08. 07

Während das Geborgene Land und der Zwerg Tungdil mit seinen Freunden noch den Sieg über den Verräter Nôd'onn feiern, macht sich eine letzte Ork-Armee heimlich auf den Weg nach Norden, um das Zwergenreich der Fünften zu erobern. Das Schwarze Wasser, das Vermächtnis des Toten Landes, hat sie unsterblich werden lassen.
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Nach der Lektüre des ersten Zwergen-Romans habe ich mir also direkt mal den zweiten, "Der Krieg der Zwerge", vorgenommen.
Das Lesen dieses Teils hat doch einiges länger gedauert als es beim ersten Teil der Fall war, was daran liegt, dass er in meinen Augen doch einiges schwächer und weniger fesselnd als Teil eins ist. Ein großes Problem ist die einfache, kurze Sprache von Heitz. Sie ist zwar dem Lesefluss förderlich, kein Satz muss zweimal gelesen werden, weil er etwas zu kompliziert ist, allerdings total ungeeignet Gefühle oder Emotionen rüberzubringen. Selbige wären allerdings bitter nötig, einerseit für die eingebaute Liebesgeschichte Tungdils, andererseits für die vielen Tode wichtiger Charaktere. Vorallem die Tode sind wirklich sehr schwach umgesetzt. Größtenteils hat man den Eindruck, dass es niemanden so wirklich stört, dass gerade ein guter Freund verstorben ist.
Auch ist die Geschichte arg verworren. Totfeinde werden innerhalb von wenigen Seiten zu den neuen besten Verbündeten. Charaktere wechseln von Gut nach Böse und wieder zurück. Alles sprachlich schlecht in Szene gesetzt.

Kurz gesagt: Ich war doch enttäuscht von der schwachen Fortsetzung des guten ersten Teils. Teil drei bleibt jetzt erstmal in der Warteschleife liegen, genug Zwerge für den Moment.
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