22. 10

BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition] Cover Image
Titel:BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:99 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 9,99
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Halb Mensch, halb Vampir ist die Daywalkerin Rayne auf der Mission, die Tyrannei der Untoten zu beenden. Aus Transsylvanien verschlägt es die sexy Schlächterin in den Wilden Westen.
Ober-Vampir Billy the Kid lässt sich in Deliverance nieder, um nach Fertigstellung der Eisenbahn von dort aus das ganze Land mit Vampiren zu bevölkern. Doch er hat nicht mit der Gegenwehr von Sheriff Pat Garret gerechnet und schon gar nicht mit der Daywalkerin.
Ein blutiger Kampf entbrannt, doch es darf nur einen Sieger geben…

Warum guck ich eigentlich immer wieder Boll Filme an… Manches von dem Mann ist zwar ganz unterhaltsam (zumindest wenn man sich mit Trash anfreunden kann), aber an BloodRayne 2 finde nicht einmal ich etwas wirklich unterhaltsames.

Die Story selber ist schon arg hinrissig. Man verlegt das altbekannte Mensch (bzw. Halbvampir) gegen Vampir Setting einfach mal in den Wilden Westen, packt den bekannten Namen Billy the Kid aus und lässt diesen den Oberbösewicht-Vampir sein. Da der gute ja “the Kid” heißt, entführt er natürlich auch Kinder – ist doch logisch… oder? Unsere Daywalkerin findet das natürlich nicht so toll und macht sich auf, gegen BIlly the Kid ins Feld zu ziehen.

Was auf dem Papier noch ganz unterhaltsam klingt ist vor allem eines: LANGWEILIG. Im Prinzip passiert die ganze Zeit unheimlich wenig – und das wenige wird ziemlich breit getreten. Man ist beim Film schauen deshalb primär damit beschäftigt, nicht einzuschlafen oder der Verführung der Vorspultaste zu erliegen.

Auch effektmässig passiert hier so gut wie nichts, ein paar Shootouts und das war es, großartige Kämpfe zur Auflockerung gibt es also leider nicht. Auch wer auf nette Splattereffekte hofft (wie sie Teil 1 dank Ittenbach ja doch hatte) wird enttäuscht. Außer ein paar Einschusslöcher gibt es hier dank Geldmangel nix zu sehen… Warum dann der FSK18 Sticker drauf musste, kann ich mir nicht so recht erklären.

Ganz Boll untypisch spielen diesmal gar keine bekannten Namen mit. Allerdings hat die Vergangenheit ja gezeigt, dass auch bekannte Namen einen Bollfilm nicht wirklich retten können. So gehen die Hauptrollen hier an Zack Ward (der in Bolls Postal schon den Postal Dude spielen durfte) und Natassia Malthe (die ich bis jetzt nur in Dead or Alive gesehen hab). Beide tappsen so hölzern durch das Set wie der Rest der Truppe, wenn auch Zack Ward ab und an ein paar gute Szenen hat. Apropos Set: Dieses sieht ebenfalls arg billig und klein aus. Ein paar Bretterbuden, eine Hand voll Menschen und das war es dann mit der Wild West Stadt.

Boll-Film typisch ist dagegen die Kameraarbeit… Die wackelt ab und an doch wieder arg vor sich hin. Auch weiß ich nicht, wer aus der Crew die “Pferde reiten durch eine Pfütze” Einstellung so großartig fand… Zumindest hat sie es unglaublich oft in den Film geschafft – und ist doch so sinnlos…

Die Bildqualität der BluRay kann auch nichts reißen – sie fällt sogar negativ auf. Das Bild ist weder sonderlich scharf, detailreich oder kontraststark – dafür aber extrem körnig…. “Großartige” Ausnutzung eines HD-Mediums also.

Fazit? Müll. Sogar ziemlich langweiliger...

Fazit? Müll. Sogar ziemlich langweiliger...
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