Jan
10
Hachja, ein Laymon
Das Buch ist als Tagebuch von Rubert, einem der acht Urlauber, aufgebaut. Man liest also dass, was Rubert während der Zeit auf der Insel niedergeschrieben hat. Die Gruppe besteht anfangs aus vier Männlein und vier Weiblein, allerdings ist Rubert schon nach wenigen Kapiteln der Hahn im Korb und allein mit drei Frauen unterwegs.
Wie es sich für Laymon Bücher gehört, ist von diesen Frauen natürlich eine hübscher und perfekter als die andere – und leicht bekleidet. Man darf in so ziemlich jedem Kapitel lesen, dass Connie einen tollen Körper hat und ihr Minibikini so gut wie nichts verdeckt, dass Billie unglaublich tolle, große, wippende Brüste hat, die ihr Bikini natürlich auch gerade nur so halten kann, und Kimberly eh unglaublich geil ist – und ihr Bikini nicht viel verdeckt. Bei jeder Gelegenheit wird der tolle Körper der Frauen beschrieben und diverse „ich würd ja so gern...“ Fantasien erzählt. Manchmal wirkt das für einen Laymon geradezu poetisch: Im Sonnenlicht glänzte der Kopf der Axt wie reines Silber, und Kimberlys dichtes, dunkles Haar flog durch die Luft wie die Mähne eines wild dahingaloppierenden Mustangs (Seite 166) 
Nackte Haut und offener Sexismus wäre also drin, wie stehts mit Gewalt? Auch drin, wenn auch seltener als in anderen Laymonds. Anfangs wird die Gruppe etwas dezimiert, was natürlich nicht ganz unblutig vonstatten geht. Dann, im großen „Jagdteil“ des Buches, gibt es zwar diverse Verwundungen, aber nichts was wirklich schockiert.
Erst zum Finale packt Laymon wieder einiges aus. Hier geht es in Sachen Gewalt, Folter und Vergewaltigung wieder zur Sache. Auch Minderjährige werden wieder mit in die Handlung eingebaut, was bei einigen sicher auf Ablehnung stoßen dürfte.
Das Buch wirklich zu bewerten ist mal wieder schwer
Was Laymond schreibt ist ein Prono-Gewalt-Trash-Gemisch, love it or hate it. Die Akteure sind extrem gut aussehend, dauergeil, laufen am liebsten mit möglichst wenig Kleidung rum, haben fast immer einen kleinen Hang zu Gewalt und Folter und handeln meist dumm und unglaubwürdig. Wenn man das weiß und auch nichts dagegen hat, ist man bei Die Insel schon gut unterhalten
Der Autor schreibt einfach aber kurzweilig. Alles liest sich schön in einem Rutsch – nachdenken muss man nicht – und egal wie sinnlos die Handlung ist, irgendwie will man doch wissen wie es weitergeht und man liest „noch schnell ein Kapitel“.
Wer eine gute und schlüssige Handlung sucht oder was gegen übertriebenen Sexismus, Gewalt, Folter und Vergewaltigung in Büchern hat solle das Buch definitiv ignorieren. Wer gerne mal wieder was sinnfreies mit viel Gewalt und Sex sucht greift zu
Nackte Haut und offener Sexismus wäre also drin, wie stehts mit Gewalt? Auch drin, wenn auch seltener als in anderen Laymonds. Anfangs wird die Gruppe etwas dezimiert, was natürlich nicht ganz unblutig vonstatten geht. Dann, im großen „Jagdteil“ des Buches, gibt es zwar diverse Verwundungen, aber nichts was wirklich schockiert.
Erst zum Finale packt Laymon wieder einiges aus. Hier geht es in Sachen Gewalt, Folter und Vergewaltigung wieder zur Sache. Auch Minderjährige werden wieder mit in die Handlung eingebaut, was bei einigen sicher auf Ablehnung stoßen dürfte.
Das Buch wirklich zu bewerten ist mal wieder schwer
Wer eine gute und schlüssige Handlung sucht oder was gegen übertriebenen Sexismus, Gewalt, Folter und Vergewaltigung in Büchern hat solle das Buch definitiv ignorieren. Wer gerne mal wieder was sinnfreies mit viel Gewalt und Sex sucht greift zu








28.11.2009 11:12:27
Richard Laymon – Der Regen
Ein seltsamer, schwarzer Regen fällt auf die Kleinstadt Bixby. DIe unnatürlich warmen Schauer verändert die Stadt: Ein Bewohner nach dem anderen wird Opfer dieses beängstigenden Phänomens. Die Befallenen werden erfüllt von Hass und Wut – und dem Wunsch zu