05. 05

2001 Maniacs [Blu-ray] Cover Image
Titel:2001 Maniacs [Blu-ray]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:87 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 7,77
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Auf Ihrem Weg in die Ferien landet eine Gruppe von College-Kids wegen einer Umleitung nicht wie geplant am Meer, sondern in einem abgelegenen Südstaaten-Kaff. Hier scheint die Zeit vor vielen Jahrzehnten stehen geblieben zu sein. Doch als die durchaus freundlichen Einwohner zu einem großen Barbecue-Fest einladen, nehmen die Teenager gerne an. Die hübschen Töchter des Ortes erweisen sich nämlich als äußerst verlockende Versuchung. Aber noch ahnen die Gäste nicht, was als Hauptgericht auf der Speisekarte steht…

Es war mal wieder Zeit für etwas trashiges, der letzte gehaltlose Film ist doch schon einige Zeit her… Deshalb musste die Splatter-Komödie 2001 Maniacs den Weg vom Stapel der ungesehenen Filme zum BluRay-Player antreten. Immerhin blitzt einem Robert “Freddy Krüger” Englund vom Cover entgegen – schon einmal ein gewisser Anhaltspunkt, dass man doch eine gewisse Menge an Trash und Gore erwarten kann.

Beginnen tut das ganze, wie jeder zweit- oder drittklassige Teenie-Film, mit der Vorstellung der drei durch die Bank unsympathischen Opfer Hauptcharaktere. Natürlich auch hier wieder mehr oder weniger große College-Looser, deren primäres Denkorgan sich zwischen den Beinen befindet, und alles neben Alkohol, Brüsten und Sex nicht wirklich interessant ist. Eigentlich wollten die drei den Spring-Break am Meer verbringen, gelangen aber dank eines Umleitungsschildes in das Dorf “Pleasant Valley”.
Da das Dorf doch mit der ein oder anderen Schönheit aufwartet, und “Peaches” so sexy an ihrem Lolly lutschen kann, entscheiden sich unsere drei Helden, dass Dorf und ihre Bewohnerinnen doch noch etwas genauer kennenlernen zu wollen. Zu den Dreien gesellen sich dann noch zwei hübsche Mädels, ein Schwuler, ein “schwarzer Mann” und eine “Chinafrau” (Zitat Mr. Englund) und schon ist die bunte Opfergruppe komplett.

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03. 05

Level II: Ego-Thriller Cover Image
Titel:Level II: Ego-Thriller
Autor:
ISBN:
Verlag:Waxmann Verlag GmbH
Seitenzahl:595
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Christian Schilling, Ex-Nierenarzt, Ex-Ehemann, Ex-Vater, Ex-Spaßvogel hockt im Parkhaus des Münsteraner Klinikums und wartet auf den Mörder seiner Familie. Bevor er den geplanten Racheakt ausführen kann, kommt er einer ominösen sechsköpfigen Truppe schießwütiger Soziopathen in die Quere und wird kurzerhand einkassiert. Wie sich schnell herausstellt, spielen diese Personen ein in mehrfacher Hinsicht tödliches aber lukratives Spiel, und Schilling ist dabei. Ob er will oder nicht. Ehe er sich versieht, befindet er sich in einer erstaunlichen Orgie aus Sex und Gewalt, einem bunten Reigen um Geld, Gier und Macht. Die Stationen des Spiels führen von Deutschland nach Dubai, dann nach Kuwait und schließlich ans Tote Meer. Als er am vorläufigen Ende seiner Odyssee vor dem Tor zu Level II steht, ist er nicht mehr der, der er einmal war. Was kann jetzt noch wichtig sein? Das Spiel, das viele Geld, die Vergangenheit, Freundschaft, Intrigen, Verrat? – Oder Anna? Er muss sich entscheiden. Oder hat er das schon getan?

Klingt abgefahren und überdreht? Ist es auch! Was der Autor hier auf den Leser loslässt, ist nur schwer mit “normalen” Thrillern vergleichbar, dafür gibt es zu viele skurrile Szenen und Übertreibungen. Die Story selber erinnert etwas an “The Game” oder “eXistenZ”. Die Truppe wird mit Aufgaben rund um die Welt konfrontiert – die meist in Schießereien ändern. Der Weg führt hier über bluttriefende Geheimparties, schlaue Kampfkatzen bis hin zu eingefrorenen Nazigrößen. Wie es um den Realismusgrad bestellt ist, sollte hier schon klar sein.

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03. 04

Nachdem der neuerliche 3D-Kino-Hype nun jetzt ja auch schon weit über 1 Jahr anhält, habe ich es auch endlich einmal geschafft (bzw. mich überwunden), einen 3D-Film im Kino zu sehen. Zorn der Titanen war der Auserwählte, der mir den Sinn und Zweck der neuerlichen 3D-Begeisterung bei Kinofilmen zeigen sollte. Immerhin wird der Film in Reviews fast durchgängig als “gute 3D Umsetzung” gelobt. Ob er es geschafft hat? Naja… steht am Ende des Reviews

Wenden wir uns doch erst mal dem Film an sich zu.

Nachdem Perseus (Sam Worthington) im ersten Teil ja den Kraken bekämpft hat, möchte er eigentlich friedlich als Fischer vor sich hin leben – daraus wird allerdings nichts. Sein Vater Zeug (Liam Neeson) wird nämlich in der Unterwelt von Kriegsgott Ares (Edgar Ramirez) und Hades (Ralph Fiennes) verraten. Ares und Hades wollen ihrerseits Kronos (CGI), den Anführer der Titanen, aus seinem Gefängnis befreien. Damit ist es mit dem Gefische um, und Perseus macht sich mit Hilfe von Halbgott Argenor (Toby Kebbel) und Königin Andromeda (Rosamunde Pike) auf den Weg zum Tartarus um Kronos zu Besiegen und Zeus und die Welt zu retten.

Das klingt jetzt nicht gerade total tiefsinnig, sollte aber eigentlich doch genug Material liefern, um sich einige Zeit im “God of War”-Style auf der Kinoleinwand unterhalten zu lassen. Irgendwie will das aber nicht so recht funktionieren….


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22. 10

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Titel:
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Laufzeit: min
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Halb Mensch, halb Vampir ist die Daywalkerin Rayne auf der Mission, die Tyrannei der Untoten zu beenden. Aus Transsylvanien verschlägt es die sexy Schlächterin in den Wilden Westen.
Ober-Vampir Billy the Kid lässt sich in Deliverance nieder, um nach Fertigstellung der Eisenbahn von dort aus das ganze Land mit Vampiren zu bevölkern. Doch er hat nicht mit der Gegenwehr von Sheriff Pat Garret gerechnet und schon gar nicht mit der Daywalkerin.
Ein blutiger Kampf entbrannt, doch es darf nur einen Sieger geben…

Warum guck ich eigentlich immer wieder Boll Filme an… Manches von dem Mann ist zwar ganz unterhaltsam (zumindest wenn man sich mit Trash anfreunden kann), aber an BloodRayne 2 finde nicht einmal ich etwas wirklich unterhaltsames.

Die Story selber ist schon arg hinrissig. Man verlegt das altbekannte Mensch (bzw. Halbvampir) gegen Vampir Setting einfach mal in den Wilden Westen, packt den bekannten Namen Billy the Kid aus und lässt diesen den Oberbösewicht-Vampir sein. Da der gute ja “the Kid” heißt, entführt er natürlich auch Kinder – ist doch logisch… oder? Unsere Daywalkerin findet das natürlich nicht so toll und macht sich auf, gegen BIlly the Kid ins Feld zu ziehen.

Was auf dem Papier noch ganz unterhaltsam klingt ist vor allem eines: LANGWEILIG. Im Prinzip passiert die ganze Zeit unheimlich wenig – und das wenige wird ziemlich breit getreten. Man ist beim Film schauen deshalb primär damit beschäftigt, nicht einzuschlafen oder der Verführung der Vorspultaste zu erliegen.

"BloodRayne 2: Deliverance – Vampire & Langeweile im Wilden Westen" vollständig lesen

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22. 10

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Urlaub machen, Seele baumeln lassen. So haben sich Paul Plotek und sein Kumpel Vinzi das vorgestellt, als sie zu ihrer Reise mit dem Hurtigruten-Schiff in Richtung Nordkap aufbrechen. Aber nichts da. Schon bei der Anreise im Nachtzug werden beide mit einer Leiche im Abteil konfrontiert, und kaum haben sie den Hafen verlassen, verschwinden auf mysteriöse Art und Weise mehrere Mitreisende. Der Urlaub scheint dahin, die beiden fortan mit Nachforschungen beschäftigt. Und dann tauchen auch noch diese Polaroidfotos auf....

Ahoi Polaroid habe ich mir gekauft, weil ich den Vorgängerroman, Kuhdoo, eigentlich ziemlich unterhaltsam fand. Leider kann der sechste Band der Reihe rund um “Zufallsdetektiv” Paul Plotek absolut nicht mit seinem Vorgänger mithalten.

Wo der Vorgänger zwar teils etwas übertrieben war, aber man sich das ganze noch ungefähr vorstellen konnte, tischt Swobodnik in “Ahoi Polaroid” doch etwas zu sehr auf. Die Morde sind arg brutal (was nicht zu dem eher witzigen Grundcharakter des Buches passt), die Charaktere zu überzeichnet und die endgültige Auflösung hinkt ohne Ende (und ergibt auch keinen so richtigen Sinn….). Was Swobodnik sicher kann, sind Wortwitze, sexistische Gedanken und ein paar Zoten – aber für einen unterhaltsamen Krimi reicht das leider nicht.

Auch sind Plotek und Vinzi hier doch arg passiert, sie taumeln eher von Weißbier zu Weißbier – von Kneipe zur Reeling – und die Story geht um sie herum halt weiter. Wirkliche Freude will beim Lesen so überhaupt nicht aufkommen.

Schade – Kuhdoo war vielversprechend, und es sah aus, als ob Swobodnik ein “etwas anderer” Krimischreiber sei. Leider macht Ahoi Polaroid die Hoffnung so ziemlich zunichte.

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01. 09

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Eine Einführung in die Philosophie – der witzigste Weg zu philosophischer Weitsicht.

Üblicherweise sind Witze eine Sache, Philosophie eine ganz andere. Hier aber bringen Witze auf den Punkt, worüber sich die großen Denker den Kopf zerbrochen haben, groteske Pointen lassen philosophische Erkenntnisse zum Vorschein kommen. Dieser philosophische Crash-Kurs aktiviert die Lachmuskeln und vermittelt nebenbei tiefe Einblicke in alle wichtigen Denkdisziplinen wie Logik, Metaphysik, Ethik, Sprach- und Staatsphilosophie.

Das Buch habe ich Letzt zufällig in der Bibliothek gesehen und spontan ausgeliehen. Philosophie an sich ist ja ein (von den Fragestellungen her) nicht ganz uninteressantes Thema, hat aber den Ruf doch recht öde zu sein – hier können also ein paar Witze zur Auflockerung nicht schaden.

Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass allzu viel philosophisches nicht hängengeblieben ist. Als eine Einführung in die Philosophie taugt das Buch nur wenig. Die einzelnen Schulen und Disziplinen der Philosophie werden nur kurz angerissen, aber nie wirklich tiefer betrachtet, erklärt oder hinterfragt. Dies ist wohl auch dem geringen Umfang des Buches geschuldet.

Auch die eingestreuten Witze sind so etwas… einige davon sind altbekannt, andere wiederum total unwitzig. Oft haben die Witze auch nur wenig mit dem aktuellen philosophischen Oberbegriff zu tun (oder mir fehlt zur Verbindung zwischen Witz und Disziplinen einfach die philosophische Weisheit…).

Zugutehalten muss man dem Buch allerdings, dass es trotz des nicht ganz einfachen Themas doch recht eingängig und flott geschrieben ist. Auch wenn man nur wenig philosophische Tiefe erfährt, gibt es so doch eine recht gute Strandlektüre mit intellektuellem Touch ab ;)

Eine Sache habe ich aus dem Buch allerdings dann doch mitgenommen: Die Goldene Regel (“Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.”) und der kategorische Imperativ nach Kant (“Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”) sind nicht immer deckungsgleich, denn:

“Ein Sadist ist ein Masochist, der nach der Goldenen Regel handelt”

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26. 07

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Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Und nur deshalb ist sie noch am Leben - zumindest bis jetzt. Sie ist zu Besuch bei ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer das Haus stürmt und ein Massaker anrichtet.
Evelyn selbst wird auf einem Speer aufgespießt, und nur Jody und Evelyns jüngerer Bruder Andy gelingt die Flucht. Doch einer der Mörder hat sie gesehen - die Jagd ist eröffnet...

Die Story von "Die Jagd" ist wieder so geistreich, wie man es von Laymon erwartet. Jody übernachtet bei einer Freundin, als das Haus von einer Gruppe verrückter Killer gestürmt wird. Um die Verrücktheit der Killer zu unterstreichen, bekleidet Laymon diese mit nichts als einem Rock aus Menschenhaut – nun gut. Jodys Freundin wird von den Killern mit einem Speer aufgespießt (ich glaube aufgrund der Handlichkeit sind Speere als Waffe bei Überfällen eigentlich eher out…), die Eltern dahingemeuchelt und nur Jody und der 12 jährige Andy können dem Morden entkommen.
Hierbei zeigt sich, dass Jody vielleicht über eine Batter-Karriere in der MLB nachdenken sollte, denn einer der Killer darf nach einem beherzten Baseballschlägerschlag das Geschehen aus dem Jenseits betrachten. Da den Killern Zeugen etwas ungelegen kommen, bekommt Simon, einer der Killer, die Aufgabe, Jody und Andy zu finden und zu beseitigen.

"Richard Laymon – Die Jagd" vollständig lesen

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16. 07

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Hanny Porter hat es geschafft: Aus der ehemaligen Provinzschönheit ist die gutsituierte Gattin eines reichen Mannes geworden. Zu den zahlreichen Annehmlichkeiten ihres Lebens gehört auch ein Ferienhaus auf Hawaii. Als Hanny dort eintrifft, findet sie das hübsche Domizil völlig verwüstet vor. Und es gibt sogar ein Bekennerschreiben, Zeilen voller Hass. Doch das ist nur der Auftakt grauenvoller Ereignisse, die von der heilen Welt der Hanny Porter nichts übrig lassen werden….

So genau weiß ich gar nicht, woher ich das Buch überhaupt habe… Beim letzten Stöbern durch mein Regal ist es zumindest herausgefallen, und aufgrund der übersichtlichen Dicke (gerade mal 168 Seiten) beschloss ich, es einfach mal geschwind durchzulesen.

Das Buch zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Art Psycho-Thriller – Hanny und ihr Mann werden immerhin zu Gefangenen in der eigenen Ferienwohnung. Dieses Setting nutzt Thor Kunkel aber, um sich eher gesellschaftlichen Fragen zu widmen. Arm gegen Reich, Menschen die im Leben Glück und Erfolg genießen gegen diejenigen, die scheinbar von Pech und Misserfolgen verfolgt sind. Macht und Einfloss gegen Gehorsam und Befehlsempfang. Schwarz gegen Weiß.

"Thor Kunkel – Ein Brief an Hanny Porter" vollständig lesen

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