05. 12

Vom Menschen erschaffen, zum Töten geboren. Sie sind die Herren der Insel und menschliche Besucher sind ihnen nicht willkommen.
Die Brüder Matt und John und ihre Freunde hatte nicht damit gerechnet, dass die unbewohnte Insel mit dem alten Blockhaus gar nicht so verlassen ist. Plötzlich, wie aus dem Nichts, sind sie aufgetaucht – eine Meute bissiger, hochintelligenter Kreaturen beherrscht den idyllischen Ort. Unmissverständlich und blutig machen sie den Eindringlingen klar, dass sie nur ein Ziel haben: Töten. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt…
(Covertext).

Horrorfilm, produziert von Wes Craven, kann ja nicht komplett mies werden (dass meine "Freundin" Michelle Rodriguez mitspielt ignorier ich jetzt erstmal).

Beginnen tut das ganze eigentlich wie jeder andere Teenie-Slasher auch. Fünf mehr oder weniger sympathische Teens landen auf der Insel und man darf ihnen beim Party machen und trinken zugucken. Die Konstellation mit 3 Männchen und 2 Weibchen, inklusive zwei Brüdern, dem Blondchen und dem "lustigen Schwarzen" hat auch keine Chancen als Innovation gefeiert zu werden. Warum müssen Slasher nur immer die selten stereotypen Teens enthalten…
Allerdings muss man der Gruppe später, nachdem die Hunde auftauchen, eins lassen: Sie verhalten sich nicht so blöd wie der gemeine Slasher-Charakter. Eigentlich sind keine "pff, wenn du dich so verdammt doof anstellst ist es kein Wunder das du jetzt tot bist!" Stellen dabei – das ist ja schon mal was ;)
Das interessanteste am Film sind allerdings die bösen Hundchen ;) Hier hat der Tiertrainer wirklich gute Arbeit geleistet, die Verfolgungsjagden und Co sehen alle sehr realistisch aus und auch auf CGI (die bei dem Budget eh fast immer in die Hose gehen) wurde scheinbar durchgehend verzichtet. Wirklich bedrohlich sehen die Hunde zwar nicht immer aus, aber allein im Wald möchte man ihnen doch nicht begegnen.

Was doch arg schwächelt ist die Story. Genmanipulierte Hunde die irgendwie auf der Insel überlebt haben, da hätte man sich doch wirklich etwas Besseres einfallen lassen könne. Vor allem weil die "Story" auch nie wirklich aufgelöst wird, wie warum und weshalb die jetzt da sind und böse sind. Aber da wusste der Drehbuchautor wohl selber nichts Vernünftiges zu und hat sich die Auflösung gleich geschenkt.

Am Ende bleibt ein solider Film über, der ausnahmsweise mal keine grenzdebilen Charaktere, gute Tierdressuren aber eine magere Story zu bieten hat. Für einen einmaligen DVD Abend OK – mehr aber auch nicht.

Die DVD Umsetzung ist auch ganz gut gemacht, die Bildqualität haut zwar keinen vom Hocker, aber der Soundteppich, der die Sourroundspeaker sehr schön einbindet, ist mir positiv aufgefallen.

Trailer:
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