19. 12
Passend zur Weihnachtszeit ein Weihnachtsfilm in der Sneak, ok.. eher ein Weihnachtsslasher, aber egal.
Bei Black Christmas handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahre 1974 (von dem ich bis heute noch nie etwas gehört habe). Rausgekommen ist ein Film, der versucht mit Blut und hübsch aussehenden, greischenden Mädels zu unterhalten. Problem: Für einen Slasher ist der Gore zu eintönig, für einen normalen Film die Story einfach zu bescheuert und unlogisch.
Der Regisseur scheint eine Vorliebe für Augäpfel gehabt zu haben, denn ca. 90% der Kills laufen darauf hinaus, dass dem Opfer der Augapfel rausgerissen, rausgedrückt, rausgestochen oder anderwärtig entfernt wird. Nicht gerade sonderlich kreativ, wenn man das den ganzen Film über serviert bekommt. Da konnte sogar Jason mit seiner Machete mehr Moves vollführen.
12. 12
Klingt nicht gerade nach Popcornkino? Ist es auch nicht, The Wind that Shakes the Barley ist schon etwas anspruchsvollere Kost (und hat in diesem Jahr die Goldene Palme in Cannes gewonnen). Geschildert wird in ruhigen Bildern und im gemächlichen Tempo die Anfänge der IRA. Anfangs geht es noch gemeinsam gegen die brutale englische Besatzungsmacht, später hat dann jeder eine andere Auffassung vom "Feind". Die Schauspieler sind alle relativ unbekannt, die irischen Landschaftsaufnahmen schick - nur etwas Tempo und Spannung hätte dem ganzen gut getan.
Mit Sicherheit ein guter Film für Leute die sich für das Thema interessieren, für Programmkinos und für Arte. Problem: Das ist nicht wirklich ein Film, den ich Montagabend nach nem stressigen Tag in der Sneak sehen will bzw mich darauf einlassen kann. Bei melancholischen Dramen entspannt es sich nicht wirklich gut.
05. 12
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Diesmal keine Komödie in der Sneak, sondern mit Der Pakt ein super ödes Teenie-Horror-Mysterie Gemisch.
Der Vorspann des Filmes ist ja noch recht stimmig, dass wär es dann aber auch schon. Story ist faktisch nicht vorhanden. Erklärungen für irgendwelche Dinge darf man den ganzen Film über nicht erwarten, Dinge die passieren passieren halt eben ;) Schockeffekte: nicht vorhanden, Spannung: nicht vorhanden, Schaupielkunst: nicht vorhanden.
Die Schauspieler wurden wohl nach dem Aussehen ausgesucht: ohne Sixpack und Model-Körper scheint hier gar nichts zu gehen. Ob derjenige dann über wenigstens elementare Schauspielkenntnisse verfügt, ist nebensächlich.
Am Ende gibt es dann noch ein paar SpecialFX zu bewundern: Ein Kampf mit Energiekugeln im DragonBallZ meets Matrix Style - klingt allerdings jetzt besser als es ist.
Das einzig halbwegs annehmbare war die Hardrock Filmmusik.


