10. 11
Bis Blondi auftritt, dauert es allerdings einige Seiten. Degens Roman beginnt damit, dass die Jüdin in einer Gaskammer eines KZ zu Tode kommt. Dann folgt ein langer Exkurs durch die Geschichte, bei dem die komplette Verfolgung der Juden durchgeackert wird, von der ägyptischen und babylonischen Gefangenschaft, über mittelalterliche Judenpogrome bis zum zweiten Weltkrieg - verbunden mit Diskussionen mit Gott.
Erst wenn man diesen, teils philosophisch angehauchten, Teil hinter sich gebracht hat, tritt Blondi als Reinkarnation auf.
Was will uns Degen mit seinem Buch sagen? Ich weiß es nicht....
Nach der Lektüre, stand ich etwas unschlüssig da, und bin mir heute noch nicht sicher, was ich davon halten soll.
Es ist nicht wirklich eine Satire, wie man vielleicht denken könnte. Auch sonst ist es für eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem dritten Reich einfach zu oberflächlich.
Falls es sonst noch jemand gelesen hat, wäre ich über Kommentare froh ;)
Tags für diesen Artikel: michael degen, Sonstiges
Kommentare
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Ich hab es noch nicht gelesen, ich kenne von Degen nur "Nicht alle waren Mörder". Dieses Buch wollte ich eigentlich schon immer mal lesen... Wenn ich es gemacht habe, werde ich dir auf jeden Fall sagen, wie ich es fand. Fraglich bleibt nach deiner Rezi allerdings, ob es sich wirklich lohnt, das Buch zu lesen! ;-)



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