22. 10
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| Titel: | BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition] |
| Regisseur: | Uwe Boll |
| Jahr: | |
| Laufzeit: | 99 min |
| Freigabe: | Freigegeben ab 18 Jahren |
| Amazon-Preis: | EUR 9,98 |
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Ober-Vampir Billy the Kid lässt sich in Deliverance nieder, um nach Fertigstellung der Eisenbahn von dort aus das ganze Land mit Vampiren zu bevölkern. Doch er hat nicht mit der Gegenwehr von Sheriff Pat Garret gerechnet und schon gar nicht mit der Daywalkerin.
Ein blutiger Kampf entbrannt, doch es darf nur einen Sieger geben…
Warum guck ich eigentlich immer wieder Boll Filme an… Manches von dem Mann ist zwar ganz unterhaltsam (zumindest wenn man sich mit Trash anfreunden kann), aber an BloodRayne 2 finde nicht einmal ich etwas wirklich unterhaltsames.
Die Story selber ist schon arg hinrissig. Man verlegt das altbekannte Mensch (bzw. Halbvampir) gegen Vampir Setting einfach mal in den Wilden Westen, packt den bekannten Namen Billy the Kid aus und lässt diesen den Oberbösewicht-Vampir sein. Da der gute ja “the Kid” heißt, entführt er natürlich auch Kinder – ist doch logisch… oder? Unsere Daywalkerin findet das natürlich nicht so toll und macht sich auf, gegen BIlly the Kid ins Feld zu ziehen.
Was auf dem Papier noch ganz unterhaltsam klingt ist vor allem eines: LANGWEILIG. Im Prinzip passiert die ganze Zeit unheimlich wenig – und das wenige wird ziemlich breit getreten. Man ist beim Film schauen deshalb primär damit beschäftigt, nicht einzuschlafen oder der Verführung der Vorspultaste zu erliegen.
"BloodRayne 2: Deliverance – Vampire & Langeweile im Wilden Westen" vollständig lesen
22. 10
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| Titel: | Ahoi Polaroid: Roman: Kriminalroman |
| Autor: | Sobo Swobodnik |
| ISBN: | 3453407121 |
| Verlag: | Heyne Verlag |
| Seitenzahl: | 368 |
| Preis: | EUR 8,99 |
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Ahoi Polaroid habe ich mir gekauft, weil ich den Vorgängerroman, Kuhdoo, eigentlich ziemlich unterhaltsam fand. Leider kann der sechste Band der Reihe rund um “Zufallsdetektiv” Paul Plotek absolut nicht mit seinem Vorgänger mithalten.
Wo der Vorgänger zwar teils etwas übertrieben war, aber man sich das ganze noch ungefähr vorstellen konnte, tischt Swobodnik in “Ahoi Polaroid” doch etwas zu sehr auf. Die Morde sind arg brutal (was nicht zu dem eher witzigen Grundcharakter des Buches passt), die Charaktere zu überzeichnet und die endgültige Auflösung hinkt ohne Ende (und ergibt auch keinen so richtigen Sinn….). Was Swobodnik sicher kann, sind Wortwitze, sexistische Gedanken und ein paar Zoten – aber für einen unterhaltsamen Krimi reicht das leider nicht.
Auch sind Plotek und Vinzi hier doch arg passiert, sie taumeln eher von Weißbier zu Weißbier – von Kneipe zur Reeling – und die Story geht um sie herum halt weiter. Wirkliche Freude will beim Lesen so überhaupt nicht aufkommen.
Schade – Kuhdoo war vielversprechend, und es sah aus, als ob Swobodnik ein “etwas anderer” Krimischreiber sei. Leider macht Ahoi Polaroid die Hoffnung so ziemlich zunichte.
01. 09
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| Titel: | Platon und Schnabeltier gehen in eine Bar...: Philosophie verstehen durch Witze |
| Autoren: | Thomas Cathcart, Daniel Klein |
| ISBN: | 3442155991 |
| Verlag: | Goldmann Verlag |
| Seitenzahl: | 240 |
| Preis: | EUR 8,95 |
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Eine Einführung in die Philosophie – der witzigste Weg zu philosophischer Weitsicht.
Üblicherweise sind Witze eine Sache, Philosophie eine ganz andere. Hier aber bringen Witze auf den Punkt, worüber sich die großen Denker den Kopf zerbrochen haben, groteske Pointen lassen philosophische Erkenntnisse zum Vorschein kommen. Dieser philosophische Crash-Kurs aktiviert die Lachmuskeln und vermittelt nebenbei tiefe Einblicke in alle wichtigen Denkdisziplinen wie Logik, Metaphysik, Ethik, Sprach- und Staatsphilosophie.
Das Buch habe ich Letzt zufällig in der Bibliothek gesehen und spontan ausgeliehen. Philosophie an sich ist ja ein (von den Fragestellungen her) nicht ganz uninteressantes Thema, hat aber den Ruf doch recht öde zu sein – hier können also ein paar Witze zur Auflockerung nicht schaden.
Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass allzu viel philosophisches nicht hängengeblieben ist. Als eine Einführung in die Philosophie taugt das Buch nur wenig. Die einzelnen Schulen und Disziplinen der Philosophie werden nur kurz angerissen, aber nie wirklich tiefer betrachtet, erklärt oder hinterfragt. Dies ist wohl auch dem geringen Umfang des Buches geschuldet.
Auch die eingestreuten Witze sind so etwas… einige davon sind altbekannt, andere wiederum total unwitzig. Oft haben die Witze auch nur wenig mit dem aktuellen philosophischen Oberbegriff zu tun (oder mir fehlt zur Verbindung zwischen Witz und Disziplinen einfach die philosophische Weisheit…).
Zugutehalten muss man dem Buch allerdings, dass es trotz des nicht ganz einfachen Themas doch recht eingängig und flott geschrieben ist. Auch wenn man nur wenig philosophische Tiefe erfährt, gibt es so doch eine recht gute Strandlektüre mit intellektuellem Touch ab ;)
Eine Sache habe ich aus dem Buch allerdings dann doch mitgenommen: Die Goldene Regel (“Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.”) und der kategorische Imperativ nach Kant (“Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.”) sind nicht immer deckungsgleich, denn:
“Ein Sadist ist ein Masochist, der nach der Goldenen Regel handelt”
26. 07
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| Titel: | Die Jagd: Roman |
| Autor: | Richard Laymon |
| ISBN: | 3453675428 |
| Verlag: | Heyne Verlag |
| Seitenzahl: | 528 |
| Preis: | EUR 9,95 |
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Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Und nur deshalb ist sie noch am Leben - zumindest bis jetzt. Sie ist zu Besuch bei ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer das Haus stürmt und ein Massaker anrichtet.
Evelyn selbst wird auf einem Speer aufgespießt, und nur Jody und Evelyns jüngerer Bruder Andy gelingt die Flucht. Doch einer der Mörder hat sie gesehen - die Jagd ist eröffnet...
Die Story von "Die Jagd" ist wieder so geistreich, wie man es von Laymon erwartet. Jody übernachtet bei einer Freundin, als das Haus von einer Gruppe verrückter Killer gestürmt wird. Um die Verrücktheit der Killer zu unterstreichen, bekleidet Laymon diese mit nichts als einem Rock aus Menschenhaut – nun gut. Jodys Freundin wird von den Killern mit einem Speer aufgespießt (ich glaube aufgrund der Handlichkeit sind Speere als Waffe bei Überfällen eigentlich eher out…), die Eltern dahingemeuchelt und nur Jody und der 12 jährige Andy können dem Morden entkommen.
Hierbei zeigt sich, dass Jody vielleicht über eine Batter-Karriere in der MLB nachdenken sollte, denn einer der Killer darf nach einem beherzten Baseballschlägerschlag das Geschehen aus dem Jenseits betrachten. Da den Killern Zeugen etwas ungelegen kommen, bekommt Simon, einer der Killer, die Aufgabe, Jody und Andy zu finden und zu beseitigen.
"Richard Laymon – Die Jagd" vollständig lesen
16. 07
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| Titel: | Ein Brief an Hanny Porter |
| Autor: | Thor Kunkel |
| ISBN: | 3499226782 |
| Verlag: | rororo |
| Seitenzahl: | 176 |
| Preis: | EUR 11,50 |
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Hanny Porter hat es geschafft: Aus der ehemaligen Provinzschönheit ist die gutsituierte Gattin eines reichen Mannes geworden. Zu den zahlreichen Annehmlichkeiten ihres Lebens gehört auch ein Ferienhaus auf Hawaii. Als Hanny dort eintrifft, findet sie das hübsche Domizil völlig verwüstet vor. Und es gibt sogar ein Bekennerschreiben, Zeilen voller Hass. Doch das ist nur der Auftakt grauenvoller Ereignisse, die von der heilen Welt der Hanny Porter nichts übrig lassen werden….
So genau weiß ich gar nicht, woher ich das Buch überhaupt habe… Beim letzten Stöbern durch mein Regal ist es zumindest herausgefallen, und aufgrund der übersichtlichen Dicke (gerade mal 168 Seiten) beschloss ich, es einfach mal geschwind durchzulesen.
Das Buch zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Art Psycho-Thriller – Hanny und ihr Mann werden immerhin zu Gefangenen in der eigenen Ferienwohnung. Dieses Setting nutzt Thor Kunkel aber, um sich eher gesellschaftlichen Fragen zu widmen. Arm gegen Reich, Menschen die im Leben Glück und Erfolg genießen gegen diejenigen, die scheinbar von Pech und Misserfolgen verfolgt sind. Macht und Einfloss gegen Gehorsam und Befehlsempfang. Schwarz gegen Weiß.
13. 06
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| Titel: | Der seltsame Fall des Benjamin Button [Blu-ray] |
| Regisseur: | David Fincher |
| Jahr: | |
| Laufzeit: | 166 min |
| Freigabe: | Freigegeben ab 12 Jahren |
| Amazon-Preis: | EUR 9,79 |
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“Ich wurde unter ungewöhnlichen Umständen geboren.” So beginnt "Der seltsame Fall des Benjamin Button, die Filmfassung einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald aus den 1920er-Jahren. Ein Mann kommt als über 80-jähriger Greis auf die Welt und wird immer jünger. Von seiner Geburt 1918 in New Orleans über die Seefahrt und die Bombardierung von Pearl Harbor bis zur Heimkehr – Benjamins Geschichte ist zwar außergewöhnlich, sein Leben unterscheidet sich aber dennoch in seiner Alltäglichkeit kaum von ganz normalen Biografien. (Covertext)
Die zugrundeliegende Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald sollte man wenigstens vom Namen her kennen. Diese Vorlage mit dem Grundmotiv “Mensch wird alt geboren und altert rückwärts” setzt David Fincher hier in 160 Minuten Film um.
Herausgekommen ist ein gefühlsbetonter, emotionaler, visuell sehr überzeugender Film, der in Sachen Story und Erzählung aber doch mit einigen Schwächen kämpft. Fincher erzählt anhand des Tagebuchs von Benjamin Button seine Lebensgeschichte, von der Geburt als Greis hin zum Tod als Säugling. Leider beschränkt sich Fincher fast rein auf die Erzählung des Lebens, und verpasst es irgendwie, den Figuren Tiefe zu geben oder sich genauer mit interessanten Fragen, die der Umstand des rückwärts Altern aufbringt, zu beschäftigen.
"Der seltsame Fall des Benjamin Button – Vom Greis zur Zelle" vollständig lesen
03. 06
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| Titel: | Die Blutlinie: Thriller |
| Autor: | Cody McFadyen |
| ISBN: | 3404158539 |
| Verlag: | Bastei Lübbe |
| Seitenzahl: | 480 |
| Preis: | EUR 8,99 |
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Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen – ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte.
Die Bücher von Cody McFadyen sieht man schon seit einer Zeit in jeder Buchhandlung ausliegen (Die Blutlinie ist auch schon von 2006), weshalb ich doch irgendwann mal zu einem seiner Romane greifen musste.
Wirklich neues präsentiert McFadyen hier allerdings nicht. Im Prinzip ist es nur ein weiterer “Ermittler Team jagt durchgeknallten Serienmörder” Roman. Das einzige, was in den meisten anderen Titel nicht so viel Raum bekommt, ist die Beschäftigung mit dem Inneren der Charaktere. Hier gibt es einige Passagen, in denen McFadyen versucht uns das Seelenleben der Akteure näher zu bringen und den Leser tiefer in die Figur hinein zu versetzen. Teilweise gelingt das ganz gut, und gibt wirklich den Eindruck gerade einen Tatort durch die Augen von Smoky zu sehen, teilweise geht es auch ziemlich in die Hose. Wenn der dunkle Zug mit “Tschutschutschu” vorgefahren kommt oder der innere Drache röhrt, wirkt das eher befremdlich als fesselnd..
Die Charaktere scheinen alle am Reißbrett entstanden zu sein – wirklich menschlich kommt keiner von ihnen rüber. McFadyen präsentiert und hier ein Team von Ermittlern, die alle in ihrem Metier die Besten der Besten sind – aber auf der andere Seite alle ihre dunklen Seiten und Probleme mit sich tragen. Zu “gut” hat er es eindeutig bei Smoky gemeint. Schießt schneller als ihr Schatten und ist tough bis über beide Ohren, steht aber kurz vorm Selbstmord weil sie durch einen Killer ihren Mann und Kind verloren hat. Allerdings darf sie ein paar Tage später wieder aktiv den neuen Killer jagen und bekommt auch noch ihr Patenkind in Obhut, deren Mutter Opfer des Killers wurde. Charaktere wie sie das Leben schreibt sehen etwas anders aus…
"Cody McFadyen – Die Blutlinie" vollständig lesen
30. 04
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| Titel: | Blind |
| Autor: | Joe Hill |
| ISBN: | 3453565126 |
| Verlag: | Heyne |
| Seitenzahl: | 432 |
| Preis: | EUR 8,95 |
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Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zum Horrortrip auf der Straße des Todes.
Judas Coyne ist auch nicht der typische Romanheld. Er ist Rockstar, nicht grad ein Charmeur vor dem Herrn und sammelt makabere Dinge. Als sein Assistent auf Ebay den Geist eines kürzlich Verstorbenen entdeckt, zögert Coyne nicht lange und schlägt zu. Was er hier noch nicht wusste ist, dass der Geist im folgenden nach seinem Leben und das seiner jetzigen Freundin trachtet.
So darf der Leser mal einem Anti-Helden zusehen, wie er von einem Geist gejagt wird – und das nicht immer ganz unblutig. Hill schafft es trotzdem, dass die Story (von dem Geist abgesehen) recht glaubhaft rüberkommt. Das liegt vor allem daran, dass die Personen ausnahmsweise mal halbwegs glaubhaft und realistisch handeln, da ist man aus dem Genre ja oftmals anderes gewöhnt. Auch bleiben die Charaktere nicht total flache Abziehbilder. Da das Buch mit sehr wenigen Charakteren auskommt, bleibt zwischendrin immer wieder genug Zeit, etwas über Vorgeschichte und Hintergründe der Hauptakteure zu berichten.



![BloodRayne 2 - Deliverance [Blu-ray] [Special Edition] Cover Image](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XZq-KRbXL._SL160_.jpg)




![Der seltsame Fall des Benjamin Button [Blu-ray] Cover Image](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51pqHY6JirL._SL160_.jpg)

