24. 04
Nach einiger Zeit Pause gab es gestern mal wieder eine Sneak. Geboten wurde diesmal "Flyboys - Helden der Lüfte"Bei der Geschichte orientierte man sich wohl lose an historischen Fakten.
Noch bevor die USA in den ersten Weltkrieg eintraten, kämpften einige amerikanische Piloten auf Seite der Franzosen, und zwar in der Lafayette Escadrille. Genau um eine solche Gruppe (heroischer) amerikanischer Piloten geht es hier.
Zu viel Realismus darf man allerdings nicht erwarten, alles wirkt arg geleckt. Teilweise fühlt man sich an den unrühmlichen Pearl Harbor erinnert. Die Hauptfigur ist der typische aalglatte Held, die deutschen (meist) Böse, der "Quotenschwarze" ist dabei und eine schnulzige Lovestory darf auch nicht fehlen.
Die Luftkämpfe sind natürlich 100% CGI - Flugzeuge aus dieser Zeit dürften nicht mehr so einfach zu finden sein ;) Größtenteils sind die Dogfights wirklich gut animiert, nur teilweise treten die CGI deutlich zu tage. Allerdings scheint der Physikbeauftragte der CGI-Firma wohl gerade Urlaub gehabt zu haben, wenn man sich die waaghalsigen Flugmanöver ansieht. Ich behaupte einfach mal, dass bei 75% der Manöver die Maschinen einfach in der Luft auseinander gebrochen wären - solche Aktionen kann man mit Holz&Stoff-Flugzeugen einfach nicht fliegen.
Was am Film stört, ist die viel zu lang und kitschig geratene Lovestory (das ging in Pearl Harbor doch auch schon schief...). Die Szenen sorgen für viel langeweile und pushen den Film auf stolze 140 Minuten Laufzeit.
Flyboys kann man sich auf DVD ruhig einmal ansehen Zwecks seichter Unterhaltung - für viel mehr ist der Film allerdings nicht zu brauchen.
03. 04
Die Story ist eigentlich ziemlich simpel: Doug (Tim Allen), Woody (John Travolta), Bobby (Martin Lawrence) und Dudley (William H. Macy) befinden sich alle in einer Midlife-Crisis. Doug wird von seinem Sohn für uncool gehalten, Woody hat seine Frau und sein Vermögen verloren, Bobby steht total unter dem Pantoffel seiner Frau und Dudley ist ein hoffnungsloser Computergeek. Aus dieser Stimmung heraus beschließen sie, in Erinnerung an die guten alten Zeiten als Bikergang "Wild Hogs", einen Roadtrip auf ihren Motorrädern zu unternehmen. Neben diversen kleineren Missgeschicken bekommen sie auch Ärger mit einer richtigen Bikergang: den "Del Fuegos"angeführt von Ray (Ray Liotta).
Über den Film lässt sich nicht wirklich viel schreiben. Er ist definitiv kein ganz großes Kino und man wird sich wohl auch nicht sonderlich lang an ihn erinnern. Allerdings sind die 90 Minuten während des Filmes sehr kurzweilig und unterhaltsam. Einige Witze sind etwas platt, ab und an gibt es ein paar Längen - aber größtenteils ist der Film gelungen.


