09. 04

Letzt gab es bei The Hut.com das Kung Fu Huste Gift Set für unglaubliche 4£ (plus 0.99£ Versand). Da die normale DVD teurer war, dachte ich eigentlich nicht, dass das Teil geliefert wird – liegt jetzt aber vor mir :)

Neben der DVD hat das Gift Set so tolle Extras wie ein Kartenspiel, ein Schweißband, einen Schlüsselanhänger und eine aufblasbare Axt.
Wenn man nach dem Produktbild wie man es z.B. auf Amazon findet geht, erwartet man so eine kleine Mini-Axt zum aufblasen, aber nein…

SANY0368das ist ne richtig "große" Axt ;)

Braucht zwar eigentlich niemand (außer um vielleicht die Freundin damit zu hauen…) aber für 5€ ist es ein witziges Gimmick (vor allem weil die DVD an sich schon teurer ist *g)

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07. 04

So, die Fahrradsaison ist jetzt eröffnet ;) In Anbetracht des schönen Wetters bin ich einfach mal wieder total planlos durch die Gegend geirrt.

Der erste Schritt war noch geplant: Nach Asperg zum Bikeshop um zu fragen wie das mit Inspektion aussieht. Ist zwar recht günstig hat aber einen Haken: Man muss das Rad abgeben, dann ca. ne Woche warten, dann kann man es wieder abholen. Das ist blöd, vor allem wo jetzt doch schönes Wetter ist. Also doch keine Inspektion – fährt ja auch so ;)

Danach hieß dann die ungefähre Richtung "Vaihingen", also erst mal nach Markgröningen. Dort an der Straße sah ich dann ein Schild "Sachensenheim", dem ich einfach mal spontan gefolgt bin ;) Das führt mich erst mal zu nem verdammt steilen Berg und in einen Wald – nach dessen Durchquerung ich etwas ratlos in der Nähe von Bissingen an einer Grünzeug-Deponie rumstand (den Fahrradweg nach Sachsenheim hatte ich da wohl irgendwie verloren) ;)

"Durch die Gegend irren" vollständig lesen

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05. 04

infiziert Die Epidemologin Margaret Montoya wird bei der CIA mit einer seltsamen Krankheit konfrontiert. Aufgrund eines unbekannten Erregers verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich dann selbst auf grauenerregende Weise umbringen. Montoya und die US-Regierung glauben zunächst an eine terroristische Attacke mit einer neuartigen Biowaffe, doch die Wahrheit ist noch viel alarmierender…

Hihi, Infiziert ist schon ein leicht krankes Buch – deshalb hats mir wohl auch so gefallen :P

Die Geschichte ist bis zum Schluss eigentlich zweigeteilt. Einerseits begleitet man Margaret und die CIA, die versuchen der seltsamen Seuche auf die Schliche zu kommen, andererseits bekommt man einen Einblick in das Leben des Ex-Footballers Perry, der sich mit dem Parasiten infiziert hat.

Wo der Margaret Teil teils etwas öde ist, lässt es Sigler bei den Geschehnissen um Perry krachen. Perry hat etwas dagegen, dass sich die Parasiten in seinem Körper breitmachen und geht mir ziemlicher Härte und extremer Selbstverstümmelung gegen den "Feind im Inneren" vor. Sigler knausert bei den Akten der Selbstverstümmelung nicht mit Details, auch die Geflügelschere des Covers darf später im Buch zu einem schmerzhaften Einsatz kommen.

Auch ein gewisser Grad an Humor ist dem Roman nicht abzusprechen. Als Perry anfängt sich mit den Parasiten zu unterhalten, sorgt die ein oder andere Situation doch für ein Grinsen beim Leser – eine willkommene Auflockerung zwischen den blutigen Szenen.

"Scott Sigler - Infiziert" vollständig lesen

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05. 04

pushover

Was einem an einem Sonntagmorgen nicht alles für Gedanken und Gelüste kommen… Ich zumindest hatte das spontane Verlangen das gute alte Push-Over zu spielen :)
Push-Over.. da war doch was… richtig, schon 1992 für den PC veröffentlich, muss man dafür etwas in den Erinnerungen kramen.

Das Spielprinzip ist eigentlich ziemlich simpel, aber weiß ohne weiteres auch heute noch zu unterhalten. Ihr steuert eine kleine Ameise und müsst in jedem Level dafür sorgen, dass alle Dominosteine in einer Kettenreaktion umfallen und der spezielle Zielstein als letzter umkippt.

Damit das ganze nicht so langweilig wird, gibt es noch weitere spezielle Steine, die in die Planung mit einbezogen werden müssen, wie Explodierer, Läufer, Teiler, Verzögerer usw. Was in den ersten paar Levels noch das reinste Kinderspiel ist, erfordert in späteren Levels doch einiges an Hirnschmalz.

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Da ein Spiel von 1992 auf heutigen Maschinen meist nicht mehr richtig läuft und ich keine Lust hatte Dosbox zu konfigurieren, habe ich mich auf die Suche nach einem Remake gemacht – und tatsächlich, bei IshiSoft gibt es ein 1:1 Remake (sogar mit Leveleditor für die ganz Verrückten), welches ohne Probleme sogar unter Vista friedlich seinen Dienst tut. Das Remake ist mit 17 MB zwar stolze 10x so groß wie das Original, aber wen stört das schon in Zeiten von 1TB Platten ;)

Falls ihr mal an einem Level verzweifelt: Hier gibt es eine Lösung für alle Levels, mit Bildern und Videos ;) Aber erst denken – dann spicken.

Viel Spaß beim Steine umwerfen.

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05. 04

jumper David Rice hält sich für einen ganz gewöhnlichen Typen, bis er durch Zufall entdeckt, dass er ein "Jumper" ist.
Er kann sich in Sekundenschnelle nach Tokio teleportieren, direkt auf die Sphinx nach Ägypten - oder in die nächtstgelegene Bank. Alles ist möglich in seinem Leben. Doch dann heftet sich eine dunkle Geheimorganisation an seine Fersen:
Die "Paladine", angeführt von Roland, versuchen mit aller Macht, die Jumper auszulöschen und stehen kurz vor einem Durchbruch auf ihrer mehr als tausend Jahre währenden Jagd. Gemeinsam mit seiner bildhübschen Freundin und einem anderen, kampfeslustigen Jumper namens Griffin rüstet sich David zum finalen Showdown gegen die Paladine.

Jumper ist einer dieser Filme die man sich ansieht, denkt "naja, war halt so was" und sie ziemlich schnell wieder vergisst. Keine wirklichen Highlights, nicht was wirklich im Hirn haften bleiben würde.

Jumper macht einfach zu wenig auf der nicht uninteressanten Idee des "wild durch die Welt jumpens". Auch ist die Story ziemlich dünn. Warum, weshalb und wieso Jumper jumpen können bleibt unbekannt, warum die Paladine die Jumper töten (sehen wir mal von der mystischen "Nur Gott sollte solch eine Macht haben" Erklärung des Filmes mal ab) und woher diese kommen ebenfalls.

Der Film beschränkt sich eigentlich auf ein Katz und Maus Spiel von Jumper und Paladine. David versucht nicht getötet zu werden und versucht im Team mit Griffin den Paladinen an die Wäsche zu gehen. Das ist nicht gerade viel Substanz für einen Film, selbst wenn eben jener nicht mal 90 Minuten dauert.

Eins muss man Jumper aber lassen: Die Effekte des Filmes sind wirklich gut gemacht und er kann auch mit einigen schönen Panorama-Aufnahmen aufwarten – aber mehr leider auch nicht. Bestenfalls Durchschnitt und eine Notlösung wenn die Videothek sonst wirklich nichts mehr hergibt.

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04. 04

pathfinder500 Jahre vor Columbus erreichen die Wikinger die amerikanische Küste. Doch sie kommen nicht in Frieden, sondern fallen mit barbarischen Raubzügen in das Land der indianischen Urbevölkerung ein. Es beginnt ein blutiger Kampf um Ehre und Eroberung, der viele Opfer fordert. Als ein zehnjähriger Wikingerjunge von seinem Clan zurückgelassen wird, nehmen ihn die Indianer bei sich auf. Sie geben ihm den Namen "Ghost" und ziehen ihn groß. Dann kommt der Tag, an dem die Wikinger zurück kehren und erneut die Indianerstämme bedrohen. Ghost, inzwischen ein erwachsener Krieger, muss sich entscheiden: Kehrt er zu seinem Clan zurück, oder bleibt er den Indianern treu und führt einen persönlichen Kampf gegen sein eigen Fleisch und Blut, um die brutalen und zerstörerischen Raubzüge zu stoppen - so wie es der "Pathfinder", ein mächtiger Schamane, geweissagt hat ...

In der Geschichte des Films durfte sich schon so ziemlich jeder mit jedem Prügeln: Aliens mit Predatoren, Zombies mit Wrestlern oder Freddy mit Jason. Warum also nicht mal Wikinger gegen Indianer in einem No-Brainer aufeinander hetzten? Genau dieser etwas seltsamen Kombination bedient sich Pathfinder.

So gibt es auf der einen Seite nun hünenhafte Wikinger mit Helm, Schwert und Schild die alles abmetzeln was bei drei nicht auf den Bäumen ist und ihnen gegenüber ein paar untalentierte Indianer mit Speeren, die der gepanzerten Armee nicht wirklich was entgegenzusetzen haben. So bleibt es dann an Ghost hängen die Reihen der wackeren Nordmänner zu dezimieren. Erinnert alles stark an Mel Gipsons Apocalypto, nur dass es hier keine Mayas gibt.

Der Film hält sich nicht groß mit Nebensächlichkeiten auf. Charaktertiefe? Braucht man nicht, die Wikinger bleiben hinter ihren Helmen oft sogar fast gesichtslos (Ralf Möller hätte ich auch fast nicht erkannt). Spannung? Kommt auch nicht wirklich auf. Dialoge? Sind entweder recht sinnfrei oder fehlen gänzlich – Kommunikation findet nur statt um die Handlung zum nächsten Kampf zu bringen.

"Pathfinder – Wikinger vs. Indianer" vollständig lesen

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01. 04

ironman Tony Stark ist Milliardär, genialer Erfinder und Chef von SHark Industries, einem führenden waffenproduzierenden Unternehmen.
ALs Terroristen ihn in Afghanistan gefangen nehmen, wird er gezwungen, eine vernichtende Waffe zu entwickeln. Stark baut sich stattdessen eine High-Tech-Rüstung, die ihm eine enorm gesteigerte Kraft gibt, und mit der ihm die Flucht gelingt.

Comicverfilmung Nummer wasweißichwas, allerdings ist Iron Man bei uns in Deutschland ja nicht wirklich bekannt. Trotzdem war es meiner Meinung nach echt eine sehr gute Verfilmung, die den Vergleich mit ihren berühmten Kollegen SpiderMan und Co mehr als nur Paroli bietet.

Auch wenn nicht alles immer so sonderlich logisch erscheint (der Wandel von Stark vom Waffenproduzenten zum Samariter, die dummen Terroristen, die es nicht schaffen trotz Videoüberwachung zu merken, dass Stark keine Rakete sondern einen Anzug baut), macht Iron Man einfach Spaß.

Das liegt vor allem an der Rolle des Tony Stark (Robert Dawney Jr.), er verkörpert eine Art liebenswürdiges Ar***loch mit einem sehr trockenen Humor – so versprüht auch der Film über die ganze Laufzeit eben jenen Humor.

In Sachen Action gibt sich Iron Man etwas bedeckt. Es gibt eigentlich nur wenige längere Actionszenen, der Film nimmt sich z.B. viel Zeit zu zeigen, wie Stark langsam seinen Anzug immer mehr verbessert. Die Actionszenen die es gibt sind allerdings ziemlich gut gemacht und wissen auch in Sachen CGI zu überzeugen.

Auch die DVD Umsetzung kann sich sehen lassen: 1a Bild und ein Soundtrack, der das Zimmer bei Explosionen erzittern lässt – so haben Comicverfilmungen auszusehen ;)

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01. 04

metro2033 Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des Metro-Netzen zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.
Dies sind die Abenteuer des jungen Artjom, der von seiner Heimatstation aufbricht, um die Metro vor einer dunklen Bedrohung zu bewahren. Denn die letzten Menschen sind nicht allein dort unten....

Ganz schöner Wälzer – Glukhovsky präsentiert uns in Metro 2033 auf stolzen 764 Seiten die Abenteuer Artjoms in Moskaus Untergrund.

Da die Welt nach einem Krieg verstrahlt und verseucht ist, haben die Menschen sich einen ausgefallenen Platz zum Überleben ausgesucht: Die Stationen der Moskauer U-Bahn. Das unterirdische Geflecht wird in Metro 2033 als eine Art Mikrokosmos präsentiert. Es gibt verbündete und verfeindete Stationen, verschiedene Bündnisse, radikale Stationen (sowohl rechte als auch linke) und von religiösen Eiferern beherrschte Stationen – eine Welt in klein. Damit man sich zwischen all den (nicht gerade einfach zu merkenden weil russischen) Stationsnamen nicht total verliert, befindet sich auf der Innenseite des Covers ein aufklappbarer Stationsplan mit Bündnissen und Co, so das man die Reise Artjoms wenigstens halbwegs nachverfolgen kann (auch wenn einige Stationen auf dem Plan andere Namen haben als sie im Buch die meiste Zeit genannt werden).

Neben den Gefahren die von den eigentlichen Metrobewohnern drohen, gibt es natürlich noch eine viel schlimmere Gefahr: Die Bedrohung durch Wesen die von der verstrahlten Oberfläche in die Metro einfallen.

"Dmitry Glukhovsky – Metro 2033" vollständig lesen

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