30. 01

Für den Inhalt zitiere ich mal die 3L Filmverleihseite:
Christoph Maria Herbst, Cosma Shiva Hagen, Carsten Strauch, Rainer Ewerrien und Nina Kronjäger in dem Komödien-Highlight 2007.
Zwei benachbarte Krankenhäuser im Wettbewerb gegeneinander. Und nur eines wird überleben. Während das St. Georg Krankenhaus auf Hypermodernität und Effizienz setzt, versucht die Eichwaldklinik mit Hilfe eines vierschrötigen Ex-Animateurs das Motto „Zuspruch, Spass und Alkohol“ in die Tat umzusetzen. Und in beiden Häusern fallen alle Tabus im Umgang mit den Patienten und deren Organen.


Komödienhighlight würde ich das, was uns dort gestern in der Sneak präsentiert wurde, aber absolut nicht nennen.
Die wenigen Lacher kann man an einer Hand abzählen, die restliche Zeit döst man im Anbetracht des zähen, langatmigem Spiels, im Kinosessel vor sich hin. Der Film versprücht die Eleganz einer billigen TV Produktion, und dem passt der Humor und die schauspielerische Leistung sich an.
Christoph Maria Herbst überzeugt als Arschloch Klinikchef - spielt aber eigentlich auch nur seine Strombergrolle (diesmal hat mit weißem Kittel an). Cosma Shiva Hagen ist einfach nicht witzig (warum sagt der das keiner?) und bei Carsten Strauch (der auch Regie führt und das Drehbuch mitgeschrieben hat) und Rainer Ewerrien (Drehbuch) merkt man, dass sie nicht wirklich Schauspieler sind.

"Die Aufschneider" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: ,
926 Klicks

23. 01

Nach langer Pause mal wieder Sneak - und nach viel Schrott endlich mal ein wirklich guter Film in selbiger: Schräger als Fiktion

Story: Schriftstellerin Kay Eiffel (Emma Thompson) ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll - sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick (Will Ferrell) in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben - und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann...

Eine wirklich sehr gute (tragische) Komödie, die von den erstklassigen Schauspielern lebt.
Der Name Will Ferrell steht ja eher für eher flachere Kost (Ricky Bobby, Party Animals, Wedding Crushers...) - aber hier darf er zeigen, dass er auch ernstere schauspielerische Rollen übernehmen kann (ähnlich wie Jim Carry in der Truman Show). Ferrell spielt den ruhigen, langweiligen Steuerprüfer Harold sehr glaubwürdig und die ihm zur Seite stehenden Darsteller stehen dem um nichts nach.
Dustin Hoffmann, als etwas schrulliger Literaturprofessor, Emma Thompson als (sehr überzeugende!) nikotinsüchtige Schriftstellerin Kay Eiffel mit Schreibblockade und Maggie Gyllenhall als (süsse) Bäckerin - super Leistungen quer duch die Bank.

Intelligente, witzige Komödie mit sehr gut aufspielender Besetzung, die über die ganze Laufzeit hin unterhaltsam bleibt - ein Kinoticket welches sich lohnt.

Kinostart ist der 8.2.2007 und Trailer gibts auf der offiziellen Page.
Tags für diesen Artikel: ,
1244 Klicks

21. 01

Story: Die Berliner Studenten Cora und Thorsten werden Zeuge, wie ein mysteriöser Mann Hamburger über den Zaun eines verfallenen Hauses wirft. Cora drängt darauf, der Sache auf dem Grund zu gehen und so beobachten die zwei sowohl Mann als auch Haus. Nach einer Weile entdecken sie, was in dem Haus versteckt gehalten wird.
Mal sehen, ein deutscher Horror/Mystery-Streifen und dazu noch eine Amateurproduktion, dass dämpft die Erwartungen an den Film schon ziemlich und lässt schlimmes ahnen. Wenn dazu noch die Story auf drei Sätze reduziert werden kann, kommen schon leichte Zweifel auf, ob man sich den Film wirklich ansehen soll. Wie dem auch sei, ich habe mich durch die knapp 80min des „Teufel von Rudow“ durchgeschlagen.

Beginnen tut der Film mit der Ermordung einer Blondine, die es durch ihre nicht vorhandenen schauspielerischen Fähigkeiten schafft, einem in 30 Sekunden so auf die Nerven zu gehen, dass man ihr den Tod gönnt. Wer sich jetzt denkt "Man, dass sieht zwar jetzt schon total billig aus, aber vielleicht geht es wenigstens mit ein paar Morden weiter" wird enttäuscht. Der Film hat nun schon 1/3 der Morde hinter sich, und der nächste lässt eine gute Stunde auf sich warten.

Was nun folgt, macht den Eindruck einer TKKG/???-Verfilmung. Unsere zwei Studenten spielen Hobbydetektiv, beschatten Mann und Haus und stellen sich dabei oft mehr als nur unglaubwürdig an. Zwischendurch passiert einfach minutenlang absolut nichts, wie z.B. eine total handlungslose Autofahrt, während der im Hintergrund ein kompletter Song mit dem viel sagendem Text "Ich brauch ein Milchshake" gesungen wird. Das passiert leider öfter mal, eigentlich könnte man sich die Handlung im FastForward ansehen, viel verpassen würde man nicht.

"Der Teufel von Rudow" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: , ,
3569 Klicks

Seite 1 von 1, insgesamt 3 Einträge