09. 04
Letzt gab es bei The Hut.com das Kung Fu Huste Gift Set für unglaubliche 4£ (plus 0.99£ Versand). Da die normale DVD teurer war, dachte ich eigentlich nicht, dass das Teil geliefert wird – liegt jetzt aber vor mir :)
Neben der DVD hat das Gift Set so tolle Extras wie ein Kartenspiel, ein Schweißband, einen Schlüsselanhänger und eine aufblasbare Axt.
Wenn man nach dem Produktbild wie man es z.B. auf Amazon findet geht, erwartet man so eine kleine Mini-Axt zum aufblasen, aber nein…
das ist ne richtig "große" Axt ;)
Braucht zwar eigentlich niemand (außer um vielleicht die Freundin damit zu hauen…) aber für 5€ ist es ein witziges Gimmick (vor allem weil die DVD an sich schon teurer ist *g)
05. 04
David Rice hält sich für einen ganz gewöhnlichen Typen, bis er durch Zufall entdeckt, dass er ein "Jumper" ist.
Er kann sich in Sekundenschnelle nach Tokio teleportieren, direkt auf die Sphinx nach Ägypten - oder in die nächtstgelegene Bank. Alles ist möglich in seinem Leben. Doch dann heftet sich eine dunkle Geheimorganisation an seine Fersen:
Die "Paladine", angeführt von Roland, versuchen mit aller Macht, die Jumper auszulöschen und stehen kurz vor einem Durchbruch auf ihrer mehr als tausend Jahre währenden Jagd. Gemeinsam mit seiner bildhübschen Freundin und einem anderen, kampfeslustigen Jumper namens Griffin rüstet sich David zum finalen Showdown gegen die Paladine.
Jumper ist einer dieser Filme die man sich ansieht, denkt "naja, war halt so was" und sie ziemlich schnell wieder vergisst. Keine wirklichen Highlights, nicht was wirklich im Hirn haften bleiben würde.
Jumper macht einfach zu wenig auf der nicht uninteressanten Idee des "wild durch die Welt jumpens". Auch ist die Story ziemlich dünn. Warum, weshalb und wieso Jumper jumpen können bleibt unbekannt, warum die Paladine die Jumper töten (sehen wir mal von der mystischen "Nur Gott sollte solch eine Macht haben" Erklärung des Filmes mal ab) und woher diese kommen ebenfalls.
Der Film beschränkt sich eigentlich auf ein Katz und Maus Spiel von Jumper und Paladine. David versucht nicht getötet zu werden und versucht im Team mit Griffin den Paladinen an die Wäsche zu gehen. Das ist nicht gerade viel Substanz für einen Film, selbst wenn eben jener nicht mal 90 Minuten dauert.
Eins muss man Jumper aber lassen: Die Effekte des Filmes sind wirklich gut gemacht und er kann auch mit einigen schönen Panorama-Aufnahmen aufwarten – aber mehr leider auch nicht. Bestenfalls Durchschnitt und eine Notlösung wenn die Videothek sonst wirklich nichts mehr hergibt.
04. 04
500 Jahre vor Columbus erreichen die Wikinger die amerikanische Küste. Doch sie kommen nicht in Frieden, sondern fallen mit barbarischen Raubzügen in das Land der indianischen Urbevölkerung ein. Es beginnt ein blutiger Kampf um Ehre und Eroberung, der viele Opfer fordert. Als ein zehnjähriger Wikingerjunge von seinem Clan zurückgelassen wird, nehmen ihn die Indianer bei sich auf. Sie geben ihm den Namen "Ghost" und ziehen ihn groß. Dann kommt der Tag, an dem die Wikinger zurück kehren und erneut die Indianerstämme bedrohen. Ghost, inzwischen ein erwachsener Krieger, muss sich entscheiden: Kehrt er zu seinem Clan zurück, oder bleibt er den Indianern treu und führt einen persönlichen Kampf gegen sein eigen Fleisch und Blut, um die brutalen und zerstörerischen Raubzüge zu stoppen - so wie es der "Pathfinder", ein mächtiger Schamane, geweissagt hat ...
In der Geschichte des Films durfte sich schon so ziemlich jeder mit jedem Prügeln: Aliens mit Predatoren, Zombies mit Wrestlern oder Freddy mit Jason. Warum also nicht mal Wikinger gegen Indianer in einem No-Brainer aufeinander hetzten? Genau dieser etwas seltsamen Kombination bedient sich Pathfinder.
So gibt es auf der einen Seite nun hünenhafte Wikinger mit Helm, Schwert und Schild die alles abmetzeln was bei drei nicht auf den Bäumen ist und ihnen gegenüber ein paar untalentierte Indianer mit Speeren, die der gepanzerten Armee nicht wirklich was entgegenzusetzen haben. So bleibt es dann an Ghost hängen die Reihen der wackeren Nordmänner zu dezimieren. Erinnert alles stark an Mel Gipsons Apocalypto, nur dass es hier keine Mayas gibt.
Der Film hält sich nicht groß mit Nebensächlichkeiten auf. Charaktertiefe? Braucht man nicht, die Wikinger bleiben hinter ihren Helmen oft sogar fast gesichtslos (Ralf Möller hätte ich auch fast nicht erkannt). Spannung? Kommt auch nicht wirklich auf. Dialoge? Sind entweder recht sinnfrei oder fehlen gänzlich – Kommunikation findet nur statt um die Handlung zum nächsten Kampf zu bringen.
"Pathfinder – Wikinger vs. Indianer" vollständig lesen
01. 04
Tony Stark ist Milliardär, genialer Erfinder und Chef von SHark Industries, einem führenden waffenproduzierenden Unternehmen.
ALs Terroristen ihn in Afghanistan gefangen nehmen, wird er gezwungen, eine vernichtende Waffe zu entwickeln. Stark baut sich stattdessen eine High-Tech-Rüstung, die ihm eine enorm gesteigerte Kraft gibt, und mit der ihm die Flucht gelingt.
Comicverfilmung Nummer wasweißichwas, allerdings ist Iron Man bei uns in Deutschland ja nicht wirklich bekannt. Trotzdem war es meiner Meinung nach echt eine sehr gute Verfilmung, die den Vergleich mit ihren berühmten Kollegen SpiderMan und Co mehr als nur Paroli bietet.
Auch wenn nicht alles immer so sonderlich logisch erscheint (der Wandel von Stark vom Waffenproduzenten zum Samariter, die dummen Terroristen, die es nicht schaffen trotz Videoüberwachung zu merken, dass Stark keine Rakete sondern einen Anzug baut), macht Iron Man einfach Spaß.
Das liegt vor allem an der Rolle des Tony Stark (Robert Dawney Jr.), er verkörpert eine Art liebenswürdiges Ar***loch mit einem sehr trockenen Humor – so versprüht auch der Film über die ganze Laufzeit eben jenen Humor.
In Sachen Action gibt sich Iron Man etwas bedeckt. Es gibt eigentlich nur wenige längere Actionszenen, der Film nimmt sich z.B. viel Zeit zu zeigen, wie Stark langsam seinen Anzug immer mehr verbessert. Die Actionszenen die es gibt sind allerdings ziemlich gut gemacht und wissen auch in Sachen CGI zu überzeugen.
Auch die DVD Umsetzung kann sich sehen lassen: 1a Bild und ein Soundtrack, der das Zimmer bei Explosionen erzittern lässt – so haben Comicverfilmungen auszusehen ;)


