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29. 09

Menschen optimieren ihre Körper mit Hilfe von Apps, teilen ihre persönlichen Daten in der Cloud und laufen mit Google Glass durch die Straßen, um ihr Leben als Videoclip mitzuschneiden und für immer abzuspeichern. Sieht so unsere Zukunft aus?

Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert Cover Image
Titel:Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert
Autor:Stefan Selke
ISBN:3430201675
Verlag:Econ
Seitenzahl:368
Preis:EUR 19,99
bei Amazon kaufen
Eigentlich ist das Thema Lifelogging zu der heutigen Zeit recht interessant und spannend. Dadurch, dass Smartphones mittlerweile zu einem Standard geworden sind, ist die Möglichkeit möglichst viel seines eigenen Lebens in Daten zu fassen nicht mehr Technikfreaks vorbehalten. Neben Smartphones und ihren Logging-Apps, welche man heute schon fast wieder zum alten Eisen zählen kann, kommen auch immer mehr dedizierte Geräte auf den Markt, deren primäres Ziel die Protokollierung unseres Alltags ist. Man denke nur an die ganzen Fitnessarmbänder wie Jawbone, Nike+ oder FitBit, deren einziger Zweck es ist unsere tagsüber unsere Fitness / Bewegung aufzuzeichnen und nachts den Schlaf zu analysieren. Auch die ganzen aufkommenden Smartwatches verfügen fast alle über diese Funktionen – auch Apple will ja nun mit seiner Apple Watch ein Teil dieses (scheinbar) wachsenden Marktes für sich beanspruchen.

Insofern ist es sicher an der Zeit, sich auch mal aus gesellschaftlicher Sicht mit diesem Phänomen des Lifeloggings und seinen Vor- oder Nachteilen zu beschäftigen. Stefan Selke widmet sich in seinem Buch zwar genau diesem Thema, tut dies allerdings so trocken und langatmig, dass er den Leser doch recht schnell die Lust am Thema verleitet.
Schon klar, dass es sich bei Lifelogging primär um ein Sachbuch handelt, und ein Professor für „Gesellschaftlichen Wandel“ vielleicht nicht so locker schreibt wie ein Bestsellerautor – aber Selkes Buch liest sich einfach zu langweilig und trocken und schafft es nicht, den Leser für das Thema zu gewinnen. Wenn alleine 32 Seiten des Buches (fast 10 % des Buche) für die Fußnoten mit Literaturhinweisen draufgehen kann man schon erahnen, dass es sich um einen etwas trockeneren, eher wissenschaftlichen als unterhaltsamen, Text handeln könnte.

Selke hat auch eine eher negative Sicht auf das Thema und warnt vor den gesellschaftlichen Risiken eines möglichen Kontrollwahns und die Abgabe der Kontrolle über sich selbst an Apps und Maschinen. Allerdings weiß ich nicht, ob Selke seine Kritik nicht zu sehr auf die Extreme dieser Selbstvermessung bezieht. Im Buch gibt es viele Beispiele von totaler Selbstvermessung – welche allerdings in der heutigen Zeit wohl nur von ein paar extrem Technophilen praktiziert wird. Auch ist dieser Trend der Extreme eher in Amerika als in Deutschland verbreitet.

Allerdings hat Selke wohl Recht, dass bei unvorsichtiger Nutzung dieser Selbstvermessung ein Verlust der Privatsphäre und damit die Gefahr einer Überwachung steigt. Viele dieser erhobenen Daten könnten für Firmen und Versicherungen interessant sein. Die Krankenkasse hätte Interesse an unseren Fitnessdaten, die KFZ Versicherung an den Telemetrie- und GPS-Daten, der Arbeitgeber an so vielen Daten wie möglich. Hier liegt es an uns und der Gesellschaft, zu versuchen eine gewisse Hoheit über die Daten zu behalten und nicht alles unkontrolliert in die Cloud und die große weite Welt des Internets zu streuen.

Das Thema ist interessant und wirft einige Fragen auf, mit denen man sich beschäftigen sollte, bevor man seine Lebensgeschichte ins Netz pustet. Leider ist Stefan Selkes Beschäftigung mit dem Thema zu trocken und zu wissenschaftliche ausgefallen, als dass es bei der breite Masse eine tiefere Beschäftigung mit dem Thema auslösen könnte.
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03. 12

Die Anleitung beschreibt Monster & Mythen mit
"In einer fantastischen Welt ringen mächtige Zauberer, Zwerge, Elfen, Trolle, Goblins und Untote miteinander. Die Spieler führen ihre Armeen (Infanterie, Bogenschützen, Berittene) und hoffen, am Ende die Vorherrschaft zu übernehmen. Wer ist am Ende siegreich, in diesem Zeitalter der Monster & Mythen?"

Das klingt erstmal nicht schlecht - allerdings entpuppt sich das ganze am Ende doch als arg simples Würfel- und Glücksspiel. Aber der Reihe nach.

Aus der Schachtel purzeln erst einmal ansehnliche 110 Karten, 5 Standard W6 und eine Anleitung. Diese Anleitung sorgt allerdings schnell für Unmut - denn die Aufteilung ist schlecht und das Falt-Format nervig. Erst denkt man "ist ja alles ganz einfach" - allerdings gibt es eigentlich keine Stelle der Anleitung, wo alle wichtigen Infos an einem Fleck stehen. So ist man selbst bei dem einfachen Spielablauf erstmals lang am rumblättern bis man alles verstanden hat.

Im Prinzip ist das Spiel aber sehr einfach:
Anfangs erhält jeder Spieler 11 Karten (ohne Angriffskarten), aus dem sich das anfängliche Deck zusammensetzt. Alle Karten eines Volkes (bzw. Farbe) bilden eine Nation und werden gruppiert. Katapulte werden gesondert neben die Nationen gelegt. Zauberer können einer beliebigen Nation gelegt werden. Sie sorgen dafür, dass diese Nation nicht in Kämpfe verwickelt werden kann (weder angreifen noch angegriffen werden). Dann kann es auch schon losgehen.
Ein Spiel umfasst insgesamt drei Runden, zu deren Anfang jeder Spieler 7 neue Karten erhält und davon 4 (bzw. 5 in der dritten Runde) behalten darf. Die erhaltenen Karten werden dann wieder ins Deck einsortiert und eventuell erhaltene Angriffskarten über den einzelnen Nationen platziert. Die Angriffe diese Angriffskarten werden nun, beginnend mit der Karte der niedrigsten Nummer, ausgewürfelt.
Es gibt zwei Arten von Angriffskarten: Schlacht-Karten (mit 2 Schwertern) und Söldner-Karten (mit einem Söldner), die jeweils den Aufbau der Armee und das mögliche Angriffsziel bestimmen.
Bei Schlacht-Karten muss der Spieler jeweils mit einer kompletten Nation angreifen. Diese Nation kann entweder die selbe Nation eines Gegners angreifen oder aber ihren "Erzfeind", der in der rechten unteren Ecke der Karte angezeigt ist.

Drachen und Mythen - Inhalt der Box Drachen und Mythen - Zweispieler-Szene

"Monster & Mythen - Risikogewürfel im Fantasylook" vollständig lesen

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30. 11

Ihr konntet Helden noch nie leiden? Ihr wolltet schon immer Herr eines eigenen Dungeons sein? Ihr trauert etwas den alten Zeiten nach, als Grafiken noch sichtbar aus Pixeln bestanden? Ihr könnt euch auch ab und an vom PC lösen, um mit Freunden Brettspiele zu spielen? Dann könnte Boss Monster für euch einen Blick wert sein.

Boss Monster ist ein recht einfaches Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler, in dem ihr den Boss eines Dungeons verkörpert. Als solcher baut man seinen Dungeon mit einzelnen Räumen aus, die einerseits einen Schatzwert haben, und somit Helden anlocken, und andererseits Helden in ihnen einen gewissen Schaden zufügen. Darüber hinaus haben die Räume noch Eigenschaften, die es euch z.B. erlauben weitere Karten zu ziehen, andere Räume verstärken oder bestimmte Effekte auslösen können. Natürlich ist es euer Bestreben, dass euer Dungeon so gut ist, dass er viele Helden anlockt und diese Helden in eurem Dungeon sterben - denn gestorbene Helden bringen euch Seelen, wohingegen Helden die euren Dungeon überleben euch Schaden zufügen. Neben den Räumen habt ihr auch noch die Möglichkeit das Spielgeschehen mittels einiger Zaubersprüche zu beeinflussen. Die Sprüche reichen von „nützlich für mich“ Sprüchen wie Schadenserhöhung für einen Raum oder Schaden für einen Helden bis „ärgerlich für den Gegner“ wie Stärkung eines Helden oder Wiederauferstehung eines bereits besiegten Helden.

Der Ablauf des Spieles ist eigentlich ziemlich simpel. In der Bauphase bauen Spieler ihren Dungeon aus, dann werden die Helden, je nach Anziehungskraft des Dungeons, auf die Dungeons verteilt und in der Abenteuerphase wandern die Helden durch die Dungeons der Spieler. In den einzelnen Phasen dürfen die Spieler jeweils Zaubersprüche (falls der Spruch für die Bau-/Abenteuerphase zugelassen ist) zur Beeinflussung des Geschehens wirken.

Boss Monster Kickstarter-Edition einige Boss-Karten einige Helden einige Räume ein ausgebauter Dungeon

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27. 08

Die Kannibalen von Candyland: Bizarro Fiction Cover Image
Titel:Die Kannibalen von Candyland: Bizarro Fiction
Autor:Carlton Mellick III
ISBN:3865520952
Verlag:Festa
Seitenzahl:160
Preis:EUR 16,80
bei Amazon kaufen
Kannibalen aus Zucker - es gibt sie! Sie leben in einer unterirdischen Welt voller Lutscher-Wälder und Gummibonbon-Goblins. Während du auf der Arbeit bist, verlassen sie ihre Welt und durchstreifen unserer Straßen auf der Suche nach Nahrung. Ihre Beute: deine Kinder. Sie locken eure Kleinen mit ihrem süßen Düften und ihrer bunten Zuckerhaut an, um sie dann mit ihren rasiermesserscharfen Zähnen und Klauen in Stücke zu reißen.
Als Junge musste Franklin Pierce mit ansehen, wie seine Geschwister von einer Zuckerfrau mit rosa Zuckerwattehaaren getötet wurden. Seit diesem Tag ist Franklin von den Zuckermenschen besessen. Sein ganzes Leben lang hat er (erfolglos) versucht, der Welt klarzumachen, dass die Zuckermenschen existieren. Als er den Zugang zu ihrer unterirdischen Welt entdeckt, wagt er sich in diese zuckersüße Welt. Sein Plan: Einen Zuckermenschen fangen und an die Oberfläche bringen - tot oder lebendig. Allerdings muss Franklin ziemlich schnell merken, dass bei diesem Plan nicht alles so glatt läuft, wie er sich das vorgestellt hat...


Bevor ich zum Buch an sich komme, muss ich zugeben, dass „The Cannibals of Candyland“ sogar für meine Verhältnisse ein seltsames Buch ist. Das Ganze gehört zu einem literarischen Feld, das seit 2005 unter dem Namen „Bizarro-Literatur“ bekannt ist. Die Autoren, in diesem Falle Carlton Mellick III, bedienen sich oft dem Absurden, der Satire oder dem Groteskem, um eine möglichst abgedrehte Geschichte zu präsentieren. Erlaubt ist im Prinzip alles, Hauptsache es ist extrem grotesk, absurd, radikal, gewalttätig, obszön, eklig, ..., und gnadenlos übertrieben. Das das Ergebnis dann nur selten für die breite Masse geeignet ist, geschweige denn für Jugendliche oder anspruchsvolle Literaturliebhaber liegt damit auf der Hand. Bei vielen dürften die Geschichten eher dazu führen, dass sie an der geistigen Integrität der Autoren zweifel und man sich fragt, ob man solche teils kranken Ideen wirklich zu Papier bringen sollte. Wer kein Problem mit extremer Gewalt, komischen sexuellen Fantasien, seltsamen Welten oder überdrehten Charakteren hat, findet hier allerdings kurzweilige Unterhaltung weit, weit abseits ein jeden Mainstreams.

Mellick präsentiert uns hier also eine unterirdische Welt mit menschenkinderfressenden Zuckermenschen, in welche sich Franklin begibt, um der Welt endlich die Existenz der Zuckermenschen zu zeigen. Franklin ist auch kein ganz normaler Mensch. Außer dass er ein Verlierer ist, von seiner Frau betrogen wird und immer eine kleine Zwergkatze in der Innentasche seiner Jacke mit sich herumträgt, hat er auch noch ein künstliches Gehirn, das ihm ein fotografisches Gedächtnis beschert und ihn schneller als andere Menschen denken lässt. Leider überhitzt das Gehirn ab und an, sodass er ab und an seinen Kopf öffnen muss, um das Gehirn an der Luft zu kühlen.
Als erneut Zeuge wird, wie ein Junge von einem Candyman umgebracht wird, nimmt er die Verfolgung auf, und landet in der unterirdischen Welt der Zuckermenschen. Sein Plan, einen der Bewohner zu fangen und an die Oberfläche zu bringen, kann er aber recht schnell aufgeben, denn Franklin wird seinerseits Gefangener der Candyfrau Jujube.

"The Cannibals of Candyland - Carlton Mellick III" vollständig lesen

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05. 05

2001 Maniacs [Blu-ray] Cover Image
Titel:2001 Maniacs [Blu-ray]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:87 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 6,51
bei Amazon kaufen
Auf Ihrem Weg in die Ferien landet eine Gruppe von College-Kids wegen einer Umleitung nicht wie geplant am Meer, sondern in einem abgelegenen Südstaaten-Kaff. Hier scheint die Zeit vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben zu sein. Doch als die durchaus freundlichen Einwohner zu einem großen Barbecue-Fest einladen, nehmen die Teenager gerne an. Die hübschen Töchter des Ortes erweisen sich nämlich als äußerst verlockende Versuchung. Aber noch ahnen die Gäste nicht, was als Hauptgericht auf der Speisekarte steht…

Es war mal wieder Zeit für etwas trashiges, der letzte gehaltlose Film ist doch schon einige Zeit her… Deshalb musste die Splatter-Komödie 2001 Maniacs den Weg vom Stapel der ungesehenen Filme zum BluRay-Player antreten. Immerhin blitzt einem Robert “Freddy Krüger” Englund vom Cover entgegen – schon einmal ein gewisser Anhaltspunkt, dass man doch eine gewisse Menge an Trash und Gore erwarten kann.

Beginnen tut das ganze, wie jeder zweit- oder drittklassige Teenie-Film, mit der Vorstellung der drei durch die Bank unsympathischen Opfer Hauptcharaktere. Natürlich auch hier wieder mehr oder weniger große College-Looser, deren primäres Denkorgan sich zwischen den Beinen befindet, und alles neben Alkohol, Brüsten und Sex nicht wirklich interessant ist. Eigentlich wollten die drei den Spring-Break am Meer verbringen, gelangen aber dank eines Umleitungsschildes in das Dorf “Pleasant Valley”.
Da das Dorf doch mit der ein oder anderen Schönheit aufwartet, und “Peaches” so sexy an ihrem Lolly lutschen kann, entscheiden sich unsere drei Helden, dass Dorf und ihre Bewohnerinnen doch noch etwas genauer kennenlernen zu wollen. Zu den Dreien gesellen sich dann noch zwei hübsche Mädels, ein Schwuler, ein “schwarzer Mann” und eine “Chinafrau” (Zitat Mr. Englund) und schon ist die bunte Opfergruppe komplett.

"2001 Maniacs – Freddy lädt zum Dorffest" vollständig lesen

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03. 05

Level II: Ego-Thriller Cover Image
Titel:Level II: Ego-Thriller
Autor:Heiner Wacker
ISBN:
Verlag:Waxmann Verlag GmbH
Seitenzahl:595
Preis:
bei Amazon kaufen
Christian Schilling, Ex-Nierenarzt, Ex-Ehemann, Ex-Vater, Ex-Spaßvogel hockt im Parkhaus des Münsteraner Klinikums und wartet auf den Mörder seiner Familie. Bevor er den geplanten Racheakt ausführen kann, kommt er einer ominösen sechsköpfigen Truppe schießwütiger Soziopathen in die Quere und wird kurzerhand einkassiert. Wie sich schnell herausstellt, spielen diese Personen ein in mehrfacher Hinsicht tödliches aber lukratives Spiel, und Schilling ist dabei. Ob er will oder nicht. Ehe er sich versieht, befindet er sich in einer erstaunlichen Orgie aus Sex und Gewalt, einem bunten Reigen um Geld, Gier und Macht. Die Stationen des Spiels führen von Deutschland nach Dubai, dann nach Kuwait und schließlich ans Tote Meer. Als er am vorläufigen Ende seiner Odyssee vor dem Tor zu Level II steht, ist er nicht mehr der, der er einmal war. Was kann jetzt noch wichtig sein? Das Spiel, das viele Geld, die Vergangenheit, Freundschaft, Intrigen, Verrat? – Oder Anna? Er muss sich entscheiden. Oder hat er das schon getan?

Klingt abgefahren und überdreht? Ist es auch! Was der Autor hier auf den Leser loslässt, ist nur schwer mit “normalen” Thrillern vergleichbar, dafür gibt es zu viele skurrile Szenen und Übertreibungen. Die Story selber erinnert etwas an “The Game” oder “eXistenZ”. Die Truppe wird mit Aufgaben rund um die Welt konfrontiert – die meist in Schießereien ändern. Der Weg führt hier über bluttriefende Geheimparties, schlaue Kampfkatzen bis hin zu eingefrorenen Nazigrößen. Wie es um den Realismusgrad bestellt ist, sollte hier schon klar sein.

"Heiner Wacker – Level II" vollständig lesen

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03. 04

Nachdem der neuerliche 3D-Kino-Hype nun jetzt ja auch schon weit über 1 Jahr anhält, habe ich es auch endlich einmal geschafft (bzw. mich überwunden), einen 3D-Film im Kino zu sehen. Zorn der Titanen war der Auserwählte, der mir den Sinn und Zweck der neuerlichen 3D-Begeisterung bei Kinofilmen zeigen sollte. Immerhin wird der Film in Reviews fast durchgängig als “gute 3D Umsetzung” gelobt. Ob er es geschafft hat? Naja… steht am Ende des Reviews

Wenden wir uns doch erst mal dem Film an sich zu.

Nachdem Perseus (Sam Worthington) im ersten Teil ja den Kraken bekämpft hat, möchte er eigentlich friedlich als Fischer vor sich hin leben – daraus wird allerdings nichts. Sein Vater Zeug (Liam Neeson) wird nämlich in der Unterwelt von Kriegsgott Ares (Edgar Ramirez) und Hades (Ralph Fiennes) verraten. Ares und Hades wollen ihrerseits Kronos (CGI), den Anführer der Titanen, aus seinem Gefängnis befreien. Damit ist es mit dem Gefische um, und Perseus macht sich mit Hilfe von Halbgott Argenor (Toby Kebbel) und Königin Andromeda (Rosamunde Pike) auf den Weg zum Tartarus um Kronos zu Besiegen und Zeus und die Welt zu retten.

Das klingt jetzt nicht gerade total tiefsinnig, sollte aber eigentlich doch genug Material liefern, um sich einige Zeit im “God of War”-Style auf der Kinoleinwand unterhalten zu lassen. Irgendwie will das aber nicht so recht funktionieren….


"Zorn der Titanen – Götterprügeln in "3D"" vollständig lesen

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22. 10

BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition] Cover Image
Titel:BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:99 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 7,97
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Halb Mensch, halb Vampir ist die Daywalkerin Rayne auf der Mission, die Tyrannei der Untoten zu beenden. Aus Transsylvanien verschlägt es die sexy Schlächterin in den Wilden Westen.
Ober-Vampir Billy the Kid lässt sich in Deliverance nieder, um nach Fertigstellung der Eisenbahn von dort aus das ganze Land mit Vampiren zu bevölkern. Doch er hat nicht mit der Gegenwehr von Sheriff Pat Garret gerechnet und schon gar nicht mit der Daywalkerin.
Ein blutiger Kampf entbrannt, doch es darf nur einen Sieger geben…

Warum guck ich eigentlich immer wieder Boll Filme an… Manches von dem Mann ist zwar ganz unterhaltsam (zumindest wenn man sich mit Trash anfreunden kann), aber an BloodRayne 2 finde nicht einmal ich etwas wirklich unterhaltsames.

Die Story selber ist schon arg hinrissig. Man verlegt das altbekannte Mensch (bzw. Halbvampir) gegen Vampir Setting einfach mal in den Wilden Westen, packt den bekannten Namen Billy the Kid aus und lässt diesen den Oberbösewicht-Vampir sein. Da der gute ja “the Kid” heißt, entführt er natürlich auch Kinder – ist doch logisch… oder? Unsere Daywalkerin findet das natürlich nicht so toll und macht sich auf, gegen BIlly the Kid ins Feld zu ziehen.

Was auf dem Papier noch ganz unterhaltsam klingt ist vor allem eines: LANGWEILIG. Im Prinzip passiert die ganze Zeit unheimlich wenig – und das wenige wird ziemlich breit getreten. Man ist beim Film schauen deshalb primär damit beschäftigt, nicht einzuschlafen oder der Verführung der Vorspultaste zu erliegen.

"BloodRayne 2: Deliverance – Vampire & Langeweile im Wilden Westen" vollständig lesen

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