30. 08
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| Titel: | Frontier(s) |
| Regisseur: | Xavier Gens |
| Produktionsjahr: | 2007 |
| Laufzeit: | 96 min |
| Freigabe: | Freigegeben ab 18 Jahren |
| Amazon-Preis: | EUR 7,97 |
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Mal wieder etwas mit Gewalt aus französischen Landen. Dass die Franzosen kein Kind von Traurigkeit sind, und gerne mal etwas mehr Brutalität in ihren Filmen umsetzen, ist ja spätestens seit "Haute Tension" oder "Martyrs" bekannt. Mit Xavier Gens saß bei Frontier(s) auch kein ganz unbekannter auf dem Regiestuhl. Gens hatte mit Hitman ja schon gezeigt, dass Videospielverfilmungen nicht immer totaler Schrott sein müssen (da können Sie noch etwas lernen, Herr Boll).
Frontier(s) lässt am Beginn das Gefühl aufkommen, dass man es vielleicht einmal mit einem etwas anderen Gewaltstreifen zu tun hat. Der Film beginnt in Frankreich, wo in der Pariser Vorstädten der Bär steppt, spricht: Jugendliche randalieren in den Banlieus. Auch die fünf Hauptdarsteller dieses Films, die in den folgenden 100 Minuten noch einiges durchstehen müssen, sind nicht gerade Engel. Sie sind nach einem Banküberfall auf der Flucht vor der Polizei und planen das Land Richtung Holland zu verlassen. Nachdem der erste der Jugendlichen schon im Krankenhaus stirbt, macht sich der Rest gen Holland auf. Auf dem Weg machen die vier Halt in einem kleinen Gasthof, was, welch Überraschung, der Beginn vom Ende ist.
"Frontier(s) - Folternde französische Nazis" vollständig lesen
08. 08
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| Titel: | Frankenhooker |
| Regisseur: | Frank Henenlotter |
| Produktionsjahr: | 1990 |
| Laufzeit: | 81 min |
| Freigabe: | Freigegeben ab 16 Jahren |
| Amazon-Preis: | EUR 14,99 |
| Amazonrating: | |
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Schon die Story ist mehr als nur abgedreht. Jeffrey ist eigentlich Elektriker, spielt aber in der Freizeit Forscher und nennt sich selbst Bio-Elektriker, dabei fabriziert er künstliche Gestalten wie ein seltsames großes Auge in einem Aquarium... Seinem Vater schenkt er zum Geburtstag einen ferngesteuerten Rasenmäher. Durch einen Bedienfehler seiner Freundin Elisabeth gerät der Mäher leider außer Kontrolle, überfährt Elizabeth, und häckselt sie in handliche Stücke. Als Bio-Elektriker fackelt Jeffrey natürlich nicht lange, sondern lagert Elizabeths Kopf in der Kühltruhe und macht sich an die Planung, seine Freundin wieder neu zu erschaffen. Um einen möglichst perfekten Körper zu bauen, bestellt er sich einige Prostituierte mit dem Plan, von denen die besten Körperteile für die wiedererweckte Elizabeth zu nehmen. Da er die Prostituierten nicht selber töten möchte (und diese ihm wohl auch keine Körperteile freiwillig überlassen), generiert er nebenher noch eine Supercack-Droge, die zum Tode führen soll - allerdings führt der Konsum der Droge zur Explosion des Körpers.
Aus diesem (dank Droge entstandenem) bunten Sammelsurium von Körperteilen, sucht sich Jeffrey nun die besten aus und erweckt seine Elizabeth wieder zum Leben. Allerdings läuft das nicht ganz so wie geplant, denn die Erweckte handelt nicht wie Elizabeth sondern wie eine Prostituierte - und wandert, frisch zusammengenäht, deshalb gleich wieder auf den Strich.
"Frankenhooker - Frankenstein auf trashig" vollständig lesen
02. 05
Jensen Ames ist ein Fighter. Als Ex-Speedway-Champion hat er gelernt zu überleben. Erst als er unschuldig für einen Mord in den Knast wandert, wird es eng für Jensen. Die eiskalte Gefängnisdirektorin stellt ihn vor die Wahl: Entweder gewinnt er das brutale Medien-Spektakel DEATH RACE und damit seine Freiheit oder er sitzt lebenslang. Drei Tage muss Jensen bei dieser mörderischen Jagd auf Leben und Tod gegen brutale Häftlings-Gladiatoren Gas geben. In einem Rennen ohne Regeln gibt er alles, um zu überleben...
Death Race ist ein Remake von Frankensteins Todesrennen aus dem Jahre 1975, soll allerdings außer der Figur von Frankenstein nicht wirklich etwas übernommen haben. Da ich die Vorlage nicht kenne kann ich dazu nichts sagen - wollte die Remake-Sache nur der Vollständigkeit halber erwähnen.
Regie führt Paul W.S. Anderson, der nicht gerade für extrem gehaltvolle Filme steht, denn er führte z.B. bei Mortal Kombat, Resident Evil oder Alien vs Predator Regie. Allerdings ist auch Event Horizon von ihm, den ich ziemlich gut fand - seinerzeit aber ein kommerzieller Flop war. Die Hauptrolle hat "Transporter" Jason Statham übernommen, der ja schon in Crank und Transporter bewiesen konnte, dass er ein harter Hund und immer eine gute Wahl für Testosteron-Filme ist.
"Death Race - Mario Kart mit Waffen" vollständig lesen
25. 04
Ein Wochenendausflug in ein abgelegenes Landhaus und viel Spaß im Gepäck - Das war der Plan der sieben jungen Leute. Doch mit einbruch der Dunkelheit lauert der blanke Terror auf sie. Eine Meute kannibalistischer Psychopaten wartet nämlich sehnsüchtig auf frisches Fleisch und beginnt ein grausames, blutiges Spiel, dass zu einem Kampf auf Leben und Tod wird. Eine höllische, gewalttätige Nacht nimmt ihren Lauf, bei der nur wenige Glückliche das Morgengrauen erblicken werden.
Wenn es für sinnfreie Titel einen Preis gäbe, wäre Gnaw sicher ein Anwärter auf eben diesen - gibt es aber (meines Wissens nach jedenfalls) nicht, also muss man auch Gnaw bezüglich filmischer Kritikpunkte betrachten.
Die Story klingt nach dem üblichen "Teenies fahren in die Wald zum Saufen und V*geln und werden abgeschlachtet" Schema und, um es vorweg zu nehmen, mit mehr weiß Gnaw auch nicht aufzuwarten. Das Cover und Inhalt der DVD enthüllen ja auch direkt, dass die Getöteten zu Burgern etc verwandelt werden. Ein Spoiler ist dies zum Glück nicht, denn auch ohne Cover weiß man recht schnell, wie im Film Leichen entsorgt werden - eine (nicht vorhandene) Schlusspointe wird also nicht vorweg genommen.
20. 03
Mandy Lane: So süß, so attraktiv, so sympatisch – nicht eine Sekunde kommen Zweifel auf. Und jeder Junge aus der Highschool hat irgendwann schon von ihr geträumt. Wenn sie auftaucht spielen alle verrückt. Als sich dsa IT-Girl zu einem Ausflug aufs Land überreden lässt, denken Red und seine Kumpels den Jackpot geknackt zu haben. Nur leider gibt es einen Psychokiller unter ihnen, der nicht bereit ist Mandy Lane mit anderen zu teilen. Let the games begin…
"All the Boys love Mandy Lane" hätte vielleicht ein annehmbarer Teenis-Slasher werden können, wurde er aber nicht, ich war beim gucken eher mit "wie lange geht der denn noch..:" Gedanken beschäftigt.
Wie der Covertext schon vermuten lässt, hat man es im Film mit den typischen Horrorfilm-Teens zu tun. Flache, oberflächliche Charaktere, die außer vögeln und saufen nur wenig im Kopf haben.
Als sich die sechs dann zur Range auf dem Land begeben, darf man eine Stunde lang eben jenes sinnfreie Teenie-Gelaber, vorzugsweise über Sex, anhören, nur unterbrochen von Saufen, Drogen einwerfen und rumgefummel. Klingt langweilig? Ist langweilig!
Irgendwann tritt dann der Killer in Erscheinung, der aber auch nicht wirklich einfallsreich vorgeht – alles plätschert weiter so vor sich hin.
"All the Boys love Mandy Lane" vollständig lesen
13. 02
Die Figur des Sherlock Holmes dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Mit dem brillianten Meisterdetektiv mit Pfeife ist es Sir Arthur Conan Doyle wirklich gelungen, einen Charakter zu erfinden, der über Jahrhunderte hinweg bekannt blieb.
Nun hat Holmes, unter Regie von Guy Ritchie, der uns sowohl mit guten als auch mit weniger guten Filmen bedacht hat, den Sprung auf die moderne Kinoleinwand geschafft – und das gar nicht mal schlecht.
Allerdings darf man nicht mit dem Anspruch in den Film gehen, einen Holmes wie in den Originalbüchern zu Gesicht zu bekommen. Wo der literarische Holmes seine Fälle eher ganz ruhig und besonnen mit Pfeife am heimischen Kamin durch scharfe Schlussfolgerungen löst, ist der Homes dieser Verfilmung eher etwas der James Bond der Jahrhundertwende. Es geht alles etwas actionreicher zur Sache, es darf sich geprügelt werden – auch mal in Fight-Club-Manier – und auch Dr. Watson ist nicht nur die analytische rechte Hand sondern darf auch mal feste hinlangen. Allerdings wurde eine gute Mischung gefunden, die gezeigte Action ist nicht total übertrieben sondern gut dosiert. Seien wir ehrlich: Holmes 90 Minuten beim Rauchen und Schlussfolgern zuzusehen wäre fürs Kino auch etwas arg langweilig geworden…
07. 02
Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.
Martyrs ist ein weiterer Vertreter des französischen Explonation-Kinos, weniger Horror als brutaler Psycho-Thriller.
Wie ach so oft beginnt das Ganze in der Vergangenheit. Mädchen werden in einem Keller gefangen und gefoltert, können aber fliehen. Etliche Jahre später macht eine davon die dafür verantwortlichen Personen ausfindig. Der Film präsentiert uns diese Familie zuerst als ganz normale Durchschnittsfamilie mit den üblichen Familienstreitigkeiten etc. Dieses Idyll erweist sich aber als Schein, denn eben diese normalen Eltern sind für die Folterungen verantwortlich.
Der “Besuch” des ehemaligen Folteropfers mit Jagdgewehr wird in einer selten gezeigten Kaltschnäuzigkeit dargestellt. Egal ob Junge oder Mädchen, Vater oder Mutter, Mitleid ist bei Rachegedanken fehl am Platze, und so findet die ganze Familie recht blutig den Tod. Danach gibt es noch ein paar Einflüsse des Asia-Horros zu sehen, denn das “Ding” welches noch für einigen Ärger sorgt hätte 1a aus The Ring und Co entsprungen sein ![]()
"Martyrs – Foltern aus Suche nach Erleuchtung" vollständig lesen
27. 11
Man könnte meinen, Roland Emmerich hätte etwas gegen die menschliche Rasse, denn entweder hetzt er Eis und Schnee (The Day after Tomorrow), Riesenechsen (Godzilla) oder Außerirdische (Independence Day) auf sie. In 2012 setzt er dem ganzen allerdings noch eine Schippe drauf, denn durch außergewöhnlich starke Sonneneruptionen soll die ganze Erde zerstört werden. Emmerich nutzt die Sonneneruption um eine Erwärmung des Erdkernes zu erklären, welche dann auf der ganzen Welt Erdbeben, Riesenwellen und Vulkanausbrüche hervorruft, kurzum: die Apokalypse bricht aus.
Diese Story des Weltuntergangs dient nun dazu, uns über 2.5h die Geschichte des flüchtenden Autors Jackson Curtis (John Cusack) und seiner Familie zu erzählen – natürlich mit diversen Zerstörungs-SFX gewürzt. Allerdings will zu keiner Zeit wirkliche Weltuntergangsstimmung aufkommen – was für einen Film mit einem solchen Thema schon etwas seltsam ist.
Der Film ist einfach nach wie vor ein Emmerich, weniger Drama, mehr Popcorn für die Massen. Zuerst wirkt alles in Film unglaublich bunt und farbenfrohe. Keine staubige, dreckige Apokalypse, sondern eine bei strahlend blauem Himmel und mit knallroten Feuerbällen – schon allein durch die übertriebene Farbgebung hat alles einen leicht unrealistischen Touch. Auch sind die Effekt ein zweischneidiges Schwert. Selten wurde Zerstörung in einem solchen großen Ausmaß in einem Film so gut dargestellt – aber es wirkt alles nach wie vor einfach "nicht echt". Wenn Autos durch die Gegend fliegen oder Wolkenkratzer einstürzen – es sieht einfach nicht aus wie man es erwartet, irgendwas ist falsch an der Darstellung.
Dazu kommt dann noch erschwerend die Inszenierung Emmerichs. Da muss ein Riss zwischen Mann und Frau in der Erde natürlich gerade dann auftauchen, wenn sie bemerkt dass sie etwas entzweit und der Riss im Fresco "Die Erschöpfung des Adam" im Vatikan muss natürlich GENAU an der Fingerstelle passieren. Auch sind die Fluchtaktionen Jacksons durch die Zerstörungsorgien eher im Stil eines Videospiels (mit God-Mode). Mal fährt man der totalen Zerstörung mit einer Limousine davon, mal fliegt man mit einer Minimaschine hindurch und mal mit einer riesigen Antonow davon. Das ist nicht nur unglaubwürdig, das ist lächerlich, vor allem wenn man zwischendrin dann sogar noch Zeit für vielsagende Reden findet.
Die ganze Story ist einfach nur banal und eindimensional. Bedrohungsgefühl kommt durch die Videospiel/Popcorn-Optik nicht auf, Identifikationsfiguren fehlen bei den ganzen öden Charakteren die ganze Zeit über. Dazu gesellen sich ein ganzen Haufen "glücklicher Zufälle", damit nachher ja alle Personen dort landen wo sie sollen und am Ende sind alle froh und glücklich in einer (mehr oder weniger) heilen Welt. Interessant ist auch, dass im Film zwar Milliarden Menschen sterben, man aber nicht einen sterben sieht. Alles schön kindgerecht, damit dank FSK12 ja viele ins Kino kommen ![]()
Allzuviele Gedanken sollte man sich während des ganzen Films nicht machen, sonst fällt man früher oder später in eines der diversen Logiklöcher. Überlegt nicht, wie man mit einem Auto einem durch Tektonik verursachtem Beben entkommt; überlegt nicht, wie schnell sich Erdplatten bewegen müssen, um sich mal eben in solchen Dimensionen zu verschieben; überlegt nicht wie man mit einem popligen Flieger einer Eruptionswolke entkommt; überlegt nicht, ob eine Antonow so starten kann; überlegt nicht, warum man die Zufluchtsarchen im Himalaja lagert, direkt über einer Plattengrenze und überlegt auch nicht, warum man sie dann so am Berg lagert, dass sie voll frontal von der über den Berg schwappenden Flutwelle getroffen werden…
Um es kurz zu machen: Ziemlicher Unsinn und keineswegs ein halbwegs vorstellbarer Weltuntergangsfilm. Pathos, eindimensionale Charaktere und Videospielfeeling – es ist ein Emmerich. Guckt euch den Trailer an, dort sind ein Großteil der Effektszenen zu sehen, den Rest muss sich niemand antun.





