27. 03
Die Story ist sowohl banal als auch unoriginell:
Der Marine John Triton wird wegen Befehlsverweigerung während eines Irakeinsatzes aus der Army geworfen. Wieder zu Hause ist er mit seiner Frau zur falschen Zeit am falschen Ort, denn seine Frau wird von flüchtigen Diamanträubern gekidnapt. Triton macht sich auf die Verfolgung, um seine Frau zu retten.
Wow - mal ein ganz neuer Plot....
Der Film fängt schon mit einer Szene im Irak an, die Erinnerung an schlechte, hirnlose, alte Dschungel-Action-E-Movies. Wobei das billige, patriotische Filmlogo sogar für einen alten Action-Kracher schlecht wäre.
Weiter geht es mit dämlichen Dialogen, von denen ca 80% für den Film irrelevant sind. Die Story hangelt sich von Plothole zu Plothole, damit man währenddessen nicht einschläft, sorgen ab und an Explosionen für die nötige Lautstärke, um schlafende Cineasten zu wecken.
Der Regisseur scheint eh seine Freunde an Explosionen zu haben, bei denen der Hauptdarsteller sich theatralisch mittels eines Hechtsprunges retten darf. Dieses Bild bekommt man nämlich einige Male zu sehen. Noch besser scheint ihn aber das "Held läuft durch Wald/Sumpf" Thema gefallen zu haben, dass wird einem nämlich leider noch viel öfter serviert, wobei es immer gleich langweilig und sinnlos ist ;)
Auch darstellerisch darf man nicht allzu viel erwarten, immerhin ist dies eine WWE Films Produktion, in der mal wieder ein Wrestler zeigen darf, wie schlecht er Schauspielern kann. Auster dicken Armen hat der Gute nämlich echt nichts zu bieten, auch fehlt im jegliche Ausstrahlung wie sie z.B. The Rock zu bieten hat. Der einzige Lichtblick ist Robert Patrick (der T-1000 aus Terminator2), der auch einen netten Joke im Bezug auf seine Terminatorrolle spendiert bekommen hat.
Viel mehr gibt es zu dem Film eigentlich nicht zu sagen, typisches RTL2-Nachtprogramm Niveau. Es hat mich echt gewundert, dass es soetwas ins Kino schafft. Mit einer (oder zwei) Kisten Bier und Kollegen vielleicht ganz unterhaltsam, aber definitiv nichts was man im Kino sehen muss.



Trackbacks
Die Story von Die Todeskandidaten ist mehr als nur überschaubar: "Der TV-Produzent Ian Breckel möchte eine neue Show produzieren, die Millionen Menschen im Internet ansehen sollen. Zu diesen Zweck organisiert er sich zehn zum Tode verurteilte Schwerverbr
Aufgenommen: Nov 10, 18:09