31. 10

Mirrors [Blu-ray] Cover Image
Titel:Mirrors [Blu-ray]
Regisseur:Alexandre Aja
Jahr:
Laufzeit:111 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 13,68
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Ben Carson muss den Polizeidienst quittieren und in einem verfallenen New Yorker Kaufhaus als Nachtwächter arbeiten. Auf seinen Rundgängen durch die finsteren Hallen und Gänge reflektieren gewaltige Zierspiegel düstere Bilder der Vergangenheit. Sind die geisterhaften Erscheinungen nur Hirngespinste? Schon bald sieht sich Carson einer teuflischen Macht gegenüber, die über Spiegel in unsere Welt tritt und das Leben seiner Frau und Kinder bedroht. Carson muss sich dem schaurigen Geheimnis hinter den Spiegeln stellen, aber die Wahrheit wird ihn bis ins Mark erschüttern....

Mirrors von Alexandre Aja basiert auf dem koreanischen Horrorfilm "Inside the Mirror" – den ich ausnahmsweise mal nicht kenne, so also nichts über irgendwelche Parallelen sagen kann. Beim Namen Alexander Aja dürften ein paar Gorehounds aufhorchen, denn mit "The Hills have Eyes" und "Haute Tension" hat er schon gezeigt, dass er nicht gerade die blutärmsten Filme dreht. Bei Mirrors bekommt man allerdings nicht die große Schlachtplatte serviert, sondern eher einen düsteren Horror-Thriller mit ein paar blutigen Szenen.

"Mirrors – Spieglein Spieglein an der Wand" vollständig lesen

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11. 10

Ein todsicherer Job: Roman Cover Image
Titel:Ein todsicherer Job: Roman
Autor:Christopher Moore
ISBN:3442542251
Verlag:Goldmann Verlag
Seitenzahl:480
Preis:EUR 9,95
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Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vatzer, sondern auch Witwer.
Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren - anders kann er sich das Wesen in Mintgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem sieht Charlie nicht ein, warum ausgerechnet er ihn erledigen soll. Trotzig fordert er den Tod heraus.

Christopher Moore sollten einige von Die Bibel nach Biff kennen (zumindest schon einmal davon gehört haben). Die Bibel nach Biff habe ich auch in meinem Regal rumstehen - allerdings bis jetzt noch nicht gelesen. So war Ein todsicherer Job mein erster Moore, und ich muss sagen, er hat mir ziemlich gut gefallen.

Moore hat hier ein skurilles Setting zu einem unterhaltsamen Roman mit schwarzem Humor gemacht. Vor allem die Charaktere sind Moore wirklich gut gelungen. Diese sind alle mehr oder weniger überdreht - aber liebenswert ;) Sei es Betamännchen Charlie, seine russische und chinesische Klischee-Nachbarinnen, seine Grufti-Mithilfe Lily, der andere Seelensammler Minty Fresh oder der Stadtstreicher "der Kaiser". Alle haben irgendwie einen Hau, was immer wieder zu humorigen Situationen und Handlungen führt - aber alle schließt man ins Herz.
Es dürften auch ein paar Höllenkreaturen mit spielen, die "Gullyhexen" auf der bösen Seite und zwei Höllenhunde auf der Guten (die sich super als Müllschlucker eignen würden).

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24. 09

Reisen im Skriptorium Cover Image
Titel:Reisen im Skriptorium
Autor:Paul Auster
ISBN:3498000748
Verlag:rowohlt
Seitenzahl:176
Preis:EUR 16,90
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In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder, wer er ist, noch, wo er ist. Eine Kamera und Mikrophone beobachten ihn. Auf seinem Nachttisch stehen Fotos von Menschen, die ihm bekannt vorkommen. Je verzweifelter er sich zu besinnen versucht, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich in den Zeile eines Manuskripts selbst begegnet.

Öhm… irgendwie ein seltsames Büchlein, welches Paul Auster hier abgeliefert hat. Mit nicht einmal 200 Seiten ist es recht überschaubar und lässt den Leser nach der Lektüre fast so unwissend wie am Anfang zurück.Man erfährt nur wenig mehr, als der Klappentext eh schon aussagt.

Allerdings ist das wenige recht interessant zu lesen. Auster schafft es sehr gut, den Leser direkt in Mr. Blank hineinzuversetzen. Man entdeckt langsam mit ihm seine Umgebung und enttarnt einige (wenige) Bruchstücke seiner Geschichte. Die Sprache ist sehr bildlich, und obwohl eigentlich nur wenig passiert, kommt bei der Lektüre so gut wie keine Langeweile auf.

"Reisen im Skriptorium – Paul Auster" vollständig lesen

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21. 09

Der blutige Pfad Gottes 2 (Uncut Version) [Blu-ray] Cover Image
Titel:Der blutige Pfad Gottes 2 (Uncut Version) [Blu-ray]
Regisseur:Troy Duffy
Jahr:
Laufzeit:117 min
Freigabe:Nicht geprüft
Amazon-Preis:EUR 12,99
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Viele Jahre ist es her, bis die Fans endlich den zweiten Teil rund um die zwei irischen "Heiligen", bzw Selbstjustizkiller, in den Händen halten durften. In dieser Zeit hat sich natürlich einiges an Erwartungshaltung aufgebaut - ob das der Film aber nun auch erfüllten kann?

Am Prinzip des Filmes hat sich nicht viel geändert. Die Heiligen, welche sich nach Teil eins mit ihrem Vater in ein Versteck abgesetzt haben, werden durch einen Mord an einem Priester wieder zurück nach Boston gelockt. Hier gehen die Zwei dann wieder dem nach, was sie am besten können: Mafiakiller und Mafiabosse unter die Erde bringen.

Im Prinzip ist es ja nicht falsch, ein erfolgreiches Rezept eines Erstlings nicht total umzukrempeln, aber im BFG2 wurde doch wirklich zu wenig neues aufgetischt.Zu großen Teilen fühlt man sich beim Anschauen wie bei einem Neuaufguss des ersten Teils, nur mit einigen ausgetauschten Schauspielern. Diese geänderten Besetzungen sind allerdings allesamt Rückschritte zum ersten Teil.


"Der blutige Pfad Gottes 2 - Irische Selbstjustiz die Fortsetzung" vollständig lesen

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11. 09

Auf der IFA in Berlin eine interessante Aktion: Ein Gebäude wurde mit einem, eigens auf das Gebäude abgestimmten, Video bestrahlt. Allerdings nicht nur mit einem Beamer, sondern mit sechs dicken Beamern. Aus dem korrekten Winkel, und wenn die Lichtverhältnisse mitspielen, ergab sich so ein cooler 3D-Effekt.


Das Ergebnis fand ich auf Youtube, und ich finde es enthält wirklich einige coole Einstellungen: 


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04. 09

Ich denke mal, dass Ray Bradbury, obwohl er als Autor unzählige Preise gewonnen hat, bei uns gar nicht so bekannt sein dürfte. Fahrenheit 451 (gutes Buch!) dürften noch recht viele kennen, bei The illustrated man dürfte es schon finsterer werden, und darüber hinaus gibts in unseren Gefilden eher weniger von ihm.

Zumindest hat er kurz vor seinem 90. Geburtstag folgendes als "Hommage" erhalten (Die Lyrics sind nicht immer ganz jugendfrei... ;) trotzdem bis zum letzen Wort hören):

Mit 90 Jahren hat Bradbury da zwar nicht mehr so viel davon, aber trotzdem ;)

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04. 09

Das Inferno: Roman Cover Image
Titel:Das Inferno: Roman
Autor:Richard Laymon
ISBN:3453675827
Verlag:Heyne Verlag
Seitenzahl:640
Preis:EUR 9,95
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Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauffolgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Gemeinsam mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L.A. heimsuchen. Und er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.

Machen wir ein Spiel… angenommen die Charaktere eines Buches verhalten sich meist ziemlich dämlich, laufen die halbe Zeit halbnackt durch die Gegend und die Handlung des Buches besteht primär aus Sex und Gewalt – von wem könnte dieses Buch stammen? Richtig, Laymon ist hier ganz vorne dabei – und auch in Das Inferno bleibt er seiner Linie treu.

Das Grundsetting des Buches ist relativ simpel: Ein schweres Erdbeben hat Los Angeles erschüttert und man folgt nun, in drei parallelen Handlungssträngen, einigen Überlebenden durch das ziemlich zerstörte L.A.
Da wäre einmal Clint Banner, der auf der Arbeit von dem Beben überrascht wurde. Er macht sich nun quer durch L.A. auf, um zu seinem Haus und zu seiner Familie zurückzukommen. Begleitet wird er dabei von der jungen Em und Mary.
Seine Tochter, Barbara Banner, war zum Zeitpunkt des Bebens mit drei anderen Fahrschulteilnehmern in einem Fahrschulauto – und versucht nun ebenfalls quer durch L.A. nach Hause zu kommen.
Zu guter Letzt gibt es noch Mutter Sheila Banner, die zum Zeitpunkt des Bebens daheim war – nackt in der Badewanne. Sie überlebt das Beben in der Badewanne, ist allerdings in selbiger gefangen, da sie unter einem Balken eingeklemmt ist. Nachbar Stanley findet Sheila in dieser misslichen Lage, und wie der Zufall es halt so will, ist Stanley ein Psychopath, der schon länger ein Auge auf Sheila geworfen hat – die ihm nun total ausgeliefert ist.

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30. 08

Frontier(s) Cover Image
Titel:Frontier(s)
Regisseur:Xavier Gens
Jahr:
Laufzeit:96 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 6,99
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Nach einem missglückten Banküberfall flieht die schwangere Yasmina und ihre Gang von Kleinkriminellen vor der Polizei. Sie landen in einem schäbigen Gasthaus im Niemandsland nahe der belgischen Grenze. Doch anstelle von Rettung erwartet sie in der Absteige die Hölle auf Erden! Denn hier haust eine degenerierte Nazi-Familie, die nur auf frisches Blut wartet, um ihre wahnwitzigen Machtfantasien auszuleben. Als Yasminas Freunde auf unbeschreiblich brutale Weise gefoltert und getötet werden, erwacht ihr Mutterinstinkt: Sie versucht alles, um sich und ihr ungeborenes Kind zu retten. Ein blutiger, gnadenloser Kampf ums überleben beginnt!

Mal wieder etwas mit Gewalt aus französischen Landen. Dass die Franzosen kein Kind von Traurigkeit sind, und gerne mal etwas mehr Brutalität in ihren Filmen umsetzen, ist ja spätestens seit "Haute Tension" oder "Martyrs" bekannt. Mit Xavier Gens saß bei Frontier(s) auch kein ganz unbekannter auf dem Regiestuhl. Gens hatte mit Hitman ja schon gezeigt, dass Videospielverfilmungen nicht immer totaler Schrott sein müssen (da können Sie noch etwas lernen, Herr Boll).

Frontier(s) lässt am Beginn das Gefühl aufkommen, dass man es vielleicht einmal mit einem etwas anderen Gewaltstreifen zu tun hat. Der Film beginnt in Frankreich, wo in der Pariser Vorstädten der Bär steppt, spricht: Jugendliche randalieren in den Banlieus. Auch die fünf Hauptdarsteller dieses Films, die in den folgenden 100 Minuten noch einiges durchstehen müssen, sind nicht gerade Engel. Sie sind nach einem Banküberfall auf der Flucht vor der Polizei und planen das Land Richtung Holland zu verlassen. Nachdem der erste der Jugendlichen schon im Krankenhaus stirbt, macht sich der Rest gen Holland auf. Auf dem Weg machen die vier Halt in einem kleinen Gasthof, was, welch Überraschung, der Beginn vom Ende ist. 

"Frontier(s) - Folternde französische Nazis" vollständig lesen

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