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21. 09

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Laufzeit: min
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Viele Jahre ist es her, bis die Fans endlich den zweiten Teil rund um die zwei irischen "Heiligen", bzw Selbstjustizkiller, in den Händen halten durften. In dieser Zeit hat sich natürlich einiges an Erwartungshaltung aufgebaut - ob das der Film aber nun auch erfüllten kann?

Am Prinzip des Filmes hat sich nicht viel geändert. Die Heiligen, welche sich nach Teil eins mit ihrem Vater in ein Versteck abgesetzt haben, werden durch einen Mord an einem Priester wieder zurück nach Boston gelockt. Hier gehen die Zwei dann wieder dem nach, was sie am besten können: Mafiakiller und Mafiabosse unter die Erde bringen.

Im Prinzip ist es ja nicht falsch, ein erfolgreiches Rezept eines Erstlings nicht total umzukrempeln, aber im BFG2 wurde doch wirklich zu wenig neues aufgetischt.Zu großen Teilen fühlt man sich beim Anschauen wie bei einem Neuaufguss des ersten Teils, nur mit einigen ausgetauschten Schauspielern. Diese geänderten Besetzungen sind allerdings allesamt Rückschritte zum ersten Teil.


Der Mexikaner, der im zweiten Teil die Rolle des Sidekicks der Heiligen übernehmen darf, kann es nicht mit Roco aus dem Vorgänger aufnehmen. Er reiht sich vielmehr in die Rolle der nervigen Sidekicks ein. Seine Rolle ist viel zu überdreht und einfach nicht cool genug für den Film.
Am schwersten fehlt William Dafoe als FBI Ermittler Smecker, er hat mit dieser überdrehten Rolle den ersten Teil eindeutig dominiert. Die Rolle wurde fast 1:1 zu einem weiblichen FBI Agent, gespielt von Julie Benz, umfunktioniert. Hier scheitert Frau Benz aber grandios… Wo Dafoe mit grandioser Leistung den durchgeknallten Smecker spielte (erinnern wir uns an die "und dann begann das Blutbad" Szene aus dem ersten Teil...), versucht Benz dieses fehlende Charisma und schauspielerische Fähigkeit durch coole Härte und Erotik wegzumachen – vergebens. Teilweise strahlt ihre Darstellung sogar so etwas wie unfreiwillige Komik aus.

Storytechnisch erfährt man einige fehlende Teile des ersten Teils, vor allem rund um den Vater der Heiligen. Auch einige Anspielungen auf Teil eins haben Einzug gehalten, wie zum Beispiel eine kurze Stippvisite der schwarzen Katze, in einer (in den Film absolut nicht passenden) Traumsequenz mit den Heiligen und dem toten Roco.
In Sachen Action bekommt man die gewohnt zelebrierten Slo-Mo-Schießereien zu sehen, die aber in der Zwischenzeit etwas Staub angesetzt haben. Den Szenen fehlt heutzutage das Neuartige und Einzigartige, so dass man sich nach einiger Zeit an ihnen sattgesehen hat und sich sogar leicht anfängt zu langweilen.

Bei der Sprache des Films fällt vor allem auf, dass die Wortwahl oft recht deftig ist. Im Film ist so oft von "Schwänzen in Ärschen" die Rede, dass es schon negativ auffällt. Hier wäre ein etwas höheres Niveau sicher angenehm gewesen, von angesehenen Mafiabossen darf man eigentlich auch eine gewisse Eloquenz erwarten. Ob sich das nun nur auf die deutsche Synchronfassung bezieht weiß ich nicht, ich hatte nicht die Lust den Film nochmal im O-Ton anzusehen.

So.. für so viel Text war das recht wenig positives über den BFG2. Allerdings muss sich ein zweiter Teil einfach an seinem Vorgänger messen – und diesen Vergleich verliert der Neuling leider haushoch. Schlechtere Schauspieler und wenige Neuerungen können angesichts der Erwartungshaltung nur enttäuschen. Ohne den Vorgänger käme der Film allerdings auch nicht über ein "passabel, muss man aber nicht sehen" hinaus. Wer den ersten Teil wirklich noch nicht kennt, sollte definitiv zu diesem greifen und den Nachfolger einfach ignorieren.

Schade… hier hätte ich defnitiv mehr erwartet. Vielleicht in Teil drei….?

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