24. 09
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| Titel: | Reisen im Skriptorium |
| Autor: | Paul Auster |
| ISBN: | 3498000748 |
| Verlag: | rowohlt |
| Seitenzahl: | 176 |
| Preis: | EUR 16,90 |
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In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder, wer er ist, noch, wo er ist. Eine Kamera und Mikrophone beobachten ihn. Auf seinem Nachttisch stehen Fotos von Menschen, die ihm bekannt vorkommen. Je verzweifelter er sich zu besinnen versucht, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich in den Zeile eines Manuskripts selbst begegnet.
Öhm… irgendwie ein seltsames Büchlein, welches Paul Auster hier abgeliefert hat. Mit nicht einmal 200 Seiten ist es recht überschaubar und lässt den Leser nach der Lektüre fast so unwissend wie am Anfang zurück.Man erfährt nur wenig mehr, als der Klappentext eh schon aussagt.
Allerdings ist das wenige recht interessant zu lesen. Auster schafft es sehr gut, den Leser direkt in Mr. Blank hineinzuversetzen. Man entdeckt langsam mit ihm seine Umgebung und enttarnt einige (wenige) Bruchstücke seiner Geschichte. Die Sprache ist sehr bildlich, und obwohl eigentlich nur wenig passiert, kommt bei der Lektüre so gut wie keine Langeweile auf.
"Reisen im Skriptorium – Paul Auster" vollständig lesen
04. 09
Ich denke mal, dass Ray Bradbury, obwohl er als Autor unzählige Preise gewonnen hat, bei uns gar nicht so bekannt sein dürfte. Fahrenheit 451 (gutes Buch!) dürften noch recht viele kennen, bei The illustrated man dürfte es schon finsterer werden, und darüber hinaus gibts in unseren Gefilden eher weniger von ihm.
Zumindest hat er kurz vor seinem 90. Geburtstag folgendes als "Hommage" erhalten (Die Lyrics sind nicht immer ganz jugendfrei... ;) trotzdem bis zum letzen Wort hören):
Mit 90 Jahren hat Bradbury da zwar nicht mehr so viel davon, aber trotzdem ;)
04. 09
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| Titel: | Das Inferno: Roman |
| Autor: | Richard Laymon |
| ISBN: | 3453675827 |
| Verlag: | Heyne Verlag |
| Seitenzahl: | 640 |
| Preis: | EUR 9,95 |
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Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauffolgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Gemeinsam mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L.A. heimsuchen. Und er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
Machen wir ein Spiel… angenommen die Charaktere eines Buches verhalten sich meist ziemlich dämlich, laufen die halbe Zeit halbnackt durch die Gegend und die Handlung des Buches besteht primär aus Sex und Gewalt – von wem könnte dieses Buch stammen? Richtig, Laymon ist hier ganz vorne dabei – und auch in Das Inferno bleibt er seiner Linie treu.
Das Grundsetting des Buches ist relativ simpel: Ein schweres Erdbeben hat Los Angeles erschüttert und man folgt nun, in drei parallelen Handlungssträngen, einigen Überlebenden durch das ziemlich zerstörte L.A.
Da wäre einmal Clint Banner, der auf der Arbeit von dem Beben überrascht wurde. Er macht sich nun quer durch L.A. auf, um zu seinem Haus und zu seiner Familie zurückzukommen. Begleitet wird er dabei von der jungen Em und Mary.
Seine Tochter, Barbara Banner, war zum Zeitpunkt des Bebens mit drei anderen Fahrschulteilnehmern in einem Fahrschulauto – und versucht nun ebenfalls quer durch L.A. nach Hause zu kommen.
Zu guter Letzt gibt es noch Mutter Sheila Banner, die zum Zeitpunkt des Bebens daheim war – nackt in der Badewanne. Sie überlebt das Beben in der Badewanne, ist allerdings in selbiger gefangen, da sie unter einem Balken eingeklemmt ist. Nachbar Stanley findet Sheila in dieser misslichen Lage, und wie der Zufall es halt so will, ist Stanley ein Psychopath, der schon länger ein Auge auf Sheila geworfen hat – die ihm nun total ausgeliefert ist.




