20. 11
Endlich mal keine flache Komödie oder ein langweiliger Horrorfilm in der Sneak. Bei Mr. Brooks handelt es sich um einen ruhigen, aber trotzdem spannenden Thriller.
Kevin Costner darf als schizophrener Mörder auch mal einen Bad-Guy spielen, der einem trotzdem den ganzen Film über sympathisch ist. Zur Darstellung seiner „bösen Gedanken“ wurde eine Interessante Art gewählt: Earl besitzt ein zweites Ich, welches im Film als richtige Person auftreten darf und mit dem er sich unterhält. Mag einige an Fight Club erinnern, nur mit dem Unterschied das Earl sich bewusst ist, dass dies sein Alter Ego ist.
15. 11
Die Turistas Story klingt sehr nach Hostel? Richtig, mal schnell den Ostblock gegen Brasilien ausgetauscht und Folterer durch Organhändler ersetzt – schon macht man aus der Hostel Story die Turistas Story ;)
Allerdings gibt es doch einige angenehme Unterschiede. Erstmal sind da eindeutig die Charaktere von Turistas zu nennen. Wo es in Hostel nur verblödete Volltrottel gab, denen man den Tod gegönnt hat, gibt es hier eine Gruppe etwas älterer und recht sympathischer Darsteller (und die Mädels sind auch noch nett anzusehen *g).
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10. 11
Bei Psychopath handelt es sich um einen Psychothriller, der diesen Namen wirklich verdient hat, denn hier steht ganz klar die Psyche des Mörders im Vordergrund. In diesem Genre kennt sich Ablow natürlich aus, da er, wie seine Romanfigur Frank Clevenger, Psychater ist.
Da sich der Thriller viel mit der Psyche der Protagonisten beschafft, ist das Tempo etwas geruhsamer als in anderen Thrillern. Auch fehlt stellenweise etwas die Spannung, wenn man sich durch längere Abhandlungen über die Abgründe im Menschen wühlt - trotzdem bleibt das Buch immer interessant.
"Keith Ablow - Psychopath" vollständig lesen
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10. 11
Ohgott, Horrofilm, dessen größter Horror von seiner Langeweile ausging.
Wenigstens kann der Film nicht teuer gewesen sein, da er zu 80% in einem Auto und in einer Schneewehe spielt.
Die Schauspieler sind ziemlich mies, vor allem Ashton Holmes guckt meist nur sau doof, mit einem Gesichtsausdruckt der nicht zu aktuellen Situation passt - wenigstens nimmt man ihm so den Stalker ab. Er glänzt auch durch tolle Handlungen wie "wir nehmen eine Abkürzung über eine kleine, total zugeschneite Straße" - grandioser Charakter.
10. 11
Story: Junggeselle Eddie (Ben Stiller) kann dem Druck seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freundes Mac (Rob Corddry) nicht mehr standhalten und beugt sich ihren Forderungen: seine Ansprüche herunterschrauben und den nächsten Fang ehelichen. Der heißt Lila (Malin Akerman), ist eine verführerische Blondine und nach kurzer Romanze entzückt über den Heiratsantrag, den ihr Eddie unterbreitet. Doch schon am dritten Tage ihrer Flitterwochen trifft er die Liebe seines Lebens, Miranda (Michelle Monaghan). (von kino.de)
10. 11
Bis Blondi auftritt, dauert es allerdings einige Seiten. Degens Roman beginnt damit, dass die Jüdin in einer Gaskammer eines KZ zu Tode kommt. Dann folgt ein langer Exkurs durch die Geschichte, bei dem die komplette Verfolgung der Juden durchgeackert wird, von der ägyptischen und babylonischen Gefangenschaft, über mittelalterliche Judenpogrome bis zum zweiten Weltkrieg - verbunden mit Diskussionen mit Gott.
Erst wenn man diesen, teils philosophisch angehauchten, Teil hinter sich gebracht hat, tritt Blondi als Reinkarnation auf.
"Michael Degen - Blondi" vollständig lesen
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10. 11
Doch bei seinem neuen Projekt läuft alles anders. Eine junge Kunststudentin entdeckt ein makaberes unterirdisches Verlies - und eine entführte Familie. Während Stassler selbst in einem seiner Opfer eine Seelenverwandte zu finden glaubt, die ihn auch erotisch ungemein fasziniert...
Totenstarre ist wieder mal ein etwas krankes Buch, vergleichbar mit Jack Ketchums Evil - auch hier gebt es primär um Gewalt, Folter und Sex.
Nykanen erzählt die Story auf zwei Ebenen. Ein Teil der Geschichte ist aus der Ich-Perspektive Stasslers geschrieben, und beschäftigt sich im Detail mit Stasslers Treiben, der andere Teil erzählt aus Sicht eines außen stehenden Erzählers das Handeln der Kunstdozentin Lauren Reed - dass sich die Stränge am Ende treffen sollte jedem klar sein ;)
10. 11
Also Goweli - Der letzte Engel von Gian Carlo Ronelli ist schon etwas seltsam, was man anhand des Klappentextes wohl schon erkennen kann. Das ganze ist arg mystisch und esoterisch angehaucht, und durch die Unglaubwürdigkeit der Story schon mehr Science Fiction als Thriller. Es ist schon starker Tobak was Ronelli im Laufe der Story alles auffährt: Das blutende Grabtuch, Jesus als Mordverdächtiger, künstliche Mikro-Organismen, Zeitreisen, einen FBI-Agenten, der immer sein Tomahawk dabei hat, um Gegnern den Schädel zu spalten usw. Allerdings ist das alles so abwegig, dass man von Anfang an nichts für bare Münze nimmt, und sich einfach unterhalten lässt. So etwas ist mir viel lieber, als wenn Autoren versuchen Realistisch zu sein, dann aber doch irgendwann ins total übertriebene Abdriften wie Dan Brown (nein... ich reg mich jetzt nicht nochmal über Brown auf *g)
"Gian Carlo Ronelli - Goweli - Der letzte Engel" vollständig lesen


