30. 04

Kurzbeschreibung
Das Ruhrgebiet im Sommer 1954: Nach zehn langen Jahren kehrt Richard Lubanski aus der sowjetischen Gefangenschaft zurück - und versteht die Welt nicht mehr: Selbstbewusst hat seine Frau Christa die Familie durchgebracht, seine erwachsenen Kinder führen ihre eigenes Leben und sein Jüngster, den er überhaupt noch nie gesehen hat, schwärmt für Fussballstars, deren Namen Lubanski nicht kennt - allen voran für Helmut Rahn, den "Boss" von Rot-Weiss-Essen. Während Lubanski verzweifelt um einen Platz in dieser ihm fremd gewordenen Welt kämpft, treffen bei der WM in der Schweiz die weltbesten Fussballmannschaften aufeinander. Und wie durch ein Wunder kämpfen sie dabei die krassen Aussenseiter aus Deutschland bis ins Endspiel gegen Ungarn vor. Der 4. Juli 1954 wird der Tag, and dem sich alles entscheidet... (von amazon.de)
Kommentar
Es gibt ja nicht so viel in unserer jüngeren Geschichte, auf das man Stolz sein könnte und was sich gut in einem Film macht. Die Fussball WM von 1954 ist einer dieser seltenen Momente, der hier filmisch aufbereitet wird. Allerdings handelt es sich mehr um eine Erzählung der Nachkriegszeit als um einen Fussballfilm - also nicht als Einstimmung auf die WM betrachten.

Kurzbeschreibung
Der Name täuscht: "Perfection" ist ein mieses Kaff in der Wüste Nevadas - und zudem auf einem Nest urzeitlicher Raketen-Würmer gelegen. Die stinkenden Riesenwürmer bohren sich mit rasender Geschwindigkeit durch die Erde und grapschen mit ihren krallenbesetzten Tentakeln nach allem, was sich bewegt. Abgeschnitten von der Umwelt, versuchen die Bewohner von Perfection ihre Haut zu retten, angeführt ausgerechnet von den stinkfaulen, aber cleveren Nichtsnutzen Val und Earl. (von amazon.de)
Kommentar
Die Raketenwürmer sind einfach Kult :) Ein funktionierender Mischmasch aus Monsterhorror, Komödie, Trash und witzigen Dialogen - ansehen!

Kurzbeschreibung
1993 werden US-Eliteeinheiten ins ostafrikanische Somalia entsandt, um den Einsatz der UNO-Friedenstruppen zu unterstützen. Für den 3. Oktober plant die amerikanische Kommandozentrale einen brisanten Einsatz: Die versammelten Führungsoffiziere des Warlords Aidid sollen mitten in den Slums von Mogadischu gestellt und verhaftet werden. Doch es kommt zu einem verhängnisvollen Zwischenfall: Ein Black-Hawk-Hubschrauber wird von der Guerilla zur Notlandung gezwungen. Für einhundert eingekesselte Ranger und Delta-Force-Soldaten beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben... (von amazon.de)
Kommentar
An Black Hawk Down scheinden sich auch die Geister. Kriegsfilm oder Antikriegsfilm? Ich weiss es auch nicht... Nicht allzuviel Patriotismus (da ist man von Hollywood normal viel mehr gewöhnt), immerhin. Allerdings sind die Somalis doch arg gesichtslos, zwar werden sie nicht als "das Böse" dargestellt, aber auch sonst wird nicht näher auf die eingegangen. Die Darstellung der Kriegshandlungen wirken dank perfekter, polierter Optik auch nicht abschreckend wie z.B. der Anfang von Soldat James Ryan sondern haben schon Unterhaltungs-Popcornkino Charakter. Lässt man die Überlegung Pro/Contra Krieg einfach mal aussen vor, wird man mit gut durchkomponierten Bildern und bombastischem Soundtrack unterhalten.
30. 04






Toll was es mitlerweile alles gibt :) Spell with flickr - eigentlich total sinnlos, aber trotzdem toll.
30. 04
Worum geht es? Zwei amerikanische Volldeppen und ein Isländer sind auf Europatour zwecks Saufen, Vögeln und Kiffen. In Amsterdam bekommen sie den Tip, dass es in einer Herberge tief in der slowakischen Provinz nur so von hübschen, willigen Frauen wimmeln soll. Natürlich machen sie die drei sofort Richtung Slowakei auf, um dort zu Vögeln und zu Saufen.
Mit dieser "Handlung" schafft es Regisseur Eli Roth ca 45min des Filmes zu verbringen. Man sieht die drei Idioten beim Party machen, sieht mehr (falsche) Brüste als in diversen Softsexstreifen, kämpft im Kinosessel gegen aufkommende Langeweile und wünscht den total unsympathischen Hauptdarstellern einen möglichst baldigen, qualvollen Tod damit der Film ein Ende hat.
Nach einer durchvögelten Nacht verschwindet dann einer der drei, man sieht einen angedeuteten Kill in einem dunklen Kellerverlies und darf dann erstmal wieder eine Zeit lang den zwei übrigen beim Saufen und Party machen zusehen.
Irgendwann, nach schier endloser Langeweile, landen auch die anderen Zwei in diesem Verlies. Reiche Geschäftsleute zahlen viel Geld um ihre perversen Foltergelüste auszuleben. Dort gibt es dann einige blutige Goreeinlagen zu bewundern, die aber nicht wirklich so hart sind wie die Marketingmaschine rund um Hostel suggeriert. Vieles wird nur angedeutet und das Herausschneiden eines Auges sieht einfach nur billig aus.
Nicht das die Handlung eh schon total sinnlos, trivial und voller Klisches ist, nein, jetzt darf einer unserer amerikanischen Pimps noch ohne Probleme aus dem Keller entfliehen und wird, durch die Schreie eines Mädchens, zum gutherzigen Menschenfreund, der sich wieder in den Keller begibt um das Mädchen zu retten.
Natürlich gelingt die Flucht und der Held kommt zu seiner persönlichen Rache. Ganz toll, aber das Beste: der Film ist endlich aus.
Schönes Beispiel das gehypte Filme fast immer totaler Müll sind. Nicht vorhandene Story, mehr als nur unsympathische Darsteller, viel Langeweile und nicht erfüllte Goreversprechungen: Willkommen zu Hostel.
"Blut, Brüste und amerikanische Vollspaten = Hostel" vollständig lesen
29. 04
Heute ist das TV Programm gar nicht mal so schlecht, nur leider ist das meiste gekürzt :/
Kurzbeschreibung:
Die ausgekochte Kathryn heckt mit ihrem Stiefbruder Sebastian Rachepläne aus. Die Zielscheibe ihres Hasses ist Cecile, die Kathryn den Freund ausgespannt hat. Sebastian soll sie verführen. Gleichzeitig wettet er mit Kathryn, daß es ihm gelingen wird, die tugendhafte Annette zu entjungfern. Dann kommen ihm seine Gefühle in den Weg. (von amazon.de)
Kommentar:
Ein definitiv ziemlich stylischer Film. Polierte Optik, voller Klisches und dazu ein wirklich gradioser Soundtrack dessen Stücke perfekt zum Film passen. Da das ganze allerdings schon um 20.15 läuft wird es wohl mal wieder Dialogschnitte geben, um das ganze auf FSK12 zu trimmen.

Kurzbeschreibung:
Ein unerbitterlicher Kampf über Aufstieg, Leidenschaft und Macht mit Al Pacino als das Narbengesicht Tony Montana. Tony ist einer der 125 000 Kubaner, die Fidel Castro 1980 in die USA auswandern läßt. Mit Brutalität und Geschick kämpft er sich schnell auf den Gipfel der Macht. Sein gewaltiges Kokain-Imperium sticht nach und nach jeden Konkurrenten aus. Doch Tony und seine Frau verfallen immer mehr dem "Weißen Pulver", die Ehe erstickt, und Feinde betreten das Feld. Schließlich fühlt sich "Scarface" von allen Menschen verlassen. In seinem zur Festung ausgebauten Haus kämpft er gegen jeden und alles... (von amazon.de)
Kommentar:
Ein Meisterwerk der Mafiafilme mit einem gradios spielenden Al Pacino. Leider ebenfalls gekürzt, die teils heftige Gewalt wird uns das Vierte also vorenthalten und das ganze so auf FSK16 bringen.

Kurzbeschreibung:
Mit dem Auto sind sechs Teenager in den Wäldern von West Virginia unterwegs. Vom Weg abgekommen und gejagt von kannibalistischen Bergmännern, entwickelt sich ihr harmlos begonnener Ausflug unerwartet zu einem scheinbar ausweglosen Horrortrip, in dem zum Überleben nur eines gilt: Angriff ist die beste Verteidigung. (von amazon.de)
Kommentar:
Ein weiterer Vertreter der mitlerweile unzähligen Teenie-Slasher, aber ein guter. Spannend, brutal und unverhorsehbar (ok, das "10 kleine Negerlein" Prinzip findet man natürlich auch hier) aber mit knapp 80 Minuten relativ kurz.
3 Filme -
28. 04
Als erstes mal ein "guck es nicht" Tip: Batman und Robin... *schauder* Wie man einen Batman-Film im knalligen Comicstyle drehen kann, und dann noch sowas lächerliches wie Mr. Freeze... grauenvoll.Was man sich wirklich ansehen kann wäre:

Kurzbeschreibung:
Ein grauenvoller Mord überschattet die Vorbereitungen für eine große Ausstellung über Aberglaube im Museum für Naturgeschichte in Chicago. Ein schlechter Zeitpunkt für eine Eröffnungsparty, denn der Killer treibt noch sein Unwesen im unüberschaubaren Labyrinth der Säle und unterirdischen Gänge. Zusammen mit der Evolutionsbiologin Dr. Margo Green (Penelope Ann Miller) versucht der hartgesottene Lieutenant Vincent D'Agosta (Tom Sizemore) den grausamen Mord aufzuklären. Wenige Tage bevor geköpfte Leichen die Flure des Museums pflastern, wurden zwei Kisten einer wissenschaftlichen Expedition aus Südamerika geliefert. Eine enthielt ein Abbild einer südamerikanischen Stammesgottheit. Schon bald wird es zur tödlichen Gewißheit: Kothoga wurde zum Leben erweckt und bald wird die ehrwürdige Stille des Museums durchbrochen von den Schreien seiner Opfer... (von amazon.de)
Kommentar:
Rasante Verfilmung des gleichnahmigen Buches. Zeitweise kommt in der Dunkelheit etwas Alien Feeling auf, und auch an Gore (den brauch man schon, wenn es um ein menschenfressendes Monster geht) wird nicht gespart. Da die Gewalt von einem "Tier" ausgeht gibt es für FSK16 sogar einiges zu sehen.
Wem das zu Popcorn/Mainstream mässig ist kann sich um 23:15 mit Hilfe von Arte auch weiterbilden. Dort läuft dann, im Rahmen der "Kino auf der Couch" Reihe, Freud.
Ich ziehe es heute aber vor mit Kollegen einen Trinken zu gehen :)
27. 04
Juchu, nachher ist Semestereröffnungsparty. Nach vielen schwedischen Unipartys mal wieder ein Deutsche, obwohl ich den ganzen Zigarettenqualm, der mich heute ja wohl wieder erwartet, in Schweden absolut gar nicht vermisst habe.
Da ich momentan leider keine Wohnung mehr in Saarbrücken habe, ist nur das hin- und herkommen etwas problematisch. Die Bahn ist da keine wirkliche Hilfe: Letzter Zug um 1 (zu früh), erster Zug morgen um 6 (auch zu früh).
Aber zum Glück hat sich ein Kollege erbarmt zu fahren, kann ich also in Ruhe einen trinken :)
Achja, für die daheimgebliebenen: Im TV kommt heut auch nix ;)
26. 04
Früher hatten wir an der Saarbrücker Uni ganz tolle Mensakarten: Eine Plastikkarte mit einem Magnetstreifen. Die Karte war relativ strapazierfähig: Abgebrochene Kanten, Risse oder ähnliches waren egal, solange der Magnetstreifen heil blieb. Auch die Aufwerter waren simple Maschinen. Ein Display, welches im Taschenrechnerstyle 5, 10, 20 oder 50 anzeigen konnte, je nachdem welchen Schein man in den Automaten reingeschoben hat. Bei zu zerknautschten Scheinen gab es dann auch mal ein ERR im Display und ein böses BEEP, dass war aber auch schon das höchste der Gefühle. Das tolle: Die Automaten waren so gut wie nie kaputt.Im Zuge des "alles muss moderner werden", haben wir Studentenausweis und Mensakarte in einem: die UDS Karte. Bei dieser handelt es sich um eine "Prozessorkarte im Scheckkartenformat, die mit einem kontaktlosen Mifarechip bestückt ist". Klingt toll? Ist es nicht wirklich.
Dank Transponderchip sollte man ja zahlen können, indem man einfach den Geldbeutel auf die Lesestation legt - endlich kein Kartesuchen mehr. Geht im Prinzip auch, wenn man nicht gerade Informatiker ist. Unser Gebäude hat ein Zugangssystem, welches ebenfalls eine Transponderkarte nutzt und, wie zu erwarten war, kommen sich die zwei Karten natürlich in die Quere, dh ich muss (wie früher) in der Mensa die Karte im Geldbeutel suchen und (neu) später am Infogebäude die Zugangskarte suchen. Das Zugangssystem unseres Gebäudes soll zwar schon seit einem Jahr auf die UdS-Karte umgestellt sein.. aber.. naja... ist es halt nicht.
Noch viel toller sind die neuen Aufwerteautomaten. Super Hip mit TFT Display und allem, aber dafür ca 50% der Zeit kaputt. Dank einer Reperatur konnte man gestern mal einen genaueren Blick in diesen Automaten werfen.
Solch ein Automat hat ja echt nicht viel zu tun: Karte einlesen, Geldschein erkennen, Karte aufladen - fertig. Aber scheinbar braucht man dafür einen ausgewachsenen PC im Innern. Im Innern des Automaten befindet sich ein handelsübliches Mainboard, auf dem, der Grösse des Lüfters nach zu urteilen, eine nicht gerade langsame CPU sitzt. Auch softwaremässig ist solch ein Aufwerter keine dumme Maschine die so gut wie nix kann. Auf dem Automaten läuft WindowsXP, vielleicht ist das der Grund warum die Dinger laufend ausser Betrieb sind? WindowsXP könnte man wenigstens sinnvoll nutzen, zb ein "Leider ist die Aufwertungssoftware ausser Betrieb, aber vielleicht wollen Sie eine Runde Solitär spielen?" würde die Wut auf den wieder mal kaputten Automaten sicher senken. Wenn man wieder mehrere der Automaten defekt sind, wäre eine Netzwerkpartie Hearts bestimmt auch ganz witzig.
Mal wieder ein schönes Beispiel warum moderner nicht gleich besser ist.
26. 04
Videospieleverfilmungen sind ja In, auch wenn sie grösstenteils ziemlicher Schrott sind. Die nächste scheint wohl nun Dead or Alive zu werden.DoA.. was war das nochmal... genau, das Beat-em-Up Spiel, welches wohl vorallem wegen der hübschen, knapp bekleideten Kämpferinnen eine gar nicht so kleine (wohl meist männliche) Fangemeinde hat. Für friedliche Naturen gab es dann extra einen Beachvolleyball Ableger, falls sich jemand nicht so für sich prügelnde Frauen begeistern kann.
Das ganze soll nun also verfilmt werden und im Sommer 2006 in die Kinos kommen... Kann ja eigentlich nur _totaler_ Trash werden, oder? Allerdings enthält der Film genau das, was der Mann von Heute erwartet: Hübsche Frauen die sich prügeln und ab und an Beachvolleyball spielen. Das klingt zwar übelst trashig, kann mit Bier und Kollegen aber bestimmt Spass machen.
Golem hat eine nette Bildergallerie verlinkt, den Trailer gibts auf der offiziellen Page (falls der, wie bei mir, sich nicht abspielen lassen will gibt es hier auch einen zum Download). Der Trailer macht den Eindruck eines Mixes aus Hero, House of Flying Daggers, Naked Weapon und 3 Engel für Charlie. Wenigstens führt Boll nicht Regie :P


