21. 09

Der blutige Pfad Gottes 2 [Blu-ray] Cover Image
Titel:Der blutige Pfad Gottes 2 [Blu-ray]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:117 min
Freigabe:Nicht geprüft
Amazon-Preis:EUR 10,00
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Viele Jahre ist es her, bis die Fans endlich den zweiten Teil rund um die zwei irischen "Heiligen", bzw Selbstjustizkiller, in den Händen halten durften. In dieser Zeit hat sich natürlich einiges an Erwartungshaltung aufgebaut - ob das der Film aber nun auch erfüllten kann?

Am Prinzip des Filmes hat sich nicht viel geändert. Die Heiligen, welche sich nach Teil eins mit ihrem Vater in ein Versteck abgesetzt haben, werden durch einen Mord an einem Priester wieder zurück nach Boston gelockt. Hier gehen die Zwei dann wieder dem nach, was sie am besten können: Mafiakiller und Mafiabosse unter die Erde bringen.

Im Prinzip ist es ja nicht falsch, ein erfolgreiches Rezept eines Erstlings nicht total umzukrempeln, aber im BFG2 wurde doch wirklich zu wenig neues aufgetischt.Zu großen Teilen fühlt man sich beim Anschauen wie bei einem Neuaufguss des ersten Teils, nur mit einigen ausgetauschten Schauspielern. Diese geänderten Besetzungen sind allerdings allesamt Rückschritte zum ersten Teil.


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30. 08

Frontier(s) Cover Image
Titel:Frontier(s)
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:96 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 6,79
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Nach einem missglückten Banküberfall flieht die schwangere Yasmina und ihre Gang von Kleinkriminellen vor der Polizei. Sie landen in einem schäbigen Gasthaus im Niemandsland nahe der belgischen Grenze. Doch anstelle von Rettung erwartet sie in der Absteige die Hölle auf Erden! Denn hier haust eine degenerierte Nazi-Familie, die nur auf frisches Blut wartet, um ihre wahnwitzigen Machtfantasien auszuleben. Als Yasminas Freunde auf unbeschreiblich brutale Weise gefoltert und getötet werden, erwacht ihr Mutterinstinkt: Sie versucht alles, um sich und ihr ungeborenes Kind zu retten. Ein blutiger, gnadenloser Kampf ums überleben beginnt!

Mal wieder etwas mit Gewalt aus französischen Landen. Dass die Franzosen kein Kind von Traurigkeit sind, und gerne mal etwas mehr Brutalität in ihren Filmen umsetzen, ist ja spätestens seit "Haute Tension" oder "Martyrs" bekannt. Mit Xavier Gens saß bei Frontier(s) auch kein ganz unbekannter auf dem Regiestuhl. Gens hatte mit Hitman ja schon gezeigt, dass Videospielverfilmungen nicht immer totaler Schrott sein müssen (da können Sie noch etwas lernen, Herr Boll).

Frontier(s) lässt am Beginn das Gefühl aufkommen, dass man es vielleicht einmal mit einem etwas anderen Gewaltstreifen zu tun hat. Der Film beginnt in Frankreich, wo in der Pariser Vorstädten der Bär steppt, spricht: Jugendliche randalieren in den Banlieus. Auch die fünf Hauptdarsteller dieses Films, die in den folgenden 100 Minuten noch einiges durchstehen müssen, sind nicht gerade Engel. Sie sind nach einem Banküberfall auf der Flucht vor der Polizei und planen das Land Richtung Holland zu verlassen. Nachdem der erste der Jugendlichen schon im Krankenhaus stirbt, macht sich der Rest gen Holland auf. Auf dem Weg machen die vier Halt in einem kleinen Gasthof, was, welch Überraschung, der Beginn vom Ende ist. 

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08. 08

Frankenhooker Cover Image
Titel:Frankenhooker
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:81 min
Freigabe:Freigegeben ab 16 Jahren
Amazon-Preis:EUR 9,97
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Diesen unglaublich gehaltvoll klingenden Film sah ich im hiesigen Billigladen für den horrenden Preis von einem Euro - und konnte ihn deshalb nicht liegen lassen. Der Klappentext klingt schon nach ziemlichen Trash, und genau das ist der Film auch.

Schon die Story ist mehr als nur abgedreht. Jeffrey ist eigentlich Elektriker, spielt aber in der Freizeit Forscher und nennt sich selbst Bio-Elektriker, dabei fabriziert er künstliche Gestalten wie ein seltsames großes Auge in einem Aquarium... Seinem Vater schenkt er zum Geburtstag einen ferngesteuerten Rasenmäher. Durch einen Bedienfehler seiner Freundin Elisabeth gerät der Mäher leider außer Kontrolle, überfährt Elizabeth, und häckselt sie in handliche Stücke. Als Bio-Elektriker fackelt Jeffrey natürlich nicht lange, sondern lagert Elizabeths Kopf in der Kühltruhe und macht sich an die Planung, seine Freundin wieder neu zu erschaffen. Um einen möglichst perfekten Körper zu bauen, bestellt er sich einige Prostituierte mit dem Plan, von denen die besten Körperteile für die wiedererweckte Elizabeth zu nehmen. Da er die Prostituierten nicht selber töten möchte (und diese ihm wohl auch keine Körperteile freiwillig überlassen), generiert er nebenher noch eine Supercack-Droge, die zum Tode führen soll - allerdings führt der Konsum der Droge zur Explosion des Körpers.
Aus diesem (dank Droge entstandenem) bunten Sammelsurium von Körperteilen, sucht sich Jeffrey nun die besten aus und erweckt seine Elizabeth wieder zum Leben. Allerdings läuft das nicht ganz so wie geplant, denn die Erweckte handelt nicht wie Elizabeth sondern wie eine Prostituierte - und wandert, frisch zusammengenäht, deshalb gleich wieder auf den Strich.

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02. 05

Death Race CoverJensen Ames ist ein Fighter. Als Ex-Speedway-Champion hat er gelernt zu überleben. Erst als er unschuldig für einen Mord in den Knast wandert, wird es eng für Jensen. Die eiskalte Gefängnisdirektorin stellt ihn vor die Wahl: Entweder gewinnt er das brutale Medien-Spektakel DEATH RACE und damit seine Freiheit oder er sitzt lebenslang. Drei Tage muss Jensen bei dieser mörderischen Jagd auf Leben und Tod gegen brutale Häftlings-Gladiatoren Gas geben. In einem Rennen ohne Regeln gibt er alles, um zu überleben...

Death Race ist ein Remake von Frankensteins Todesrennen aus dem Jahre 1975, soll allerdings außer der Figur von Frankenstein nicht wirklich etwas übernommen haben. Da ich die Vorlage nicht kenne kann ich dazu nichts sagen - wollte die Remake-Sache nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

Regie führt Paul W.S. Anderson, der nicht gerade für extrem gehaltvolle Filme steht, denn er führte z.B. bei Mortal Kombat, Resident Evil oder Alien vs Predator Regie. Allerdings ist auch Event Horizon von ihm, den ich ziemlich gut fand - seinerzeit aber ein kommerzieller Flop war. Die Hauptrolle hat "Transporter" Jason Statham übernommen, der ja schon in Crank und Transporter bewiesen konnte, dass er ein harter Hund und immer eine gute Wahl für Testosteron-Filme ist.

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25. 04

Gnaw CoverEin Wochenendausflug in ein abgelegenes Landhaus und viel Spaß im Gepäck - Das war der Plan der sieben jungen Leute. Doch mit einbruch der Dunkelheit lauert der blanke Terror auf sie. Eine Meute kannibalistischer Psychopaten wartet nämlich sehnsüchtig auf frisches Fleisch und beginnt ein grausames, blutiges Spiel, dass zu einem Kampf auf Leben und Tod wird. Eine höllische, gewalttätige Nacht nimmt ihren Lauf, bei der nur wenige Glückliche das Morgengrauen erblicken werden.

Wenn es für sinnfreie Titel einen Preis gäbe, wäre Gnaw sicher ein Anwärter auf eben diesen - gibt es aber (meines Wissens nach jedenfalls) nicht, also muss man auch Gnaw bezüglich filmischer Kritikpunkte betrachten.

Die Story klingt nach dem üblichen "Teenies fahren in die Wald zum Saufen und V*geln und werden abgeschlachtet" Schema und, um es vorweg zu nehmen, mit mehr weiß Gnaw auch nicht aufzuwarten. Das Cover und Inhalt der DVD enthüllen ja auch direkt, dass die Getöteten zu Burgern etc verwandelt werden. Ein Spoiler ist dies zum Glück nicht, denn auch ohne Cover weiß man recht schnell, wie im Film Leichen entsorgt werden - eine (nicht vorhandene) Schlusspointe wird also nicht vorweg genommen.

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20. 03


Mandy Lane: So süß, so attraktiv, so sympatisch – nicht eine Sekunde kommen Zweifel auf. Und jeder Junge aus der Highschool hat irgendwann schon von ihr geträumt. Wenn sie auftaucht spielen alle verrückt. Als sich dsa IT-Girl zu einem Ausflug aufs Land überreden lässt, denken Red und seine Kumpels den Jackpot geknackt zu haben. Nur leider gibt es einen Psychokiller unter ihnen, der nicht bereit ist Mandy Lane mit anderen zu teilen. Let the games begin…

"All the Boys love Mandy Lane" hätte vielleicht ein annehmbarer Teenis-Slasher werden können, wurde er aber nicht, ich war beim gucken eher mit "wie lange geht der denn noch..:" Gedanken beschäftigt.

Wie der Covertext schon vermuten lässt, hat man es im Film mit den typischen Horrorfilm-Teens zu tun. Flache, oberflächliche Charaktere, die außer vögeln und saufen nur wenig im Kopf haben.
Als sich die sechs dann zur Range auf dem Land begeben, darf man eine Stunde lang eben jenes sinnfreie Teenie-Gelaber, vorzugsweise über Sex, anhören, nur unterbrochen von Saufen, Drogen einwerfen und rumgefummel. Klingt langweilig? Ist langweilig!
Irgendwann tritt dann der Killer in Erscheinung, der aber auch nicht wirklich einfallsreich vorgeht – alles plätschert weiter so vor sich hin.

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13. 02

Die Figur des Sherlock Holmes dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Mit dem brillianten Meisterdetektiv mit Pfeife ist es Sir Arthur Conan Doyle wirklich gelungen, einen Charakter zu erfinden, der über Jahrhunderte hinweg bekannt blieb.
Nun hat Holmes, unter Regie von Guy Ritchie, der uns sowohl mit guten als auch mit weniger guten Filmen bedacht hat, den Sprung auf die moderne Kinoleinwand geschafft – und das gar nicht mal schlecht.

 

Allerdings darf man nicht mit dem Anspruch in den Film gehen, einen Holmes wie in den Originalbüchern zu Gesicht zu bekommen. Wo der literarische Holmes seine Fälle eher ganz ruhig und besonnen mit Pfeife am heimischen Kamin durch scharfe Schlussfolgerungen löst, ist der Homes dieser Verfilmung eher etwas der James Bond der Jahrhundertwende. Es geht alles etwas actionreicher zur Sache, es darf sich geprügelt werden – auch mal in Fight-Club-Manier – und auch Dr. Watson ist nicht nur die analytische rechte Hand sondern darf auch mal feste hinlangen. Allerdings wurde eine gute Mischung gefunden, die gezeigte Action ist nicht total übertrieben sondern gut dosiert. Seien wir ehrlich: Holmes 90 Minuten beim Rauchen und Schlussfolgern zuzusehen wäre fürs Kino auch etwas arg langweilig geworden…

 

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07. 02

martyrs Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.


Martyrs ist ein weiterer Vertreter des französischen Explonation-Kinos, weniger Horror als brutaler Psycho-Thriller.


Wie ach so oft beginnt das Ganze in der Vergangenheit. Mädchen werden in einem Keller gefangen und gefoltert, können aber fliehen. Etliche Jahre später macht eine davon die dafür verantwortlichen Personen ausfindig. Der Film präsentiert uns diese Familie zuerst als ganz normale Durchschnittsfamilie mit den üblichen Familienstreitigkeiten etc. Dieses Idyll erweist sich aber als Schein, denn eben diese normalen Eltern sind für die Folterungen verantwortlich.
Der “Besuch” des ehemaligen Folteropfers mit Jagdgewehr wird in einer selten gezeigten Kaltschnäuzigkeit dargestellt. Egal ob Junge oder Mädchen, Vater oder Mutter, Mitleid ist bei Rachegedanken fehl am Platze, und so findet die ganze Familie recht blutig den Tod. Danach gibt es noch ein paar Einflüsse des Asia-Horros zu sehen, denn das “Ding” welches noch für einigen Ärger sorgt hätte 1a aus The Ring und Co entsprungen sein ;)

"Martyrs – Foltern aus Suche nach Erleuchtung" vollständig lesen

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