30. 04
Worum geht es? Zwei amerikanische Volldeppen und ein Isländer sind auf Europatour zwecks Saufen, Vögeln und Kiffen. In Amsterdam bekommen sie den Tip, dass es in einer Herberge tief in der slowakischen Provinz nur so von hübschen, willigen Frauen wimmeln soll. Natürlich machen sie die drei sofort Richtung Slowakei auf, um dort zu Vögeln und zu Saufen.
Mit dieser "Handlung" schafft es Regisseur Eli Roth ca 45min des Filmes zu verbringen. Man sieht die drei Idioten beim Party machen, sieht mehr (falsche) Brüste als in diversen Softsexstreifen, kämpft im Kinosessel gegen aufkommende Langeweile und wünscht den total unsympathischen Hauptdarstellern einen möglichst baldigen, qualvollen Tod damit der Film ein Ende hat.
Nach einer durchvögelten Nacht verschwindet dann einer der drei, man sieht einen angedeuteten Kill in einem dunklen Kellerverlies und darf dann erstmal wieder eine Zeit lang den zwei übrigen beim Saufen und Party machen zusehen.
Irgendwann, nach schier endloser Langeweile, landen auch die anderen Zwei in diesem Verlies. Reiche Geschäftsleute zahlen viel Geld um ihre perversen Foltergelüste auszuleben. Dort gibt es dann einige blutige Goreeinlagen zu bewundern, die aber nicht wirklich so hart sind wie die Marketingmaschine rund um Hostel suggeriert. Vieles wird nur angedeutet und das Herausschneiden eines Auges sieht einfach nur billig aus.
Nicht das die Handlung eh schon total sinnlos, trivial und voller Klisches ist, nein, jetzt darf einer unserer amerikanischen Pimps noch ohne Probleme aus dem Keller entfliehen und wird, durch die Schreie eines Mädchens, zum gutherzigen Menschenfreund, der sich wieder in den Keller begibt um das Mädchen zu retten.
Natürlich gelingt die Flucht und der Held kommt zu seiner persönlichen Rache. Ganz toll, aber das Beste: der Film ist endlich aus.
Schönes Beispiel das gehypte Filme fast immer totaler Müll sind. Nicht vorhandene Story, mehr als nur unsympathische Darsteller, viel Langeweile und nicht erfüllte Goreversprechungen: Willkommen zu Hostel.



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