25. 12

Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane Kerry einen Umschlag mit einem Fünfzig-Dollar-Schein und der Aufforderung, sich an einem ominösen "Spiel" zu beteiligen: Wenn sie jeweils um Mitternacht eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter - bis es für Jane kein Zurück mehr gibt: Das "Spiel" artet zu reinstem Terror aus... (Klappentext)

Zu viel Besinnlichkeit zu Weihnachten schadet nur, also kann man mit einer Lektüre wie Laymons "Das Spiel" der Besinnlichkeit entgegenwirken. Bei dem Plot des Buches musste ich unweigerlich an SAW denken, gewisse Parallelen lassen sich da nicht verhehlen, wobei Laymon hier wohl der Vorreiter war, sein Buch ist ja immerhin schon von 2001.
Das Buch selber lässt sich super in einem Rutsch durchlesen. Keine komplizierten Sätze, über die man vielleicht mal nachdenken müsste, keine "unnötige" Charakterisierung, keine Landschaftsbeschreibungen – die Handlung bewegt sich ganz gradlinig nach Vorne ohne größere Ausschweifungen. Dazu schafft Laymon es auch, eine dauerhafte Spannung zu erzeugen, so dass man das Buch nur ungern zur Seite legt – ein Effekt der auch bei Ketchums Evil auftrat: simpel, aber irgendwie fesselnd.

"Richard Laymon - Das Spiel" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: ,
3136 Klicks

22. 12

Alyss lebt in einem Land voller Wunder - bis das Böse über ihre Welt hereinbricht. Ihre Familie wird ermordet und Alyss selbst entkommt mit knapper Not in eine unbekannte Gegenwelt: Das viktorianische London. Jahre später taucht ein geheimnisvoller Fremder auf und rührt an längst vergessene Dinge ... (Klappentext)

Alice im Wunderland von Lewis Carroll sollte so gut wie jedem (wenigstens grob) ein Begriff sein, auch wenn ich zugeben muss das Buch selber nie gelesen zu haben, und nur noch dunkle Erinnerungen an einen Zeichentrinkfilm habe ;) Carrolls Geschichte wurde allerdings oft als Vorlage genommen worden, teils für die direkte Umsetzung als Film, teils in etwas abgewandelter Form. Abgewandelt lässt sich Carrolls Idee zum Beispiel in Guillermo del Toros Film "Pans Labyrinth" erkennen, indem auch ein kleines Mädchen in eine Fantasywelt reist, oder in dem Computerspiel American McGees Alice, in welchem das Wunderland zu einer dunklen, surrealen Welt verkommt, und als Grundlage für ein Horroradventure dient. Auch Frank Beddor nimmt für sein Buch "Das Spiegellabyrinth" diese Welt als Grundlage, und zeigt "die wahre Geschichte von Alice - eine Geschichte von Mord, Rache, Krieg, Liebe und Wahrheit" (Covertext).

"Frank Beddor - Das Spiegellabyrinth" vollständig lesen

Tags für diesen Artikel: ,
1124 Klicks

Seite 1 von 1, insgesamt 2 Einträge