29. 08
Juchu, ein Dämon kommt auf die Erde und will selbige ins Chaos stürzen, welch innovative Idee ;) Das einzig innovative ist wohl, dass die Dämonin ihre Anhänger mit Hilfe von Musik um sich scharrt.
Mit abgedroschenen Szenarien kann man allerdings leben, wenn sie gut umgesetzt wurden. Allerdings ist das in Blood Angel ziemlich daneben gegangen. Der Roman mag zwar das Debütwerk von Justine Wilson sein, aber selbst für ein Debüt ist er arg schwach. Die diversen Charaktere bleiben farblos und es gibt keinen, mit dem man sich auch nur etwas identifizieren könnte. Eigentlich bleiben einem über die komplette Lektüre die Charaktere herzlich egal, kein Mitleid mit ihnen, kein Hoffen mit ihnen, nix.
Eigentlich lese ich Bücher dieses Genres ja wirklich gerne, aber durch Blood Angel musste ich mich richtig durchquälen. Muss echt nicht sein, da gibt es bessere, düstere Fantasyliteratur. Zum Beispiel Dämon von Matthew Delaney, dessen Thema vergleichbar ist. Auch ein Debütroman mit ein paar Längen, aber um Klassen besser als Blood Angel!



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