11. 10

Ein todsicherer Job. Roman Cover Image
Titel:Ein todsicherer Job. Roman
Autor:
ISBN:3442542251
Verlag:Goldmann Verlag
Seitenzahl:480
Preis:
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Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vatzer, sondern auch Witwer.
Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren - anders kann er sich das Wesen in Mintgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem sieht Charlie nicht ein, warum ausgerechnet er ihn erledigen soll. Trotzig fordert er den Tod heraus.

Christopher Moore sollten einige von Die Bibel nach Biff kennen (zumindest schon einmal davon gehört haben). Die Bibel nach Biff habe ich auch in meinem Regal rumstehen - allerdings bis jetzt noch nicht gelesen. So war Ein todsicherer Job mein erster Moore, und ich muss sagen, er hat mir ziemlich gut gefallen.

Moore hat hier ein skurilles Setting zu einem unterhaltsamen Roman mit schwarzem Humor gemacht. Vor allem die Charaktere sind Moore wirklich gut gelungen. Diese sind alle mehr oder weniger überdreht - aber liebenswert ;) Sei es Betamännchen Charlie, seine russische und chinesische Klischee-Nachbarinnen, seine Grufti-Mithilfe Lily, der andere Seelensammler Minty Fresh oder der Stadtstreicher "der Kaiser". Alle haben irgendwie einen Hau, was immer wieder zu humorigen Situationen und Handlungen führt - aber alle schließt man ins Herz.
Es dürften auch ein paar Höllenkreaturen mit spielen, die "Gullyhexen" auf der bösen Seite und zwei Höllenhunde auf der Guten (die sich super als Müllschlucker eignen würden).

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21. 03

Gott und die Welt unter einen Hut zu bringen, ist für Bruder Typ, den ehemaligen Börsenmakler an der Wall Street, kein Problem. Doch sein auserwählter Orden steht am Rande des Ruins und der Abt vor einem Nervenzusammenbruch. Kurz entschlossen greift Bruder Ty als Finanzexperte ein, und von diesem Tag an nehmen die Turbulenzen in den ehrwürdigen Klostermauern kein Ende mehr…

Zur Abwechslung mal was gänzlich ohne Mord und Totschlag – dafür mit Witz.

Bruder Ty hat als Börsenmakler ein eher nicht so glückliches Händchen, aber dafür ein Alkoholproblem. Um diesem Leben zu entfliehen, entschließt er sich ins Kloster Kana einzutreten. Allerdings hat dieses Kloster auch so seine Probleme, denn der Weinverkauf, der das Kloster eigentlich finanzieren sollte, läuft absolut nicht (was vor allem an dem ungenießbaren Wein liegt).

Der Abt des Klosters klammert sich in seiner Verzweiflung an Selbsthilfebücher und Bruder Ty versucht aus den täglichen Lesungen Investmenttipps abzuleiten. Als diese Investmenttipps sogar erfolg haben, geht das Chaos im Kloster erst richtig los. Der Abt vermutet die Selbsthilfebücher als Ursache für die Rettung und verschreibt sich fortan den spirituellen Lehren dieser Lebenshelfer. So wird nun der Wein des Klosters als “göttlicher Trunk” vermarktet und das Kloster zu einer Art Freizeitpark ausgebaut – mit dem Problem das der Wein immer noch ungenießbar ist und man so aus dubiosen Kanälen Wein importiert und einfach umetikettiert.
Diese ganzen Aktionen bringen natürlich eine Menge ärger mit sich – sowohl mit Behörden als auch dem Vatikan.

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16. 08

Kaum zu glauben, aber nach Umfragen seriöser Meinungsforschungsinstitute halten mehr als 54% aller Amerikaner die United States Constitution für ein (erfolgloses) Eishockey-Team. Mit anderen Worten: Kaum ein Amerikaner hat seine Verfassung je gelesen. Obwohl sie ihm doch u.a. das Recht einräumt, unwichtige Post ungeöffnet wegzuschmeißen. Dave Barry dagegen kennt die Verfassung. Und er weiß auch, was es mit der amerikanischen Politik insgesamt auf sich hat: Worum ging es bei der Boston Tea Party wirklich? Was ist der Unterschied zwischen einem Chief Secretary und einem Chief Chief Secretary? Wie wird man Präsident? Und was bestimmt die Geschicke der amerikanischen Nation wirklich?

Aufgrund des Klappentextes habe ich ein Buch in der Art der Bücher von Michael Moore erwartet. Moore ist zwar durch und durch subjektiv, polemisch und polarisiert stark, aber wenigstens machen seine Bücher den Eindruck, dass der Mann sich wenigstens mit dem Auskennt über das er flucht.

Die Achse des Blöden ist aber gänzlich anders. Bereits am Anfang des Buches sagt Barry, dass er für diese Buch nicht recherchiert hat. So macht sich das Buch zwar über Irrungen und Wirrungen im amerikanischen System lustig, aber auf einem ziemlich niedrigen und platten Niveau – mehr Holzhammerhumor als böse Satire.

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05. 02

Raymond hat Pech gehabt. Zuerst wurde er von einem fliegenden Seestern vom Uranus gekidnappt und dann auch noch als Delikatesse auf dem Venusianischen Exoten-Markt verkauft. Doch nun scheint sein Glück sich zu wenden: Er wird von einem Weltraumzirkus gerettet. Allerdings ist es kein normaler Zirkus, den Professor Merlin da führt und der auf einem viktorianischen Dampfschiff zwischen den Sternen laviert. Seine Artisten vollbringen Kunststücke, die eigentlich nicht vollbracht werden können. Und auch für Raymond hat der Professor einen Job: Er soll die Erde retten (was auch sonst), der man die Luft abzudrehen droht, um sie in ihrem eigenen Müll ersticken zu lassen…

Eigentlich bin ich bei Büchern, die auf dem Cover mit Douglas Adams oder Terry Pratchett verglichen werden immer etwas skeptisch, trotzdem habe ich Robert Rankings [amazon asin="3404242106"]Die größte Show jenseits der Welt[/amazon] vom Wühltisch mitgenommen und bereue den Entschluss kein bisschen.

Echt unglaublich wie viele witzige und skurrile Dinge Rankings für dieses Buch eingefallen sind. Neben der Story rund um Raymond, der von der Erde gekidnappt wird und die Welt retten muss (die übrigens nur eine kleine Innenwelt im Bauch einer größeren ist) gibt es noch eine weitere Story rund um seinen Kumpel Simon auf der Erde. Auch auf der Erde passiert allerlei witziges, von einem Buch in dem die Zukunft geschrieben steht über die Verschwörungsgruppe BASTEI, die Satan Saat-Hahn anbeten hin zu drei Männern in Grau die Simon ans Leder wollen.

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18. 09

Es war genau geplant, es war nichts weniger als perfekt. Wäre da nicht dieser knallrote, schreiend ordinäre, alle Aufmerksamkeit auf sich ziehende Alfa Romeo mit seinen breiten Sportreifen, dem lächerlichen Heckflügel, die Karosserie bekleistert mit Werbestickern für deutsche Stoßdämpfer, Schweizer Sessellifte, einen Playboy-Signet und dem obligaten Sylt-Aufkleber. Eine optische Salmonellenvergitung mit Spurverbreiterung. Ekelerregend. Es passt nicht, dachte Rainer, ein solches Auto passt einfach nicht zu einem dezenten Selbstmord.

Das Leben tobt! Von Rolf Silber habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen, sonst wäre ich da wohl nie drauf gestoßen. Aber ich muss sagen: der Gewinn hat sich gelohnt, das Buch ist nämlich wirklich unterhaltsam.
Etwas Sarkasmus sollte man für das Buch schon mitbringen ;) Ein Buch damit beginnen zu lassen, dass die Hauptperson am versuchten Selbstmord scheitert, weil er sich von einem anderen Auto auf dem Parkplatz gestört fühlt ist schon etwas außergewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Beim gescheiterten Selbstmordversucht lernt Rainer Vera kennen und zusammen geraten die zwei in so einige Probleme.

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29. 03

Ohja…. [amazon asin="3498057707]Villa Incognito[/amazon]. Ich hab schon mehrmals versucht darüber was zu schreiben – bis jetzt ohne Erfolg. Erstanden hab ich das Buch vom Wühltisch wegen des „ausgefallenen“ Covers :P Auch wenn es schon eine Zeit her ist, dass ich es gelesen hab, weiß ich immer noch nicht so recht was ich davon halten soll.
Story… na ja, das ist schon mal das erste Problem – so einfach gestaltet sich die nämlich nicht. Beginnen tut das Buch mal mit folgendem Satz: „Es heißt, Tanuki hätte seinen Hodensack als Fallschirm benutzt, als er vom Himmel fiel“. Tanukis (das Vieh auf dem Cover) haben ein tolles Leben. Besaufen sich mit geklautem Sake, können ihre Gestalt ändern, haben ein gar mächtiges Gemächt, trommeln auf ihrem Bauch herum und begatten alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das Buch beginnt mit eben solch einem Tanuki, der eine der Hauptakteurinnen des Romans zeugt. Aber eigentlich geht es gar nicht um Tanukis… ;)

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16. 02

Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind und du niemals weißt, was im Kühlschrank lauert! Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pickup bei dem Wüstenimbiss Halt machen, treffen sie auf Zombie-Kühe, eine monströse Bardame, singende Yucca-Palmen und liebreizende Friedhofsgeister. Doch Earl und Duke wären nicht der coolste Vampir und der fetteste Wehrwolf der Welt, wenn sie solche Probleme nicht auf ihre ganz eigene Art lösen würden. (Klappentext)
Schon der Klappentext von [amazon asin="3492266150"]Diner des Grauens[/amazon] wirkt arg absurd – eine Einladung an mich das Buch vom Mängelexemplartisch gleich mal mitzunehmen ;)

"A. Lee Martinez - Diner des Grauens" vollständig lesen

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31. 08

Armer Jason: Erst ist der Job futsch, dann wird er auch noch sternhagelblau von Außerirdischen entführt! An Bord des Raumschiffs erfährt er Ungeheuerliches: Die interstellar operierende 'Total Trading Corporation' will das gesamte Weltall in die Luft sprengen, um zahlungskräftige Kunden in ihr neues, steuerreduziertes Privatuniversum zu zwingen. Wieso die insektenartigen Kidnapper glauben, dass ausgerechnet Jason und seine Trinkkumpanin Alex dies verhindern können, bleibt ihm allerdings schleierhaft...

„Eine wüste Kneipentour durchs Weltall mit dem literarischen Erben von Douglas Adams“ steht hinten auf Lucas [amazon asin="3499233975"]„Die Bar am Ende der Milchstraße“[/amazon], allerdings ist das ganze mehr eine recht dreiste Kopie von Douglas Adams Anhalter. Eigentlich kommt einem so ziemlich alles bekannt vor. Jason und Alex sind Kopien von Arthur und Trillian, Drax ist Zaphod, Jones ist Eddie und Zero Marvin. Das ist schon arg viel kopiert.

"John Lucas - Die Bar am Ende der Milchstraße" vollständig lesen

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