22. 02
Oh Gott, was ein Scheiß
Die "Handlung" hab ich gar nicht mehr so genau mitbekommen. Grob war das: Lilith reißt durch die Gegend und vergnügt sich mit Adam, der findet irgendwann die Nummer eines Dämonenjägers und am Ende ist Lilith nicht mehr
Kurzum: Geld sparen und sich irgendwie ohne den Film amüsieren - ist sicher unterhaltsamer als diese DVD.
22. 02
Opium – Tagebuch einer Verrückten ist ein sehr langsames und ruhiges Drama - sicher nichts für jeden. Dr. Brenner ist Arzt in einer Irrenanstalt, benötigt aber wegen seiner Sex- und Morphiumsucht eigentlich eher selber psychische Beratung und leidet zudem noch an einer Schreibblockade. Er trifft in der Anstalt auf Gizella, die glaubt, dass der Teufel in sie gefahren sei und Sie innerlich verzehrt - und obendrein darunter leidet, zwanghaft Tagebücher zu schreiben. Diese beiden, jede auf Ihre Art kaputte, Seelen treffen als Arzt und Patient Paar aufeinander, kommen sich aber langsam über diese Form hinaus näher. Ein wirklicher roter Faden fehlt dem Film - er erzählt einfach nur einen kurzen Abschnitt aus dem Anstaltsleben mit vielen Monologen und keiner "Action" im eigentlichen Sinne.
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Tags für diesen Artikel: drama
18. 02
Gestern war ich nach einer EWIG langen Zeit mal wieder auf einem Konzert: Turisas und Dragonforce spielten in der Röhre in Stuttgart.Die Röhre ist (wenn man sie denn dann mal gefunden hat...) für einen "alternativen" Schuppen eine ziemlich coole Location. Sie befindet sich in einem Nebentunnel parallel zum Wagenburgtunnel. Der Tunnel wurde aber scheinbar nie fertig gebaut und irgendwann hat jemand wohl gedacht "och, machen wir nen Club draus".
Gestern war also Dragonforce mit Turisas (von denen ich noch nichts gehört hatte) als Support da - das hab ich mir dann doch mal ansehen wollen.
Den Anfang machten Turisas - von denen ich positiv überrascht war. Die Truppe klang echt interessant, ich zitiere einfach mal Wikipedia: Eine genaue Einordnung des Stils ist schwierig, da die Band viele Spielarten des Metal vermischt. Allgemein kann man jedoch sagen, dass Turisas hauptsächlich epischen Viking Metal, vermischt mit finnischem Folk (und auch Humppa), spielen. Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als „Battle Metal“. Ich bin ja vor allem für Folk Anteile in Metal offen
Die Besetzung war für Metal recht untypisch - neben den obligatorischen Dingen wie Bass, Gitarre, Schlagzeug gabs ne Violine und ein Akkordeon (mit nett anzusehendem Mädel) - witzige Kombination.
Auch war die Abmischung von Turisas ziemlich gut - nur etwas lauter hätte das ganze sein können. Irgendwie komisches Gefühl, wenn man sich auf deinem Konzert noch ohne Probleme mit dem Nachbarn unterhalten kann. Aber wenigstens war bis auf die Lautstärke alles OK.
Neben dem "normalen" Metal hatten Turisas noch ein stylisches Rasputin Cover dabei, dass ich an der Stelle einfach mal einbauen will
Danach gabs erstmal ne geraume Zeit umbauen und Soundcheck (den hät man sich sparen können... siehe später). Nach einer Zeit ging dann endlich mal Licht aus und bissarl Chiptune-Like Musik (*hier mal kurz http://kohina.com/ einstreut* - tolles 8/16bit Sound Radio) - und irgendwann kam dann auch Dragonforce auf die Bühne.
Eins muss man sagen: Sie waren echt besser als ich gedacht hab. Wer Dragonforce kennt weiß, dass sie vor allem eines auf ihren Alben drauf haben: SPEEED
Der Sound... gehört hat man die Drums, der Bass hat einen schier erschlagen. Die Gitarren waren meist ein ziemlicher Matsch und den Sänger hat man die halbe Zeit nur etwas oder gar nicht gehört - wer nicht nach vorne guckt, hätte teils nicht gemerkt das er singt. Das man so etwas über ein komplettes Konzert nicht in den Griff bekommt ist schon ärgerlich.
Durch die Soundkulisse klang echt fast jeder Song gleich, aber witzig wars trotzdem
Vielleicht hätte man nach Turisas nix mehr an den Knöpfen drehen - die waren nämlich echt gut gemischt. Einfach lauter drehen und fertig
Aber egal - Spaß hatte ich und jetzt brauch ich ne CD von Turisas
Achja.. Dragonforce:
Nintendo Metal for the win
12. 02
Mal wieder ein Laymon - diesmal Das Treffen. Allerdings war dieser Laymon mal eine Premiere: Ich hab mich dabei gelangweilt
Das große Problem: Es passiert einfach nix, kein Spannungsbogen... nichts. Es dauert z.B. knapp 250 Seiten bis es mal einen Toten gibt - vorher plätschert alles vor sich hin. Für einen Laymon irgendwie ungewohnt
Allerdings ist Laymon mal nicht ganz so abgehoben wie in anderen Büchern. Die fünf Girls kommen halbwegs "normal" rüber. Ein Wochende in irgendwo in der Pampa in einem Haus, Alk und Spaß - das ganze ist relativ glaubhaft. Zwischendrin gibt es ein paar Rückblenden ins "wilde Collegeleben" der fünf. Diese Rückblenden sind allerdings auch ein Problem: Diese gibt es das ganze Buch über - auch später, wenn es den Leser eigentlich gar nicht mehr interessiert, weil man lieber endlich mal etwas Fortschritt im Hier und Jetzt sehen will.
"Richard Laymon - Das Treffen" vollständig lesen
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07. 02
Einer meiner importe aus England: The Chair, ein Kanadischer low-budget Horror, der hier am 27.02 in die Läden kommen soll. Auch wenn die DVD ein KJ Siegel verpasst bekommen hat, sollte man keinen Film mit viel Gore erwarten.
The Chair baut auf ruhige Bilder, verbunden mit passender Sounduntermalung und schafft es so, über einen Großteil der Laufzeit eine gruselige Atmosphäre zu erhalten. Der Spannungsbogen ist auch recht gut aufgebaut, was anfangs nach einem typischen Poltergeist-Horror aussieht, entwickelt sich doch anders, wenn "das Böse" Besitz von Danielle ergreift.
Tags für diesen Artikel: horror
05. 02
Eigentlich bin ich bei Büchern, die auf dem Cover mit Douglas Adams oder Terry Pratchett verglichen werden immer etwas skeptisch, trotzdem habe ich Robert Rankings Die größte Show jenseits der Welt vom Wühltisch mitgenommen und bereue den Entschluss kein bisschen.
Echt unglaublich wie viele witzige und skurrile Dinge Rankings für dieses Buch eingefallen sind. Neben der Story rund um Raymond, der von der Erde gekidnappt wird und die Welt retten muss (die übrigens nur eine kleine Innenwelt im Bauch einer größeren ist) gibt es noch eine weitere Story rund um seinen Kumpel Simon auf der Erde. Auch auf der Erde passiert allerlei witziges, von einem Buch in dem die Zukunft geschrieben steht über die Verschwörungsgruppe BASTEI, die Satan Saat-Hahn anbeten hin zu drei Männern in Grau die Simon ans Leder wollen.
"Robert Rankin - Die größte Show jenseits der Welt" vollständig lesen



