06. 01
Nach Diner des Grauens ist Die Kompanie der Oger mein zweites Buch von A. Lee Martinez und auch diesmal bin ich vom Ergebnis recht angetan.
Nach Wehrwölfen und Vampiren widmet sich Martinez nun den „klassischen“ Fantasiewesen: Oger, Orks, Kobolde, Zauberer, Dämonen, Amazonen etc. Die Charaktere sind aber (wie zu erwarten war) etwas ausgefallen. Angefangen von Ned, der zwar laufend stirbt, aber immer wieder auferweckt wird über ein blindes Orakel das die Zukunft nur hört, ein höflicher zweiköpfiger Oger, ein Kobold der behauptet ein Ork zu sein, usw
Das Buch lebt aber nach wie vor von der Situationskomik und den teils skurrilen Dialogen, die immer wieder auftreten. Bei der Fülle von Charakteren fehlt leider eines: eine wirklich Identifikationsfigur. Der etwas lethargische Ned kann nicht wirklich als solche dienen, das hat im letzten Buch mit Earl und Duke um einiges besser funktioniert.
Schwächer als das Diner, aber trotzdem wirklich unterhaltsam und schnell durchgelesen. Wem das Diner gefallen hat und nichts gegen die klassische Fantasiewelt hat kann ruhig zugreifen.
Tags für diesen Artikel: a. lee martinez, fantasy



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