19. 09
Die USA in den 50er-Jahren. Nach außen hin eine heile Welt, doch inmitten der amerikanischen Vorstadtidylle wird ein Junge mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert. Jack Ketchum zeigt in seinem beunruhigenden, grenzüberschreitenden Horror-Thriller die Abgründe der menschlichen Seele auf.
Allerdings ist Evil in meinen Augen eigentlich kein Horror-Thriller, sondern eine Art "Torture Porn" in Buchform.
Das Buch beginnt relativ langweilig mit der Beschreibung einer (fast) normalen Kindheit von einem Jungen names David. Er spielt oft mit drei Freunden, die ihm Nachbarhaus wohnen. Zu dieser Nachbarsfamilie stoßen nun noch zwei Mädchen, Susan und Meg hinzu, deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind.
Susan und Meg kommen allerdings mit Ruth, ihrer neuen "Mutter", nicht gut aus. Ruth hat etwas gegen die beiden und schikaniert sie wo sie nur kann. Die Gewalt Ruths beginnt recht friedlich, steigert sich aber rasant...
"Jack Ketchum - Evil" vollständig lesen
Tags für diesen Artikel: horror, jack ketchum
11. 09
Die Story ist sogar für eine Teenie-Komödie dünn: Drei Kumpels sollen für eine Party Alkohol besorgen, damit wollen sie dann Mädels abfüllen um endlich einmal Sex zu haben. Das wars an Story.
Vor 10 Jahren hätte ich etwas vulgäres, niveauloses wie Superbad vielleicht noch einigermaßen witzig gefunden, aber mittlerweile…. Wenn jeder zweite Satz mindestens ein ficken, Muschi oder Schwanz enthält, mag das für manche witzig sein - für mich irgendwie nicht mehr so richtig. Das einzig teilweise witzige in Superbad sind die zwei Anarcho-Cops, die sich im Dienst betrinken und auf Straßenschilder schießen (Wirklich witzig ist z.B. der „Oh scheiße, die Cops!“ Spruch). Allerdings wars das dann auch schon, der Rest ist arg vulgär, wobei man auf „Gags“ wie Menstruationsblut auf der Hose nach dem Tanzen auch erstmal kommen muss…
Fazit: Vielleicht witzig für 12 jährige, das wars dann in meinen Augen aber auch schon. Meilenweit von anderen Apatow Filmen entfernt (der bei Superbad auch nur Producer war).


