23. 05
Die Lektüre dieses Buches hat sich etwas gezogen, nicht weil es zu dick wäre, nein, es lag eher an der mangelnden Spannung.Worum gehts?
Wer ist die attraktive, doch völlig unzugängliche blonde Frau, die in das Haus in den Weinbergen gezogen ist?
Eine Lokalreporterin im verschlafenen Altenbach stellt sich diese Frage und befindet sich schon mitten in einem Mordfall, der alle zutiefst schockiert und erschreckt. Der Täter scheint keine Seele zu haben und Grauen aus einer fremden Welt bricht in das heimatliche Idyll.
Zur gleichen Zeit ermittelt Hauptkommissar Koerber in Dresden in einer Mordreihe an Mitarbeitern eines ehemaligen DDR-Forschungslabors. Die Spuren führen ihn nach Altenbach. (Klappentext)
Der Klappentext klingt eindeutig vielversprechender als das Buch nachher ist. Was nach einem Mysterie Thriller klingt, entpuppt sich als ziemlich spannungsfrei dahinplätschernde Erzählung, bei der man nach wenigen Seiten schon weiß, wie das ganze Ende wird. Auch erscheint mir, selbst für ein Mysterie-Buch, der Gedanke an Forschungslabore im Dr. Frankenstein Style in der ehemaligen DDR doch etwas zu abgehoben.
Der Erzählstil des Autors ist auch eher ernüchternt. Irgendwie hat man den Eindruck vor einem Jugendbuch zu sitzen. Simpler Erzählspiel, kein Witz, kein Sex, keine Gewalt - total Jugendfrei und eintönig.
Recht ödes, unrealistisches Mysteriebüchlein ohne Spannungsbogen oder sonstige Höhepunkte. Muss nicht wirklich sein...
Als nächstes nehm ich mir wieder einen Kerr vor, kann nur besser werden ;)
Tags für diesen Artikel: mysterie, Thomas Görden



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Aufgenommen: Jun 02, 15:32