27. 03
Die Story ist sowohl banal als auch unoriginell:
Der Marine John Triton wird wegen Befehlsverweigerung während eines Irakeinsatzes aus der Army geworfen. Wieder zu Hause ist er mit seiner Frau zur falschen Zeit am falschen Ort, denn seine Frau wird von flüchtigen Diamanträubern gekidnapt. Triton macht sich auf die Verfolgung, um seine Frau zu retten.
Wow - mal ein ganz neuer Plot....
Der Film fängt schon mit einer Szene im Irak an, die Erinnerung an schlechte, hirnlose, alte Dschungel-Action-E-Movies. Wobei das billige, patriotische Filmlogo sogar für einen alten Action-Kracher schlecht wäre.
Weiter geht es mit dämlichen Dialogen, von denen ca 80% für den Film irrelevant sind. Die Story hangelt sich von Plothole zu Plothole, damit man währenddessen nicht einschläft, sorgen ab und an Explosionen für die nötige Lautstärke, um schlafende Cineasten zu wecken.
Der Regisseur scheint eh seine Freunde an Explosionen zu haben, bei denen der Hauptdarsteller sich theatralisch mittels eines Hechtsprunges retten darf. Dieses Bild bekommt man nämlich einige Male zu sehen. Noch besser scheint ihn aber das "Held läuft durch Wald/Sumpf" Thema gefallen zu haben, dass wird einem nämlich leider noch viel öfter serviert, wobei es immer gleich langweilig und sinnlos ist ;)
14. 03
Die allgemeine Aussage des Filmes deckt sich mit diesem Spiegelartikel: Viele Heimkehrer leiden nach ihrer Heimkehrt unter psychischen Problemen.
Ich war von dem Film eigentlich positiv überrascht, größtenteils setzt er sich ohne den typischen Patriotismus kritisch mit dem Thema auseinander.
Allerdings ist unter den vieren auch einer der typischen Filmsoldaten, der am Ende wieder freiwillig zurück in den Irak geht und einen patriotischen Brief in die Heimat schreibt. Dies hat mich aber weitaus weniger gestört als manch anderen im Kino. Es wird wohl auch eben genau diesen Typ von Soldaten geben, der wirklich hinter den Prinzipien "Kampf fürs Vaterland und Kameradschaft" steht. Kann man jetzt verstehen oder nicht.
Dieses gespaltene Bild führt allerdings dazu, dass der Film scheinbar keine eigene Message rüberbringt, dafür sind die verschiedenen Schicksale in ihrem Ausgang zu verschieden. Er scheint vielmehr die Situation nur zeigen zu wollen.
Problem: Für deutsches Publikum, welches (zum Glück) mit diesen Problemen meist nicht direkt konfrontiert ist, nicht soo sonderlich interessant (selbiges galt ja auch für The Wind that shakes the Barley).
07. 03
Den ersten Teil vom Wixxer fand ich ziemlich witzig, umso gespannter war ich, als am Montag der zweite Teil in der Sneak lief. Die paar Meinungen anderer Kinobesucher, die ich nach der Sneak aufgeschnappt habe, waren eigentlich alle voll des Lobes. Vielleicht war ich einfach nicht gut drauf, aber ich fand den zweiten Teil des Wixxers ziemlich enttäuschend.


