21. 03

Gott und die Welt unter einen Hut zu bringen, ist für Bruder Typ, den ehemaligen Börsenmakler an der Wall Street, kein Problem. Doch sein auserwählter Orden steht am Rande des Ruins und der Abt vor einem Nervenzusammenbruch. Kurz entschlossen greift Bruder Ty als Finanzexperte ein, und von diesem Tag an nehmen die Turbulenzen in den ehrwürdigen Klostermauern kein Ende mehr…

Zur Abwechslung mal was gänzlich ohne Mord und Totschlag – dafür mit Witz.

Bruder Ty hat als Börsenmakler ein eher nicht so glückliches Händchen, aber dafür ein Alkoholproblem. Um diesem Leben zu entfliehen, entschließt er sich ins Kloster Kana einzutreten. Allerdings hat dieses Kloster auch so seine Probleme, denn der Weinverkauf, der das Kloster eigentlich finanzieren sollte, läuft absolut nicht (was vor allem an dem ungenießbaren Wein liegt).

Der Abt des Klosters klammert sich in seiner Verzweiflung an Selbsthilfebücher und Bruder Ty versucht aus den täglichen Lesungen Investmenttipps abzuleiten. Als diese Investmenttipps sogar erfolg haben, geht das Chaos im Kloster erst richtig los. Der Abt vermutet die Selbsthilfebücher als Ursache für die Rettung und verschreibt sich fortan den spirituellen Lehren dieser Lebenshelfer. So wird nun der Wein des Klosters als “göttlicher Trunk” vermarktet und das Kloster zu einer Art Freizeitpark ausgebaut – mit dem Problem das der Wein immer noch ungenießbar ist und man so aus dubiosen Kanälen Wein importiert und einfach umetikettiert.
Diese ganzen Aktionen bringen natürlich eine Menge ärger mit sich – sowohl mit Behörden als auch dem Vatikan.

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