20. 11

Inhalt: Der erfolgreiche Geschäftsmann Earl Brooks (Kevin Costner) ist gerade zum Philanthrop des Jahres gekürt worden und gilt als vorbildlicher Familienmensch, der seiner Frau Emma (Marg Helgenberger) und Tochter Jane (Danielle Panabaker) liebevoll verbunden ist. Niemand ahnt, dass nachts sein verborgenes Alter Ego Marshall (William Hurt) das blutige Zepter übernimmt - als gewiefter Serienmörder. Just als Polizistin Atwood (Demi Moore) seine Spur aufnimmt, knipst ihn ein Fotograf (Dane Cook) auf frischer Tat und erpresst ihn. (von kino.de)

Endlich mal keine flache Komödie oder ein langweiliger Horrorfilm in der Sneak. Bei Mr. Brooks handelt es sich um einen ruhigen, aber trotzdem spannenden Thriller.
Kevin Costner darf als schizophrener Mörder auch mal einen Bad-Guy spielen, der einem trotzdem den ganzen Film über sympathisch ist. Zur Darstellung seiner „bösen Gedanken“ wurde eine Interessante Art gewählt: Earl besitzt ein zweites Ich, welches im Film als richtige Person auftreten darf und mit dem er sich unterhält. Mag einige an Fight Club erinnern, nur mit dem Unterschied das Earl sich bewusst ist, dass dies sein Alter Ego ist.

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15. 11

Story: Eine Gruppe Backpacker gerät mitten in Brasilien in einen Busunfall. Nahe der Unfallstelle finden sie eine nette Strandbar und entscheiden sich spontan erstmal dort zu verweilen. Nach einer durchfeierten Nacht müssen sie leider feststellen, dass sie überfallen wurden und all ihrer Wertsachen beraubt wurden. Beim Versuch aus dieser Situation wieder herauszukommen, geraten sie allerdings in die Hand von skrupellosen Organhändlern.

Die Turistas Story klingt sehr nach Hostel? Richtig, mal schnell den Ostblock gegen Brasilien ausgetauscht und Folterer durch Organhändler ersetzt – schon macht man aus der Hostel Story die Turistas Story ;)

Allerdings gibt es doch einige angenehme Unterschiede. Erstmal sind da eindeutig die Charaktere von Turistas zu nennen. Wo es in Hostel nur verblödete Volltrottel gab, denen man den Tod gegönnt hat, gibt es hier eine Gruppe etwas älterer und recht sympathischer Darsteller (und die Mädels sind auch noch nett anzusehen *g).

"Turistas" vollständig lesen

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10. 11

Klappentext: Die Highways von Amerika sind sein Jagdrevier: seine Opfer wählt er mit der Intuition eines perfekten Menschenkenners; seine Spur verliert sich im Nichts. Mindestens vierzehn Menschen hat der "Highway Killer" bereits auf dem Gewissen, und noch immer tappt das FBI im Dunkeln. Schließlich soll Frank Clevenger, ein Psychologe mit besonderem Gespür für die dunklen Seiten der menschlichen Seele, den Beamten helfen, den Mörder aufzuspüren. Doch je weiter Clevenger in die Psyche des Täters vordringt, umso gefährlicher wird es für ihn selbst...

Bei Psychopath handelt es sich um einen Psychothriller, der diesen Namen wirklich verdient hat, denn hier steht ganz klar die Psyche des Mörders im Vordergrund. In diesem Genre kennt sich Ablow natürlich aus, da er, wie seine Romanfigur Frank Clevenger, Psychater ist.

Da sich der Thriller viel mit der Psyche der Protagonisten beschafft, ist das Tempo etwas geruhsamer als in anderen Thrillern. Auch fehlt stellenweise etwas die Spannung, wenn man sich durch längere Abhandlungen über die Abgründe im Menschen wühlt - trotzdem bleibt das Buch immer interessant.

"Keith Ablow - Psychopath" vollständig lesen

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10. 11

Um Weihnachten bei ihrer Familie zu verbringen, nutzt eine College-Studentin (Emily Blunt) eine Mitfahrgelegenheit vom Schwarzen Brett. Leider entpuppt sich das Auto als veritable Schrottkiste und der Fahrer (Ashton Holmes) als Freak. Die Reise über verschneite Highways gerät zum Ärgernis, da ihr Mitstudent ein verkorkster Stalker ist, der plumpe Annäherungsversuche unternimmt. Als er dann eine Abkürzung durch eine verschneite Waldstraße wählt und hoffnungslos in einer Schneewehe stecken bleibt, beginnt eine furchtbare Alptraum-Nacht. (von Kino.de)

Ohgott, Horrofilm, dessen größter Horror von seiner Langeweile ausging.
Wenigstens kann der Film nicht teuer gewesen sein, da er zu 80% in einem Auto und in einer Schneewehe spielt.
Die Schauspieler sind ziemlich mies, vor allem Ashton Holmes guckt meist nur sau doof, mit einem Gesichtsausdruckt der nicht zu aktuellen Situation passt - wenigstens nimmt man ihm so den Stalker ab. Er glänzt auch durch tolle Handlungen wie "wir nehmen eine Abkürzung über eine kleine, total zugeschneite Straße" - grandioser Charakter.

"Der Eisige Tod" vollständig lesen

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10. 11

Eine neue Komödie der Gebrüder Farelly, sie ja schon mit "Verrückt nach Mary" zeigten, dass sie nicht unbedingt politisch korrekt sind.

Story: Junggeselle Eddie (Ben Stiller) kann dem Druck seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freundes Mac (Rob Corddry) nicht mehr standhalten und beugt sich ihren Forderungen: seine Ansprüche herunterschrauben und den nächsten Fang ehelichen. Der heißt Lila (Malin Akerman), ist eine verführerische Blondine und nach kurzer Romanze entzückt über den Heiratsantrag, den ihr Eddie unterbreitet. Doch schon am dritten Tage ihrer Flitterwochen trifft er die Liebe seines Lebens, Miranda (Michelle Monaghan). (von kino.de)

"Nach 7 Tagen - Ausgeflittert" vollständig lesen

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10. 11

Blondi ist ein "außergewöhnliches" Buch, wenn man sich die Story des Buches betrachtet. Degen lässt eine Jüdin, die durch Reinkarnation schon mehrere Leben auf der Erde verbracht hat, als Hitlers Schäferhündin Blondi reinkarnieren. Blondi ist zwar äußerlich Hund, aber dennoch in der Lage die Menschen um sie herum zu verstehen. Degen schildert in Blondi genau diese Situation: Die Erlebnisse Blondis als Hitlers Schoßhündin.

Bis Blondi auftritt, dauert es allerdings einige Seiten. Degens Roman beginnt damit, dass die Jüdin in einer Gaskammer eines KZ zu Tode kommt. Dann folgt ein langer Exkurs durch die Geschichte, bei dem die komplette Verfolgung der Juden durchgeackert wird, von der ägyptischen und babylonischen Gefangenschaft, über mittelalterliche Judenpogrome bis zum zweiten Weltkrieg - verbunden mit Diskussionen mit Gott.
Erst wenn man diesen, teils philosophisch angehauchten, Teil hinter sich gebracht hat, tritt Blondi als Reinkarnation auf.

"Michael Degen - Blondi" vollständig lesen

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10. 11

Klappentext: Mit seiner Skulpturenserie "Family Planning" gelangt der Bildhauer Ashley Stassler zu Weltruhm. Niemand ahnt jedoch, nach welcher Methode er seine hoch gerühmten Abbilder menschlichen Entsetzens tatsächlich kreiert: Sein Werkstoff sind die Menschen selbst...
Doch bei seinem neuen Projekt läuft alles anders. Eine junge Kunststudentin entdeckt ein makaberes unterirdisches Verlies - und eine entführte Familie. Während Stassler selbst in einem seiner Opfer eine Seelenverwandte zu finden glaubt, die ihn auch erotisch ungemein fasziniert...


Totenstarre ist wieder mal ein etwas krankes Buch, vergleichbar mit Jack Ketchums Evil - auch hier gebt es primär um Gewalt, Folter und Sex.
Nykanen erzählt die Story auf zwei Ebenen. Ein Teil der Geschichte ist aus der Ich-Perspektive Stasslers geschrieben, und beschäftigt sich im Detail mit Stasslers Treiben, der andere Teil erzählt aus Sicht eines außen stehenden Erzählers das Handeln der Kunstdozentin Lauren Reed - dass sich die Stränge am Ende treffen sollte jedem klar sein ;)

"Mark Nykanen - Totenstarre" vollständig lesen

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10. 11

Klappentext: Eine brutale Mordserie zieht sich durch Amerika. Bei den Opfern handelt es sich um sechsjährige Mädchen, die in betender Stellung aufgefunden wurden. Beim letzten Opfer findet das FBI endlich einen Hinweis: Blut- und Hautspuren des Mörders auf einem Kruzifix. Ein DNS-Vergleich liefert ein seltsames Ergebnis: Bei dem Mörder handelt es sich um den Mann, der im Turiner Grabtuch eingewickelt war. Jenem Tuch, das nach neusten Forschungserkenntnissen als das Grabtuch von Jesus Christus gilt. Ist der Sohn Gottes der gesuchte Serienmörder? Alles scheint darauf hinzuweisen, umso mehr, als das Tuch sich plötzlich zu verändern beginnt.

Also Goweli - Der letzte Engel von Gian Carlo Ronelli ist schon etwas seltsam, was man anhand des Klappentextes wohl schon erkennen kann. Das ganze ist arg mystisch und esoterisch angehaucht, und durch die Unglaubwürdigkeit der Story schon mehr Science Fiction als Thriller. Es ist schon starker Tobak was Ronelli im Laufe der Story alles auffährt: Das blutende Grabtuch, Jesus als Mordverdächtiger, künstliche Mikro-Organismen, Zeitreisen, einen FBI-Agenten, der immer sein Tomahawk dabei hat, um Gegnern den Schädel zu spalten usw. Allerdings ist das alles so abwegig, dass man von Anfang an nichts für bare Münze nimmt, und sich einfach unterhalten lässt. So etwas ist mir viel lieber, als wenn Autoren versuchen Realistisch zu sein, dann aber doch irgendwann ins total übertriebene Abdriften wie Dan Brown (nein... ich reg mich jetzt nicht nochmal über Brown auf *g)

"Gian Carlo Ronelli - Goweli - Der letzte Engel" vollständig lesen

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