02. 06
Nach dem ziemlich Zähen Die Seelenlosen, mal wieder etwas besseres: Der Tag X von Philip Kerr.
Kerr liefert hier einen soliden Politthriller, mit verdammt vielen Wendungen, ab. Wenn mir jemand sagen würde: "Das Ende habe ich so kommen sehen.", würde ich dies definitiv nicht glauben ;)
Kerr zeigt eine USA der 60er Jahre voller Korruption und Verschwörungen. Mafia, CIA, FBI, Secret Service - irgendwie hat jeder mit jedem etwas, kocht aber dann doch wieder sein eigenes Süppchen. Eben diese verschiedenen Ebenen, eine korrupter als die andere, sorgen für einige unerwartete Wendungen.
Trotzdem fand ich persönlich das Wittgenstein Programm spannender. Teilweise war das Tempo etwas zu geringt, die Weiterentwicklung der Story etwas zäh, was natürlich zwangsweise zu einigen Durchhängern in Sachen Spannung führte. Übrig bleibt aber immernoch ein solider Thriller, wenn auch kein Meisterwerk.
Als nächstes kommt mal wieder etwas Fantasy an die Reihe: Die Zwerge von Markus Heitz.
Tags für diesen Artikel: philip kerr, thriller



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