28. 03
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| Titel: | Wolfsfährte: Thriller |
| Autor: | Craig Russell |
| ISBN: | 3404158954 |
| Verlag: | Bastei Lübbe (Bastei Verlag) |
| Seitenzahl: | 400 |
| Preis: | EUR 8,95 |
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Können die Märchen der Gebrüder Grimm zur Vorlage schrecklicher Bluttaten werden? Mit dieser Frage wird Hauptkommissar Jan Fabel konfrontiert, als man das erste Opfer eines perfekten Serienmörders entdeckt. Die Ermittlungen führen den Hamburger Kommissar und sein Team auf die Spur eines Täters, dem die Grimm’schen Märchen offenbar mehr bedeuten als Gutenachtgeschichten für Kinder…
Wolfsfährte war so ein Buch, welches ich mit keinen allzugroßen Erwartungen aus dem Regal gezogen habe und am Ende wirklich positiv überrascht war. Was Craig Russel hier abliefert ist wirklich ein interessanter, spannender Krimi.
In Wolfsfährte dienen die Märchen der Gebrüder Grimm als Vorlage für einen Krimi, in dem ein Serienmörder sich Motive aus den Märchen (Rapunzel, Hänsel und Gretel etc) aussucht und diese in Form von realen Morden abbildet/interpretiert. Dadurch, dass man erst kurz vor Schluss den Mörder enttarnt bekommt, hält sich auch über das komplette Buch hinweg eine Spannung, in der man immer wieder verschiedene Personen verdächtigt und den Verdacht dann doch wieder verwirft. Für einen Krimi sicherlich ein gutes Zeichen.
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22. 03
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| Titel: | Meat |
| Autor: | Joseph D'Lacey |
| ISBN: | 3453433726 |
| Verlag: | Heyne |
| Seitenzahl: | 448 |
| Preis: | EUR 8,95 |
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Eine schreckliche Zukunftsvision: Die Stadt Abyrne ist umgeben von Wildnis. Die Menschen darin brauchen Fleisch zum Überleben. Doch die Kontrolle über die Fleischfabrik hat eine allmächtige, skrupellose Minderheit, die den Rest der Bevölkerung terrorisiert. Das Volk hungert und braucht Nahrung. Der Konflikt zwischen den Herrschenden und Beherrschten bricht offen aus.
D’Lacey Meat habe ich mir aufgrund der fast durchweg positiven Amazon-Rezensionen zugelegt – und musste wieder mal feststellen, dass das alleine noch kein Qualitätskriterium ist. Meiner Meinung nach ist Meat nämlich ziemlicher Mist…
Der Roman baut ein ziemlich seltsames Szenario auf: Die Bevölkerung von Abyrne hat eine eigenwillige Religion: Das ganze Leben baut auf eine Bibel auf, die besagt, dass die Menschen sich “die Auserwählten” – Rinder – halten sollen und sich von ihnen ernähren zu haben. Die Fürsorge mit ihren Pastoren wacht darüber, dass sie dich Bevölkerung an die Traditionen des Abdominalpsalter hält und die MFP, die Organisation des Fleischbarons Rory Magnus, kontrolliert die komplette Fleischproduktion.
Ein kleiner Haufen Eigenbrödler beschließt, sich nicht länger vom Fleisch abhängig zu machen und lebt fortan nur noch von Luft und Licht – und zettelt den Wiederstand gegen den Fleischbaron und die Fürsorge an.
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21. 03
Gott und die Welt unter einen Hut zu bringen, ist für Bruder Typ, den ehemaligen Börsenmakler an der Wall Street, kein Problem. Doch sein auserwählter Orden steht am Rande des Ruins und der Abt vor einem Nervenzusammenbruch. Kurz entschlossen greift Bruder Ty als Finanzexperte ein, und von diesem Tag an nehmen die Turbulenzen in den ehrwürdigen Klostermauern kein Ende mehr…
Zur Abwechslung mal was gänzlich ohne Mord und Totschlag – dafür mit Witz.
Bruder Ty hat als Börsenmakler ein eher nicht so glückliches Händchen, aber dafür ein Alkoholproblem. Um diesem Leben zu entfliehen, entschließt er sich ins Kloster Kana einzutreten. Allerdings hat dieses Kloster auch so seine Probleme, denn der Weinverkauf, der das Kloster eigentlich finanzieren sollte, läuft absolut nicht (was vor allem an dem ungenießbaren Wein liegt).
Der Abt des Klosters klammert sich in seiner Verzweiflung an Selbsthilfebücher und Bruder Ty versucht aus den täglichen Lesungen Investmenttipps abzuleiten. Als diese Investmenttipps sogar erfolg haben, geht das Chaos im Kloster erst richtig los. Der Abt vermutet die Selbsthilfebücher als Ursache für die Rettung und verschreibt sich fortan den spirituellen Lehren dieser Lebenshelfer. So wird nun der Wein des Klosters als “göttlicher Trunk” vermarktet und das Kloster zu einer Art Freizeitpark ausgebaut – mit dem Problem das der Wein immer noch ungenießbar ist und man so aus dubiosen Kanälen Wein importiert und einfach umetikettiert.
Diese ganzen Aktionen bringen natürlich eine Menge ärger mit sich – sowohl mit Behörden als auch dem Vatikan.




