22. 02
Oh Gott, was ein Scheiß ;) Zu wenig Suspense für einen Horrorfilm (Horror sind nur die Schauspieler...), zu wenig nackte Haut für einen (Soft)sexfilm, zu wenig Humor für eine Komödie und zu wenig Blut für Trash. Succubus - Die Dämonin ist einfach nur Müll ;)
Die "Handlung" hab ich gar nicht mehr so genau mitbekommen. Grob war das: Lilith reißt durch die Gegend und vergnügt sich mit Adam, der findet irgendwann die Nummer eines Dämonenjägers und am Ende ist Lilith nicht mehr ;) Zwischendrin gibts ein paar nette Mädels im Bett - wobei züchtig der BH anbleibt, schließlich sollen ja auch Amerikaner den Film ansehen, einen Luftkampf zwischen zwei Jets (ka wer auf die Idee für die Szene kam... bestimmt hatte man die CGIs gerade einfach rumliegen) und dümmliche Dialoge. Die deutsche Synchro passt sich der Filmqualität auch an, klingt alles irgendwie nach Billigporno, und die CGIs (außer der Jetsezene, bis zur Explosion geht die) hat wohl der Sohn vom Regisseur daheim am PC schnell erstellt.
Kurzum: Geld sparen und sich irgendwie ohne den Film amüsieren - ist sicher unterhaltsamer als diese DVD.
22. 02
Opium – Tagebuch einer Verrückten ist ein sehr langsames und ruhiges Drama - sicher nichts für jeden. Dr. Brenner ist Arzt in einer Irrenanstalt, benötigt aber wegen seiner Sex- und Morphiumsucht eigentlich eher selber psychische Beratung und leidet zudem noch an einer Schreibblockade. Er trifft in der Anstalt auf Gizella, die glaubt, dass der Teufel in sie gefahren sei und Sie innerlich verzehrt - und obendrein darunter leidet, zwanghaft Tagebücher zu schreiben. Diese beiden, jede auf Ihre Art kaputte, Seelen treffen als Arzt und Patient Paar aufeinander, kommen sich aber langsam über diese Form hinaus näher. Ein wirklicher roter Faden fehlt dem Film - er erzählt einfach nur einen kurzen Abschnitt aus dem Anstaltsleben mit vielen Monologen und keiner "Action" im eigentlichen Sinne.
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07. 02
Einer meiner importe aus England: The Chair, ein Kanadischer low-budget Horror, der hier am 27.02 in die Läden kommen soll. Auch wenn die DVD ein KJ Siegel verpasst bekommen hat, sollte man keinen Film mit viel Gore erwarten.
The Chair baut auf ruhige Bilder, verbunden mit passender Sounduntermalung und schafft es so, über einen Großteil der Laufzeit eine gruselige Atmosphäre zu erhalten. Der Spannungsbogen ist auch recht gut aufgebaut, was anfangs nach einem typischen Poltergeist-Horror aussieht, entwickelt sich doch anders, wenn "das Böse" Besitz von Danielle ergreift.
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