14. 03
Die allgemeine Aussage des Filmes deckt sich mit diesem Spiegelartikel: Viele Heimkehrer leiden nach ihrer Heimkehrt unter psychischen Problemen.
Ich war von dem Film eigentlich positiv überrascht, größtenteils setzt er sich ohne den typischen Patriotismus kritisch mit dem Thema auseinander.
Allerdings ist unter den vieren auch einer der typischen Filmsoldaten, der am Ende wieder freiwillig zurück in den Irak geht und einen patriotischen Brief in die Heimat schreibt. Dies hat mich aber weitaus weniger gestört als manch anderen im Kino. Es wird wohl auch eben genau diesen Typ von Soldaten geben, der wirklich hinter den Prinzipien "Kampf fürs Vaterland und Kameradschaft" steht. Kann man jetzt verstehen oder nicht.
Dieses gespaltene Bild führt allerdings dazu, dass der Film scheinbar keine eigene Message rüberbringt, dafür sind die verschiedenen Schicksale in ihrem Ausgang zu verschieden. Er scheint vielmehr die Situation nur zeigen zu wollen.
Problem: Für deutsches Publikum, welches (zum Glück) mit diesen Problemen meist nicht direkt konfrontiert ist, nicht soo sonderlich interessant (selbiges galt ja auch für The Wind that shakes the Barley).



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