02. 05

Death Race CoverJensen Ames ist ein Fighter. Als Ex-Speedway-Champion hat er gelernt zu überleben. Erst als er unschuldig für einen Mord in den Knast wandert, wird es eng für Jensen. Die eiskalte Gefängnisdirektorin stellt ihn vor die Wahl: Entweder gewinnt er das brutale Medien-Spektakel DEATH RACE und damit seine Freiheit oder er sitzt lebenslang. Drei Tage muss Jensen bei dieser mörderischen Jagd auf Leben und Tod gegen brutale Häftlings-Gladiatoren Gas geben. In einem Rennen ohne Regeln gibt er alles, um zu überleben...

Death Race ist ein Remake von Frankensteins Todesrennen aus dem Jahre 1975, soll allerdings außer der Figur von Frankenstein nicht wirklich etwas übernommen haben. Da ich die Vorlage nicht kenne kann ich dazu nichts sagen - wollte die Remake-Sache nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

Regie führt Paul W.S. Anderson, der nicht gerade für extrem gehaltvolle Filme steht, denn er führte z.B. bei Mortal Kombat, Resident Evil oder Alien vs Predator Regie. Allerdings ist auch Event Horizon von ihm, den ich ziemlich gut fand - seinerzeit aber ein kommerzieller Flop war. Die Hauptrolle hat "Transporter" Jason Statham übernommen, der ja schon in Crank und Transporter bewiesen konnte, dass er ein harter Hund und immer eine gute Wahl für Testosteron-Filme ist.

Die Story von Death Race ist mehr als nur übersichtlich. Eigentlich dient diese "Story" nur dazu, die Prügeleien und Rennen irgendwie in einen gewissen Rahmen zu bekommen. Mehr als 10 Seiten hat das Drehbuch sicher nicht zusammenbekommen, viel gesprochen wird nämlich nicht, obwohl der Film gute 1:50h dauert. Legen wir über die Story also lieber den Mantel des Schweigens und widmen uns dem, was der Film zu Hauf zu bieten hat: ACTION.

Das Highlight des Filmes sind eindeutig die titelgebenden Death Races. Bei diesen hat man (glücklicherweise) mit CGI-Effekten eher gegeizt und das ganze, wenn möglich, lieber richtig inszeniert. So dürfte wohl ein nicht unbedeutender Teil des, mit 45 Millionen $ nicht gerade kleinen, Budgets in Zusammenbau und Zerstörung der Stahl- und Waffen-behangenen Autos gegangen sein. Dieses Geld war aber wirklich gut investiert, denn Rennen und Crashes sehen schon ziemlich gut und realistisch aus. Es scheppert, explodiert, brennt und überschlägt sich echt am laufenden Band. Wenn ein Großteil der Rennszenen nicht so verdammt schnell geschnitten wäre, hätte man als Zuschauer sogar die Gelegenheit gehabt, dass ganze noch etwas genauer zu beobachten... 

Death Race ist eindeutig ein typischer Männerfilm: Viel Geballer, coole Autos, coole Typen, Explosionen, schöne Frauen und eine Story die auf einen Bierdeckel passt. Wer gerne mal sein Hirn total ausschaltet und sich von den Bilder einer Auto-Zerstörungs-Orgie unterhalten lassen will muss bei Death Race einfach zugreifen - er wird über die gesamte Laufzeit sehr gut unterhalten sein.

Auch die technische Umsetzung der Blu-Ray weiß zu gefallen. Das Bild ist wirklich spitze - 1a Schärfe, kräftige Farben, gute Plastizität, endlich mal eine Blu-Ray der man es beim Film schauen auch ansieht. Auch der Ton kann überzeugen. Die deutsche Tonspur liegt zwar "nur" in DTS 5.1 vor (eine HD Spur gibt es nur beim englischen O-Ton), ist aber mit ordentlich Druck abgemischt. Die visuelle Zerstörung wird von Subwoover und Co kräftigst unterstütz. Mehr solche Umsetzungen bitte.

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