07. 11

Mal keine Komödie in der Sneak, sondern das Drama [ofdb film="102433"]The House is Burning[/ofdb].
Bei dem Film eine wirklich Story zu finden ist nicht so einfach, ich quote mal von der Homepage des Filmes:
24 Stunden sind es, die Mike (Joe Petrilla) noch bleiben, bis er die Stadt verlassen wird. 24 Stunden, in denen ihm seine Freundin Valerie (Nicole Vicius) Sex mit dem Kleindealer Phil verschweigen will. 24 Stunden, in denen Phil (Robin Taylor) 2.000 Dollar auftreiben muss, um den Deal seines Lebens zu machen. 24 Stunden, in denen Terry (Julianne Michelle) bereit ist, alles, wirklich alles, für einen Job zu tun. 24 Stunden, in denen Steve (Harley Adams) sich eine Waffe besorgt, um mit seinem gewalttätigen Vater abzurechnen. Auf Mikes Abschiedsparty prallt alles aufeinander: Die Sehnsüchte, die Ängste, die Verzweiflung, der Sex, der Rausch und die Realität. Eine Gruppe von Teenagern in einer trostlosen amerikanischen Vorstadt. Auf der Suche nach Anerkennung und Liebe, Sicherheit und Zukunft. Jeden Tag kämpfen sie um Ihre Zukunft in einer Welt, die Menschen wie ihnen kaum eine Chance bietet. Im Laufe der nächsten 24 Stunden wird sich für einige dieser Kids zwischen betäubendem Kick und dauerhaftem Koma alles verändern. 24 Stunden, wie sie überall auf der Welt geschehen. Irgendwo. Jeden Tag.
Ich persönlich konnte mit diesem Drama über die amerikanische Unterschicht überhaupt nichts anfangen. Keiner der Charaktere konnte bei mir etwas wie Mitgefühl oder Sympathie wecken. Der Film plätschert über die ganze Laufzeit vor sich hin und ist dabei schrecklich vorhersehbar. Es gibt genug Dramen dieser Machart, die fast alle gelungener sind als The House is Burning. Alles kam einem vor wie schon mindestens einmal gesehen. Der Film schafft es nicht, etwas neues in das Genre zu bringen.

Es beginnt mit mehreren scheinbar unabhängigen Handlungssträngen. Dann treffen sich die verschiedenen Akteure, und mit ihnen die Handlungsstränge, nach und nach und alles steuert auf die unvermeidliche tragische Katastrophe zu. Am Ende bleibt dann der ein oder andere auf der Strecke, andere beginnen umzudenken.
Typischer Aufbau, typischer Ablauf, viel Langeweile.

Definitiv das Kinogeld nicht wert wenn er am 16.11 offiziell startet.
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Derzeitige Beurteilung: 1.75 von 5, 12 Stimme(n) 58442 Klicks

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Kommentare

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Keine Ahnung welchen Film du gesehen hast...
ich habe THE HOUSE IS BURNING hier in Dresden gesehen und ich fand ihn besonders stark.
habe selten so einen dichten deutschen film gesehen, der nicht nur auf mätzchen macht, sondern inhalt und form zusammen bringt.
ich kann den film nur empfehlen. endlich mal kein Bully oder Zwergen-Kino sondern ein Film mit Anspruch und erzählerischer Dichte.
Meine Empfehlung für Kino-/Filmliebhaber mit Hirn.

gruss
Bernd
#1 bernd am 19.12.2006 01:00
Nur weil er für einen deutschen Film mal etwas tiefgründiger ausgefallen ist, mach ihn das noch lange nicht zu einem guten Film.
Ich fande das ganze halt arg vorhersehbar. Auch die Kritik an der Chancenlosigkeit der Unterschicht funktioniert nur bedingt dank fehlender Identifikationspersonen - die waren doch alle zu abgewrackt.

Wer sich Filme über dieses Thema ansehen will, ist mit KIDS oder Ken Park imho besser beraten.
#1.1 Tharos (Homepage) am 19.12.2006 10:14

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