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Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

This page is used to test the proper operation of the Apache HTTP server after it has been installed. If you can read this page it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly.


If you are a member of the general public:

The fact that you are seeing this page indicates that the website you just visited is either experiencing problems or is undergoing routine maintenance.

If you would like to let the administrators of this website know that you've seen this page instead of the page you expected, you should send them e-mail. In general, mail sent to the name "webmaster" and directed to the website's domain should reach the appropriate person.

For example, if you experienced problems while visiting www.example.com, you should send e-mail to "webmaster@example.com".

If you are the website administrator:

You may now add content to the directory /var/www/html/. Note that until you do so, people visiting your website will see this page and not your content. To prevent this page from ever being used, follow the instructions in the file /etc/httpd/conf.d/welcome.conf.

You are free to use the images below on Apache and CentOS Linux powered HTTP servers. Thanks for using Apache and CentOS!

[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

Unless this server is on the centos.org domain, the CentOS Project doesn't have anything to do with the content on this webserver or any e-mails that directed you to this site.

For example, if this website is www.example.com, you would find the owner of the example.com domain at the following WHOIS server:

http://www.internic.net/whois.html

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07. 02

martyrs Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.


Martyrs ist ein weiterer Vertreter des französischen Explonation-Kinos, weniger Horror als brutaler Psycho-Thriller.


Wie ach so oft beginnt das Ganze in der Vergangenheit. Mädchen werden in einem Keller gefangen und gefoltert, können aber fliehen. Etliche Jahre später macht eine davon die dafür verantwortlichen Personen ausfindig. Der Film präsentiert uns diese Familie zuerst als ganz normale Durchschnittsfamilie mit den üblichen Familienstreitigkeiten etc. Dieses Idyll erweist sich aber als Schein, denn eben diese normalen Eltern sind für die Folterungen verantwortlich.
Der “Besuch” des ehemaligen Folteropfers mit Jagdgewehr wird in einer selten gezeigten Kaltschnäuzigkeit dargestellt. Egal ob Junge oder Mädchen, Vater oder Mutter, Mitleid ist bei Rachegedanken fehl am Platze, und so findet die ganze Familie recht blutig den Tod. Danach gibt es noch ein paar Einflüsse des Asia-Horros zu sehen, denn das “Ding” welches noch für einigen Ärger sorgt hätte 1a aus The Ring und Co entsprungen sein ;)

Dieser Anfang ist noch ein relativ konventionelles Splatter/Thriller Gemisch, welcher zwar nicht mit Blut und Co geizt, aber auch keine extremen Auswüchse nimmt. Der Film dreht sich langsam, nachdem eine der beiden Mädchen (Anna) den unter dem Haus untergebrachten Folterkeller nebst gefangener Frau findet. Der total zerschundene Körper und das montierte Stahlgeschirr, welches ihr das Sehen unmöglich macht, gibt schon einen Hinweis darauf, welche Qualen die Frau in diesem Keller durchlitten hat.


Durch diese Martyrium muss Anna auch, denn nach einer Zeit tauchen mehr Mitglieder der für die Folterungen verantwortlichen Gruppe auf, und Anna landet in eben jenem Folterkeller – was den “zweiten Teil” des Films einläutet. Hier beginnt der Film auch mal etwas zu erklären – nämlich die Motivation hintern den Folterungen. Ausnahmsweise ist hier mal nicht purer Sadismus die Motivation, sondern spirituelles bzw. religiöses Suchen nach Antworten. Annas Tagesablauf besteht von da ab dann primär aus gefüttert und verprügelt werden und endet in einer Häutung.


Die rein visuelle Gewalt im zweiten Teil des Filmes ist nicht so hart wie in manchem Torture-Porn ala Hostel oder Saw, dadurch das es aber alles eine Spur realistischer wirkt (wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind in Folterkellern gehaltene Frauen ja nicht eine reine Idee des Kinos…), geht es einem etwas mehr an die Nieren als die dargestellte Gewalt der anderen Splattervertreter.


Eine Bewertung ist bei solch einer Art von Kino nicht wirklich einfach. Gibt es bei einem Film, dessen primäre Handlung und Idee die extreme Folterung von Frauen aus “wissenschaftlichen Gründen” ein Gut bzw Schlecht? Ich denke eher nicht. Der Film ist nur für Leute denen extreme Gewalt, körperlich und physisch, in Filmen wenig ausmacht und sich auch mal auf ein blutiges Experiment in Filmform einlassen. Es ist kein Film, den man wirklich gut mit Chips, Bier und Kumpeln auf der Couch guckt, wie man es bei manch vergleichbarem Vertreter schon machen kann. Dafür ist Martyrs etwas zu “real”.


Alles in allem fand ich das Experiment des Filmes gelungen. Auch wenn man sich frägt, warum Anna das anfangs Haus nicht einfach verlässt – dass hätte ihr die komplette zweite Hälfte des Filmes erspart ;) Der spirituelle Hintergrund der Folterungen ist Geschmackssache – ich fand es interessant mal einen anderen Hintergrund bei solch einem Film zu haben und nicht nur die gemeine “Lust an Gewalt”. Auch wenn der Schluss des Filmes den Zuschauer mit einem dicken “Was hat sie wohl erfahren…” Fragezeichen zurücklässt – aber eine andere Lösung des Filmes wäre nicht wirklich möglich gewesen.

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