07. 04

So, die Fahrradsaison ist jetzt eröffnet ;) In Anbetracht des schönen Wetters bin ich einfach mal wieder total planlos durch die Gegend geirrt.

Der erste Schritt war noch geplant: Nach Asperg zum Bikeshop um zu fragen wie das mit Inspektion aussieht. Ist zwar recht günstig hat aber einen Haken: Man muss das Rad abgeben, dann ca. ne Woche warten, dann kann man es wieder abholen. Das ist blöd, vor allem wo jetzt doch schönes Wetter ist. Also doch keine Inspektion – fährt ja auch so ;)

Danach hieß dann die ungefähre Richtung "Vaihingen", also erst mal nach Markgröningen. Dort an der Straße sah ich dann ein Schild "Sachensenheim", dem ich einfach mal spontan gefolgt bin ;) Das führt mich erst mal zu nem verdammt steilen Berg und in einen Wald – nach dessen Durchquerung ich etwas ratlos in der Nähe von Bissingen an einer Grünzeug-Deponie rumstand (den Fahrradweg nach Sachsenheim hatte ich da wohl irgendwie verloren) ;)

Ich hielt es dann für eine gute Idee an der Enz entlangzufahren – es heißt ja schließlich Vaihingen / Enz, sollte man also irgendwann zum Ziel kommen. Das hat auch eine Zeitlang recht gut funktioniert, über einen Wanderweg am Bach (für nen Fluss war das etwas schmal…) entlang – schöne Gegend. Leider wurde der Weg nach einer Zeit etwas arg schmal (nicht viel breiter als ein Rad) und hatte dazu noch eine Neigung von ca. 30° Richtung Wasser, sprich: Die Gefahr auf den Blättern zu rutschen und geradewegs im Wasser zu landen war doch gegeben.
Also hab ich den Weg spontan verlassen und stand nach etwas querfeldeinfahren und Fahrrad-über-Felder-tragen in Unterriexingen (was es hier für Käffer gibt…). Dort war dann sogar Vaihingen ausgeschildert und ich bin nach einer Zeit sogar auf den Enztalradweg gestoßen – unglaublich ;)

Da ich mittlerweile doch etwas hungrig war, hab ich dann mal meine erste Besenwirtschaft überhaupt besucht: "Zum Kuahstall" zwischen Oberriexingen und Enzweihingen. Zwei Schnitzel mit Kartoffelsalat und 0.7l Ensigner Wasser (zum Trinken hat ich natürlich auch nix dabei) für 8.50€, war ganz ok (und die Wirtschaft ganz schön voll, dafür das man auf Partybänken gegessen hat…).

Frisch gestärkt musste ich dann feststellen, dass es sich langsam zuzieht. Also hat mir das Wissen, dass hinter der ICE-Trasse Vaihingen sein muss, gereicht und ich hab mich auf den Rückweg gemacht.

In Oberriexingen bin ich dann auf dein Markgröningen-Radweg-Schild gestoßen und bin dem erst mal gefolgt, obwohl die Gefahr hier einen Radweg zu verlieren ja ziemlich groß ist. Aber da ich grob die Himmelsrichtung wusste in die ich will, hab ich das einfach mal riskiert. Scheiße ging das da wieder hoch… nur um direkt von der Höhe wieder steil bergab zu gehen. Dafür bin ich dann zufällig auf den Glemsmühlenweg gestoßen – ein Bächle und viele Mühlen, ganz schick – aber es hat angefangen zu Tropfen ;)

In Markgröningen hab ich dann dem nächsten Berg den Teufel an den Hals gewünscht und mein Rad hochgeschoben, kein Bock mehr auf Steigung :P Den Rückweg von Markgröningen kannte ich ja schon – und mit einsetzendem starken Regen bin ich dann auch in die Einfahrt eingebogen – Punktlandung :)

Das ganze visuell: (große Version mit mehr Zeug)

Der Kilometerzähler sagt 39km, die Karte hier drüber knapp 36km. Irgendwas dazwischen wirds sein.
Fahrzeit: 2h 18min (plus Schnitzelpause *g)
Schnitt: 17 km/h (zu viele Hügel *g)
Max: 60 km/h (nach Talhausen kommt man richtig reinbrettern ;))
gefahrene Höhenmeter: 880
Höhendifferenz: 127 m (190 m bis 317 m)

Jetzt schmerzt der Hintern….

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