12. 02

Sie treffen sich jedes Jahr für eine Woche: fünf junge Frauen, beste Freundinnen seit dem College und immer auf der Suche nach Abenteuern. Dieses Jahr haben sie die Totem Pole Lodge für ihr Treffen ausgewählt, ein verlassenes Sporthotel mitten im Wald. Schlechte Wahl! Vor Jahren wurde hier ein furchtbares Verbrechen verübt – und als die Freundinnen herauszufinden versuchen, was damals wirklich geschehen ist, wird klar, dass das Hotel keineswegs so verlassen ist, wie es scheint...

Mal wieder ein Laymon - diesmal [amazon asin="3453675436"]Das Treffen[/amazon]. Allerdings war dieser Laymon mal eine Premiere: Ich hab mich dabei gelangweilt ;)
Das große Problem: Es passiert einfach nix, kein Spannungsbogen... nichts. Es dauert z.B. knapp 250 Seiten bis es mal einen Toten gibt - vorher plätschert alles vor sich hin. Für einen Laymon irgendwie ungewohnt ;) Aber auch dieser Tode ist nicht wirklich ein Paukenschlag für größeres - wie bei Ketchum ja ab und an - danach geht es mit wenig Action weiter.

Allerdings ist Laymon mal nicht ganz so abgehoben wie in anderen Büchern. Die fünf Girls kommen halbwegs "normal" rüber. Ein Wochende in irgendwo in der Pampa in einem Haus, Alk und Spaß - das ganze ist relativ glaubhaft. Zwischendrin gibt es ein paar Rückblenden ins "wilde Collegeleben" der fünf. Diese Rückblenden sind allerdings auch ein Problem: Diese gibt es das ganze Buch über - auch später, wenn es den Leser eigentlich gar nicht mehr interessiert, weil man lieber endlich mal etwas Fortschritt im Hier und Jetzt sehen will.


Die Mädels laufen zwar auch die halbe Zeit mit wenig Klamotten rum, aber das ganze wird nicht ganz so "zelebriert" wie in anderen Laymons (wenn wir jetzt von spontanen "ich zieh mich aus und fall jetzt über den Kerl her" Momenten absieht).

Sonst macht er einfach zu wenig aus der "Story". Aus der Gruppe von Rednecks, die früher auf der Lodge gewütet haben, werden nur noch SEHR wenige. Der skurrile Charakter von Batty, einem Mann mit Brüsten oder Frau mit Schw***, ist auch für die Geschichte noch so sinnvoll wie Blähungen in engen Räumen. Auch der Schluß ist recht unspektakulär. Dort packt Laymon zwar etwas Blut aus, aber das rettet nach VIELEN langweiligen Seiten auch nicht mehr.

Fazit? Mal einen Laymon den ich keinem ans Herz legen will. Sinnvolle Story gibts wie immer nicht, aber dieshalb halt weder übertriebener Trash noch Gore. Ein Buch ohne jegliches Interessantes... da kann man die Zeit besser nutzen.

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