25. 12
Trotz eher mittelmäßiger Amazon-Rezis schleiche ich schon lange um Black Monday herum, weil die Idee hinter dem Buch gar nicht so schlecht klingt. Als es letzt dann mal auf dem Mängelexemplartisch aufgetauchte, ist es dann auch mal in meinen Besitz übergegangen.
Um es vorweg zu nehmen: Die Grundidee finde ich immer noch gut, die Umsetzung entspricht aber schon den Amazon-Meinungen: eher mittelmäßig.
So läuft das Buch auf das typische „keiner hört mir zu also rette ich die Welt auf eigene Faust“ Szenario hinaus.
Wirklich unbefriedigend ist das Ende des Buches. Der Drahtzieher im Hintergrund taucht erstmals 20 Seiten vorm Ende auf, wird Verhaftet, Epidemie besiegt, das Volk jubelt, Ende gut alles gut. Da hätte sich der Autor wirklich etwas besseres einfallen lassen müssen.
Der Weg bist zum Ende ist mal mehr mal weniger spannend, bleibt in Sachen Figuren allerdings immer arg oberflächlich. Als Urlaubslektüre vielleicht gar nicht so verkehrt, liest sich gut durch, wird allerdings wohl recht schnell wieder vergessen sein.
Tags für diesen Artikel: r. scott reiss, thriller



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