31. 12
Vor Kinostart konnte AvP2 schon mittels bescheuerten Marketings, in der Form eines "alle Gewaltszenen des Trailers werden durch schwarze Blöcke verdeckt" Trailer plus "Unzensiert im Kino!" Hinweises für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Der Versuch mit "Gewalt im Kino" zu werben hatte doch schon Pathfinder recht erfolglos unternommen.
Aber wenden wir uns dem Film zu.
Wirklich viel erwartet man von einem Film wie AvP ja nicht wirklich: Action, Action, Action, sich kloppende Aliens und Predatoren und vielleicht eine nicht total dumme Story – mehr nicht. Irgendwie schafft es AvP2 aber nicht, diese nicht wirklich hohen Anforderungen zu befriedigen.
25. 12
Zu viel Besinnlichkeit zu Weihnachten schadet nur, also kann man mit einer Lektüre wie Laymons "Das Spiel" der Besinnlichkeit entgegenwirken. Bei dem Plot des Buches musste ich unweigerlich an SAW denken, gewisse Parallelen lassen sich da nicht verhehlen, wobei Laymon hier wohl der Vorreiter war, sein Buch ist ja immerhin schon von 2001.
Das Buch selber lässt sich super in einem Rutsch durchlesen. Keine komplizierten Sätze, über die man vielleicht mal nachdenken müsste, keine "unnötige" Charakterisierung, keine Landschaftsbeschreibungen – die Handlung bewegt sich ganz gradlinig nach Vorne ohne größere Ausschweifungen. Dazu schafft Laymon es auch, eine dauerhafte Spannung zu erzeugen, so dass man das Buch nur ungern zur Seite legt – ein Effekt der auch bei Ketchums Evil auftrat: simpel, aber irgendwie fesselnd.
"Richard Laymon - Das Spiel" vollständig lesen
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22. 12
Alice im Wunderland von Lewis Carroll sollte so gut wie jedem (wenigstens grob) ein Begriff sein, auch wenn ich zugeben muss das Buch selber nie gelesen zu haben, und nur noch dunkle Erinnerungen an einen Zeichentrinkfilm habe
"Frank Beddor - Das Spiegellabyrinth" vollständig lesen
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05. 12
Die Brüder Matt und John und ihre Freunde hatte nicht damit gerechnet, dass die unbewohnte Insel mit dem alten Blockhaus gar nicht so verlassen ist. Plötzlich, wie aus dem Nichts, sind sie aufgetaucht – eine Meute bissiger, hochintelligenter Kreaturen beherrscht den idyllischen Ort. Unmissverständlich und blutig machen sie den Eindringlingen klar, dass sie nur ein Ziel haben: Töten. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt… (Covertext).
Horrorfilm, produziert von Wes Craven, kann ja nicht komplett mies werden (dass meine "Freundin" Michelle Rodriguez mitspielt ignorier ich jetzt erstmal).
Beginnen tut das ganze eigentlich wie jeder andere Teenie-Slasher auch. Fünf mehr oder weniger sympathische Teens landen auf der Insel und man darf ihnen beim Party machen und trinken zugucken. Die Konstellation mit 3 Männchen und 2 Weibchen, inklusive zwei Brüdern, dem Blondchen und dem "lustigen Schwarzen" hat auch keine Chancen als Innovation gefeiert zu werden. Warum müssen Slasher nur immer die selten stereotypen Teens enthalten…
Allerdings muss man der Gruppe später, nachdem die Hunde auftauchen, eins lassen: Sie verhalten sich nicht so blöd wie der gemeine Slasher-Charakter. Eigentlich sind keine "pff, wenn du dich so verdammt doof anstellst ist es kein Wunder das du jetzt tot bist!" Stellen dabei – das ist ja schon mal was



