25. 10


Diesmal lief mal etwas ganz anderes in der Sneak: das japanische Actiondrama [ofdb film="93040"]Shinobi: Heart under Blade[/ofdb].
Die Shinobi sind besondere Ninja-Krieger: Menschen mit speziellen Fähigkeiten, die im Japan vergangener Tage für ihre Fürsten kämpften. Als allerdings Frieden in das Land einkehrt, werden die Shinobi als Waffen nutzlos und stellen eine Gefahr für den Shogun dar. Aus diesem Grunde überlegt er sich einen Plan, um die Krieger der verfeindeten Shinobi-Clans Koga und Iga gegeneinander auszuspielen.
Er verpflichtet die Clans, ihre jeweils fünf besten Krieger gegeneinander antreten zu lassen. Abhängig vom Sieger wird entweder der eine oder der andere Sohn des Shoguns zum neuen Shogun. Während die besten Krieger beider Clans mit kämpfen beschäftigt sind, möchte der Shogun die Gelegenheit nutzen und die nun schutzlosen Dörfer beider Clans zerstören. Was die ganze Sache verkompliziert ist die Tatsache, dass Oboro, Enkelin der Anführerin der Igas und Gennosuke, Sohn des Anführeres der Kogas, ineinander verliebt sind.


Ein typischer Vertreter des Eastern-Kinos ganz im Stil von "House of Flying Daggers" und ähnlichem. Auch wenn ein Großteil des Sneakpublikum mit dem Film gar nichts anfangen konnte, hat er mir sehr gut gefallen.
Das ganze ist eine etwas seltsame Mischung aus einer Lovestory im Romeo und Julia Style und X-Men Superhelden. Die Kräfte der Shinobi hätten wirklich gut in einen Film des X-Men Universe gepasst. Die Bandbreite jener Fähigkeiten war ziemlich groß: Gestaltenwandel, (beinahe) Unsterblichkeit, tötlicher Atem, Verlangsamung der Zeit (Bullettime für Ninjas *g) und weitere. Die Fähigkeiten kamen in den gut choreografierten Kämpfen natürlich zum Einsatz, umgesetzt durch solide CGI Effekte.
Auch sonst war die optische Umsetzung 1a, die für japanisches Kino typischen überzeugenden Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten konnte man auch hier bewundert. Auch erwähnen sollte man den orchestralen Soundtrack, der wirklich sehr gut zum Film gepasst hat.

Deutscher Kinostart ist, obwohl der Film schon von 2005 ist, erst am 14.12.2006. Freunde des eher ruhigen asiatischen Kinos sollten sich definitiv einen Kinobesuch gönnen.
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