30. 05
Die Story haut mal wieder keinen vom Hocker, aber was will man von einem Horrorfilm schon groß erwarten: Die siebenköpfige Familie Carter befindet sich auf dem Weg zum Urlaub in Kalifornien. An einer Tankstelle wird ihnen von einer Abkürzung in der Wüste erzählt, die sie auch prompt befolgen. Leider falsche Entscheidung, da in diesem Gebiet durch Atomtests mutierte Freaks auf Opfer warten. Das war es eigentlich schon… also vergessen wir lieber auch die Story ;)
Empfangen wird man im Film auch gleich mit Gewalt. Noch vor dem Vorspann dürfen zwei Wissenschaftler mit Geigerzählern Bekanntschaft mit Mutanten und Spitzhacken machen – Aja zeigt also gleich wo es lang geht. Der eigentliche Vorspann ist aber nett gemacht: Zu guter Laune 50er Jahre Hillbilly-Musik gibt es Szenen vom nuklearen Fallout und Mutationen zu sehen. Dieser krasse Gegensatz hat irgendwas.
"Der Hügel der blutigen Augen" vollständig lesen
Tags für diesen Artikel: splatter
29. 05
Der zweite Teil war in meinen Augen ja schon nicht so wirklich gelungen, zu lang, zu überfrachtet und irgendwann ohne richtiges Ende einfach aus. Man konnte nur hoffen, dass der dritte Teil das ganze irgendwie rund zu einem Ende führt. Am Geld sollte es nicht scheitern, angeblich wurden gute 300 Millionen für den dritten Teil ausgegeben, herausgekommen sind am Ende dann immerhin 170 Minuten Film.
Leider ist das Ergebnis mal wieder nicht wirklich überzeugend. Im Nachhinein ist die Story relativ einfach zusammenzufassen: William (Orlando Bloom), Elisabeth (Keira Knightley) und Captain Barbossa (Geoffrey Rush) segeln zum Ende der Welt um Jack Sparrow (Johnny Depp) aus Davy Jones' Reich zu befreien. Jack wird als einer der neun Piratenfürsten gebraucht, um den Rat der Piraten einzuberufen. Mit Hilfe dieses Rates will Captain Barbossa die Göttin Calypso befreien, um mit ihr endlich die verhasste East India Trading Company zu besiegen.
"Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" vollständig lesen
27. 05
Letzten Montag lief etwas, was so absolut gar nicht in eine Sneak gepasst hat: Du bist nicht allein.
Story: (von der Verleihseite) Als die schöne, energiegeladene Jewgenia neben Familie Moll zieht,entdeckt Hans Moll ein Gefühl, das er längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung eines Verzückten. Er pflegt sich, macht kleine Geschenke, ist aufmerksam und charmant: Mitten in der Einsamkeit der Arbeitslosigkeit wird Hans Moll ein anderer Mensch.
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Der Film ist definitv nichts für die Sneak in einem Cinestar. Der Film erzählt ganz ruhig das Leben einiger Arbeitsloser und wie sie sich so durchs Leben schlagen. Das ganze ohne groß Action oder Spannung einzubauen, einfach straight forward die Charaktere ihr Leben zeigen lassen.
Ich fand den Film eigentlich ganz gut, nur erwartet man in einer Sneakvorstellung nicht wirklich einen Film, der viel besser in einem Programmkino, auf 3Sat oder auf Arte aufgehoben wäre. Dementsprechend viele Leute haben die Sneak auch verlassen.
Montag werden wir uns lieber Fluch der Karibik 3 ansehen, der Spoiler der Sneak deutet nämlich auf nix dolles hin.
10. 05
Chazz und Jimmy sind DIE Stars der Eislaufszene. Bei den olympischen Spielen landen sie beide auf Platz eins, die Siegesfeier auf dem Treppchen nutzen sie um eine Handfeste Prügelei anzufangen. Dies zieht für beide eine Lebenslange Sperre für das Herreneiskunstlaufen mit sich. Nach einigen Jahren merken sie, dass die Sperre wirklich nur fürs Herreneiskunstlaufen gilt. Sie raufen sich zusammen und treten als erstes reines Herrenteam im Paarlauf an.
Wieder ein Will Ferell in einer flachen Komödie, ähnlich Ricky Bobby. Was will man aus solch einer Story (Herrenteam im Eiskunstlauf) auch sonst machen ;)
Trotzdem unterhält der Film recht gut. Ferell gibt einen Anti-Eiskunstläufter im Style eies Rockers. Ihm zur Seite steht Jon Heder, den man vielleicht aus Napoleon Dynamite kennt. Das ganze läuft streng nach Schema 0815 ab (das böse andere Team, die Romanze etc pp), aber die beiden Hauptdarsteller reißen das durch Overacting alles wieder raus.
Sicher kein Meilenstein, aber witzige Unterhaltung zur Entspannung. Scheinbar war Stranger than Fiction doch nur eine Ausnahme in der Ferellchen Filmographie.
02. 05
Diesmal gab es den neuen Paul Verhoeven Film in der Sneak zu gehen: Black Book.Story:Die jüdische Sängerin Rachel Stein befindet sich auf der Flucht vor den Nazis. Nachdem zuerst ihr Versteck von einer Bombe zerstört wird und dann auch noch die Flucht nach Belgien scheitert, schließt sie sich dem Widerstand in Den Haag an. Sie bekommt den Auftrag, den Chef des Sicherheitsdienstes zu verführen, um an Informationen zu kommen - aus diesem Auftrag entwickelt sich allerdings richtige Liebe. Auch muss Rachel erkennen, dass auch im Widerstand nicht alles so läuft wie es scheint.
Nach nicht wirklich anspruchsvollen Filmen wie Robocob, Showgirls oder Starship Troopers wagt sich Paul Verhoeven nun einmal an ein ernsteres Thema. Dies gelingt ihm erstaunlich gut. Black Book ist von allem etwas: Drama, Thriller und etwas Erotik.


