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Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

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[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

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13. 06

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Laufzeit: min
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“Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.” So beginnt "Der seltsame Fall des Benjamin Button, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren. Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger. Von seiner Geburt 1918 in New Orleans über die Seefahrt und die Bombardierung von Pearl Harbor bis zur Heimkehr – Benjamins Geschichte ist zwar außergewöhnlich, sein Leben unterscheidet sich aber dennoch in seiner Alltäglichkeit kaum von ganz normalen Biografien. (Covertext)

Die zugrundeliegende Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald sollte man wenigstens vom Namen her kennen. Diese Vorlage mit dem Grundmotiv “Mensch wird alt geboren und altert rückwärts” setzt David Fincher hier in 160 Minuten Film um.

Herausgekommen ist ein gefühlsbetonter, emotionaler, visuell sehr überzeugender Film, der in Sachen Story und Erzählung aber doch mit einigen Schwächen kämpft. Fincher erzählt anhand des Tagebuchs von Benjamin Button seine Lebensgeschichte, von der Geburt als Greis hin zum Tod als Säugling. Leider beschränkt sich Fincher fast rein auf die Erzählung des Lebens, und verpasst es irgendwie, den Figuren Tiefe zu geben oder sich genauer mit interessanten Fragen, die der Umstand des rückwärts Altern aufbringt, zu beschäftigen.

Die erste Hälfte des Filmes fand ich die eindeutig bessere. Benjamin beim Wachsen und jünger werden zuzusehen wurde von Fincher wirklich gut in Szene gesetzt. Beginnend als kleiner, greisenhafter Mann, der von der körperlichen Statur her total zu seinem Wohnort Altenheim passt, wird Benjamin langsam jünger, lernt laufen und bekommt auch sonst ein paar Eindrücke in das richtige Leben. Allerdings beschränkt sich der Film hier fast nur auf den körperlichen Alterungsprozess, das Benjamin im Innern eigentlich ein Kind ist, und deshalb lieber mit der kleinen Daisy spielt, als sich “altersgerecht” zu verhalten wird nur am Rande angeschnitten.

Der zweite Teil des Filmes, in dem Benjamin in die Welt hinauszieht und sich die Liebesgeschichte (die allerdings längst nicht so dominierend ist, wie man es erwarten könnte) zu Daisy weiterentwickelt, verliert leider etwas an Intensität. Dieser Teil ist relativ gewöhnlich, hier macht Fincher zu wenig aus seiner außergewöhnlichen Hauptfigur. Benjamin fährt zur See, hat Frauengeschichten – aber der Umstand dass er immer jünger wird, wird total ausgeblendet. Hier könnte man sich in jedem x-beliebigem Film befinden.

Erst gegen Ende, als er mit Daisy ein Kind bekommt, wird sich die Figur erst richtig dieses Umstands bewusst, und der Film widmet sich der Frage etwas. Hier stellt Benjamin vollkommen richtig fest “du kannst uns nicht beide großziehen”.

So lange, wie sich der Film für den Weg Benjamins vom Greis zum Mann Zeit gelassen hat, so schnell werden die Stationen Jugendlicher bis Säugling am Ende abgehandelt. Hier hätte man vielleicht am, teils etwas lang geratenem, Mittelteil kürzen können, um sich auch diesem Abgang genauer zu widmen.

Das solch ein Film von Emotionen leben muss ist klar (einen Spannungsbogen gibt es z.B. rein gar nicht), aber teilweise übertreibt Fincher. Vor allem die arg rührseligen Kolibri Momente (die vom Stil her auch immer wie ein Fremdkörper wirken) hätten wirklich nicht sein müssen. Dafür verdienen sich Maske und SFX-Leute ein besonderes Lob, der Alterungsprozess der Figuren von Jung nach Alt (oder umgekehrt) wurde wirklich gut in Szene gesetzt.

Ein wirklich gut erzählter, schöner Film, den man doch einmal gesehen haben soll. Allerdings reicht hier einmal dann auch – für mehrmaliges Sehen hat er einfach zu wenig, da man sich leider fast komplett auf die reine Erzählung der Lebensgeschichte beschränkt hat.

Derzeitige Beurteilung: 2 von 5, 19 Stimme(n) 5073 Klicks

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Kommentare

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Ein toller Film, wenn auch das Ende sehr traurig ist .
#1 Johannes (Homepage) am 11.11.2011 09:34
Ein wahnsinnig toller Film. Sollte man unbedingt mit seinem Partner schauen, schon alleine für die Taschentuch-Packung. ;-)
#2 Mareike (Homepage) am 08.07.2012 15:12
Eine sehr gute Filmidee und eine grandiose Umsetzung. Finde persönlich Brad Pitt sollte mehr solcher Filme machen.
#3 DieterN (Homepage) am 08.07.2015 15:42
Einer der besten Filme überhaupt. Die Idee, das Leben rückwärts zu leben, ist einfach genial
#4 Angi (Homepage) am 08.07.2015 23:20
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Brad Pitt hat sich in seiner Rolle einfach mal wieder selbst übertroffen.
#5 GoldenEye (Homepage) am 22.05.2016 19:37

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