27. 03
Die Story ist sowohl banal als auch unoriginell:
Der Marine John Triton wird wegen Befehlsverweigerung während eines Irakeinsatzes aus der Army geworfen. Wieder zu Hause ist er mit seiner Frau zur falschen Zeit am falschen Ort, denn seine Frau wird von flüchtigen Diamanträubern gekidnapt. Triton macht sich auf die Verfolgung, um seine Frau zu retten.
Wow - mal ein ganz neuer Plot....
Der Film fängt schon mit einer Szene im Irak an, die Erinnerung an schlechte, hirnlose, alte Dschungel-Action-E-Movies. Wobei das billige, patriotische Filmlogo sogar für einen alten Action-Kracher schlecht wäre.
Weiter geht es mit dämlichen Dialogen, von denen ca 80% für den Film irrelevant sind. Die Story hangelt sich von Plothole zu Plothole, damit man währenddessen nicht einschläft, sorgen ab und an Explosionen für die nötige Lautstärke, um schlafende Cineasten zu wecken.
Der Regisseur scheint eh seine Freunde an Explosionen zu haben, bei denen der Hauptdarsteller sich theatralisch mittels eines Hechtsprunges retten darf. Dieses Bild bekommt man nämlich einige Male zu sehen. Noch besser scheint ihn aber das "Held läuft durch Wald/Sumpf" Thema gefallen zu haben, dass wird einem nämlich leider noch viel öfter serviert, wobei es immer gleich langweilig und sinnlos ist ;)
18. 03
So, jetzt fehlen nur noch ca. 500 blaue Teile :/[slpicture]hFC4TK4[/slpicture]
17. 03
Mal wieder einen Follett versucht ;) Bis jetzt hat mich noch keines seiner Bücher wirklich vom Hocker gehauen. Mitternachtsfalken war ganz OK, Die Nabel eigentlich ganz gut, aber in meinen Augen nicht „einer der besten Spionageromane der Nachkriegszeit“ wie es oftmals heißt.
Der Hintergrund von Folletts Der dritte Zwilling ist definitiv interessant, Gen-Forschung, Klonen und dazugehörige ethischen Fragen sind eine gute Basis um einen interessanten Thriller zu schreiben, leider vergibt Follett die Chance kläglich.
Der dickste Minuspunkt des Buches: Die Spannung ist nahezu null. Nach wenigen Seiten weiß man worauf das ganze hinauslaufen wird. Die folgenden 500 Seiten plätschern dann recht öde und vorhersehbar vor sich hin um letzten Endes in den, bereits nach wenigen Seiten vermuteten, Schluss zu münden. Unter Thriller stell ich mich definitiv was anderes vor.
"Ken Follett - Der dritte Zwilling" vollständig lesen
Tags für diesen Artikel: ken follett, thriller
14. 03
Die allgemeine Aussage des Filmes deckt sich mit diesem Spiegelartikel: Viele Heimkehrer leiden nach ihrer Heimkehrt unter psychischen Problemen.
Ich war von dem Film eigentlich positiv überrascht, größtenteils setzt er sich ohne den typischen Patriotismus kritisch mit dem Thema auseinander.
Allerdings ist unter den vieren auch einer der typischen Filmsoldaten, der am Ende wieder freiwillig zurück in den Irak geht und einen patriotischen Brief in die Heimat schreibt. Dies hat mich aber weitaus weniger gestört als manch anderen im Kino. Es wird wohl auch eben genau diesen Typ von Soldaten geben, der wirklich hinter den Prinzipien "Kampf fürs Vaterland und Kameradschaft" steht. Kann man jetzt verstehen oder nicht.
Dieses gespaltene Bild führt allerdings dazu, dass der Film scheinbar keine eigene Message rüberbringt, dafür sind die verschiedenen Schicksale in ihrem Ausgang zu verschieden. Er scheint vielmehr die Situation nur zeigen zu wollen.
Problem: Für deutsches Publikum, welches (zum Glück) mit diesen Problemen meist nicht direkt konfrontiert ist, nicht soo sonderlich interessant (selbiges galt ja auch für The Wind that shakes the Barley).
07. 03
Den ersten Teil vom Wixxer fand ich ziemlich witzig, umso gespannter war ich, als am Montag der zweite Teil in der Sneak lief. Die paar Meinungen anderer Kinobesucher, die ich nach der Sneak aufgeschnappt habe, waren eigentlich alle voll des Lobes. Vielleicht war ich einfach nicht gut drauf, aber ich fand den zweiten Teil des Wixxers ziemlich enttäuschend.
04. 03
Von Frets on Fire habe ich schon vor einiger Zeit erfahren, allerdings habe ich es erst gestern einmal selber ausprobiert.Ich muss sagen: Das Spiel rockt (im wahrsten Sinne des Wortes).
Fast jeder dürfte Guitar Hero für die Playstation oder diverse DanceDanceRevolution Titel kennen. Das Prinzip ist immer das selbe: Passend zur Musik muss man im Takt die richtigen Knöpfe zur richtigen Zeit drücken. Das besondere waren bei den Konsolenversionen immer die Controller.
Für Guitar Hero gibt es richtige Gitarrencontroller, DanceDanceRevolution wurde dank Tanzmatte ziemlich anstrengend und für die Dreamcast gab es ein Spiel der selben Art, wo man mit Samba-Rasseln rasseln musste.
Frets on Fire bringt das selbe Prinzip auf den PC, nur leider gibt es keine so coolen Controller wie für die Konsolen (ignorieren wir jetzt mal Playstation-Adapter). Um trotzdem etwas Feeling aufkommen zu lassen, haben die Frets on Fire Entwickler folgendes Gedacht:
- die fünf Seiten werden mit F1 bis F5 gedrückt
- mit Enter wird die Seite angeschlagen
Das alleine bringt natürlich kein Feeling auf, aber man lässt die Tastatur auch nicht langweilig auf dem Tisch stehen, sondern nimmt sie in die Hand und hält sie wie eine Gitarre, etwa so:
Das sieht auf den ersten Blick vielleicht etwas blöde aus, aber es macht verdammt viel Fun und lässt sich wirklich erstaunlich gut steuern. Um sich ein Bild davon zu machen, gibt es hier ein kleines Youtube-Video (nein, dass bin nicht ich). Es lässt sich erkennen, dass man das ganze vielleicht nicht mit der super teuren Highend-Tastatur machen sollte, so ganz tastaturschonend ist das Spiel nämlich nicht ;)
Leider sind von Haus aus nur drei Songs dabei. Im Netz finden sich allerdings einige Songpacks (oder man rippt die Songs selber aus Guitar Hero).
02. 03
Mal wieder bissarl weiter am Puzzle gearbeitet.[slpicture]SHLLi8o[/slpicture]
Hochhäuser puzzlen sich ja ganz gut, aber mir graut es schon vor dem Himmel.





