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Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

This page is used to test the proper operation of the Apache HTTP server after it has been installed. If you can read this page it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly.


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If you would like to let the administrators of this website know that you've seen this page instead of the page you expected, you should send them e-mail. In general, mail sent to the name "webmaster" and directed to the website's domain should reach the appropriate person.

For example, if you experienced problems while visiting www.example.com, you should send e-mail to "webmaster@example.com".

If you are the website administrator:

You may now add content to the directory /var/www/html/. Note that until you do so, people visiting your website will see this page and not your content. To prevent this page from ever being used, follow the instructions in the file /etc/httpd/conf.d/welcome.conf.

You are free to use the images below on Apache and CentOS Linux powered HTTP servers. Thanks for using Apache and CentOS!

[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

Unless this server is on the centos.org domain, the CentOS Project doesn't have anything to do with the content on this webserver or any e-mails that directed you to this site.

For example, if this website is www.example.com, you would find the owner of the example.com domain at the following WHOIS server:

http://www.internic.net/whois.html

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24. 05

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Scott Singer ist von einem radioaktiven Arschloch gebissen worden. Das behauptet er zumindest, wenn er gefragt wird, wie er es zu einem der besten PR-Profis überhaupt gebracht hat. Er arbeitet im Verborgenen - raffiniert, skrupellos, erfolgsverwöhnt.
Rap-Star "Hunta" sitzt in der größten anzunehmenden Scheiße, weil eine 15 jährige, angeblich inspiriert von Huntas Songs über Sex und Gewalt, ein paar Jungs über den Haufen geschossen hat. Der Rapper hat plötzlich ein mächtiges Imageproblem und der Medienfuzzi Scott seinen dicksten und geheimsten Auftrag.

Mal wieder etwas ohne Gewalt. Hype gefasst sich mit einer Welt die es schafft, uns ohne physische Gewalt ihren Willen aufzudrücken: der Medienwelt. Um das Fazit mal vorwegzunehmen: Ich fand Hype wirklich sehr gut. Selbst wenn das Buch mit guten 560 Seiten nicht gerade dünn ist, hab ich es in zwei Tagen durchgehabt.

Rapper "Hunta" hat ein wirkliches Imageproblem. Nach einem Amoklauf an einer Schule wird er und seine Musik für die Tat verantwortlich gemacht. Diese Erfahrung haben in der echten Welt ja auch schon einige Bands (z.B. Slipknot nach Erfurt), Computerspiele (CounterStrike und Co nach jedem Amoklauf) oder Filme (Natural Born Killers nach Columbine) machen dürfen. Zusätzlich schwebt auch noch die Gefahr einer Anzeige wegen Vergewaltigung im Raum, da es bei einer Weihnachtsfeier etwas freizügiger zuging... Die Vergewaltigung war zwar keine, aber die Gefahr, dass in dieser negativen Grundstimmung eine Frau auf die Idee kommt zu sagen "Außerdem hat mich dieser böse schwarze Mann auch noch Vergewaltigt" ist wohl nicht so ganz von der Hand zu weisen. 

An dieser Stelle tritt Scott Singer auf die Bildfläche. Er ist ein PR-Profi und immer zur Stelle wenn das Kind eigentlich schon so gut wie in den Brunnen gefallen ist. Egal wie groß das Problem auch ist - er fingiert, inszeniert und spielt virtuos mit den Möglichkeiten der PR und der Medien. Im Falle von Hunta kommt er auf eine total ausgefallene Idee: Wenn die Gefahr einer Vergewaltigung im Raume steht, nehmen wir dieser Gefahr den Wind aus den Segeln, indem wir zuerst eine Frau finden, die in den Medien Hunta öffentlich der Vergewaltigung beschuldigt - und am Ende alles widerruft. So entwickelt sich eine riesige inszenierte Medienkampagne - die leider irgendwie nach einer Zeit nicht mehr so ganz nach Singers Vorstellungen verläuft.

Die Idee erinnert verdammt an "Wag the Dog". Wo in "Wag the Dog" ein Krieg inszeniert wurde um von einem Sex-Skandal abzulenken, wird hier ein Vergewaltigungsvorwurf inszeniert um von anderen negativen Dingen abzulenken. So verrückt sich die Idee von Scott Singer auch anhört - im Buch wird das ganze so detailliert und realistisch geschildert, dass man sich, als den Medien zumindenst im Grundtenor kritisch gegenüberstehender Mensch, schon vorstellen kann, dass eine solche Inszenierung auch in der realen Welt vorstellbar und durchführbar ist.

Auch wenn Scott im Buch ein harter PR-Profi ist, der mit allen Mitteln manipuliert, ist er dem Leser trotz allem sehr sympatisch - vor allem weil Price in seiner Darstellung die Gratwanderung zwischen "harter PR-Hund" und "Mann mit Moral und Verantwortung" ziemlich gut meistert. 

Daniel Price zeigt wie einfach sich Medien, und damit die ganze Öffentlichkeit, manipulieren lassen. Wie mit unterschwelligen Botschaften, in nach außen hin neutralen Berichten, dem Leser eine Meinung aufgedrückt werden kann - ob er es merkt oder nicht. Gleichzeitig zeigt er auch die Gier der Presse nach Information. Alle stürzen sich auf hingeworfene Informationen und exklusives Material - vieles wird ungefiltert übernommen und nicht unbedingt auf authenzität überprüft.

Auf seiner Webseite beantwortet der Autor in einem "Reader's Guide" viele Fragen und stellt teils auch da, welche der Geschehnisse und Verhaltensweisen im Roman erfunden und welche wirklich der Realität entsprechen - wie z.B. die vorproduzierten Interviews und Co die einfach von Sendeanstalten übernommen werden.

Ein sehr guter Roman - eine Prise 39.90, ziemlich viel Wag the Dog - aber 560 Seiten guter Unterhaltung aus der Welt des Mediensumpfes - lesen!

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Hype hat ein absolutes Spitzen Thema und ist super umgesetzt!
#1 Micke (Homepage) am 14.07.2010 19:20

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