25. 04

Bär gegen Hai: Roman Cover Image
Titel:Bär gegen Hai: Roman
Autor:
ISBN:3442545439
Verlag:Manhattan
Seitenzahl:320
Preis:
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Gesetzt dem Fall, man hätte ein faires Kampfszenario - das Wasser so tief, um einem Hai ungehinderte Bewegungsfreiheit zu gewähren, aber seicht genug, damit ein Bär darin kämpfen könnte -, wer würde dieses Duell zwischen Bär und Hai gewinnen?

Die Frage bewegt die ganze amerikanische Nation. Der Kampf, eine Computeranimation, die echter wirkt als die Realität, wird in Las Vegas stattfinden, und Millionen werden ihn gebannt am Bildschirm verfolgen. Wenige Auserwählte haben sogar Karten für die Arena ergattert, und unter diesen Glücklichen sind auch Mr. und Mrs. Norman mit ihren beiden kleinen Söhnen. Die Normans sind per Auto auf dem Weg nach Las Vegas, um live dabei zu sein, wenn der Kampf beginnt, ihre Reise ist eine Fahrt durch ein Realität gewordenes Medienwunderland mit sprechenden Kissen, sensiblen Fernsehern  und gnadenlosem 24-Stunden-Entertainment.

Laut Cover handelt es sich bei Bär gegen Hai um eine "unterhaltsame Achterbahnfahrt", einen "Riesenspaß" mit "beißendem Humor" - entweder haben die ein anderes Buch gelesen als ich, oder ich bin einfach zu blöd für den Humor und Spaß von Chris Bachelder. 

Es gibt einen groben roten Faden im Buch: Der Weg der Normans durch Amerika zum "Bär gegen Hai" Event. Allerdings ist alles auf dem Weg dorthin nur mehr oder weniger lose zusammenhängend. Das Amerika der Normans ist von Medien durchdrungen - Fernseher laufen allerorts und haben auch keine Ausschalter mehr. Die Technik erkennt dafür wenn der Zuschauer sich langweilt und schaltet dann automatisch um. Amerika ist auch vom "Hai gegen Bär" Event besessen - in Radio und Co wird die Frage wer den Kampf gewinnen wird heiß disktuiert, und einjeder der sich für irgendwas Experte schimpft darf auch zu Wort kommen. 

Wenn das ganze nun noch so geschrieben wäre, dass es sich interessant lesen würde... ist es aber nicht. Oft frägt man sich, was der Autor einem jetzt damit sagen möchte und ab und an ist man sich nicht einmal sicher, von wem oder was gerade die Rede ist. 

Kurzum: Ich hab das Buch zwar gelesen, frag mich aber noch wo die Satire ist.... Der Klappentext klingt interessant, der Inhalt ist verworren und die Aussage des ganzen erschließt sich mir ganz und gar nicht.
Aber wie gesagt: Vielleicht liegt es auch an mir... ;) 

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