14. 04

Nach Watchmen und 300 mal wieder etwas neues von Zack Snyder: Sucker Punch. Hierbei handelt es sich aber mal ausnahmsweise um keine Comicverfilmung, sondern um eine Eigenkreation von Sneyder – auch wenn das ganze von Story und Optik her durchaus als Comicverfilmung durchgehen würde.

Story…. nunja…. das ist so eine Sache bei Sucker Punch… wirklich sinnvoll oder gehaltvoll ist die nämlich so ganz und gar nicht. Alles beginnt damit, dass "Baby Dolls" Mutter stirbt. Ihr Stiefvater, der Baby Doll und ihre Schwester augenscheinlich schon in der Vergangenheit missbraucht hat, gerät über den Umstand in Rage, dass er beim Erbe leer ausgehen soll. Die darauf folgende Auseinandersetzung zwischen Stiefvater und Töchtern führt dazu, dass Baby Dolls Schwester durch einen Irrläufer aus Baby Dolls Waffe ums Leben kommt, und Baby Doll selber daraufhin von ihrem Stiefvater in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wird.

So weit so normal – allerdings beginnt sich der Film nun von den normalen Genrefaden abzuwenden. In Baby Dolls Welt wird die Heilanstalt zu einer Art Moulin Rouge, Doktoren zu Tanzlehrern, Aufseher zu Zuhältern und Baby Doll muss für Kunden tanzen. Während sie – den Reaktionen der Zuschauern nach – überragend tanzt, gleitet sie in eine weitere Traumwelt hinab. Hier gibt Scott Glenn – als eine Art David Carradine Verschnitt aus Kill Bill – Aufträge und Tipps zur Flucht aus der Anstalt. Die Szenen aus diesen Traumwelten sind die Szenen, die einem höchstwarscheinlich aus dem Trailer in Erinnerung geblieben sind. Hier verzichtet Sneyder auf jegliche realistischen Szenarien und lässt es richtig krachen.

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21. 09

Der blutige Pfad Gottes 2 [Blu-ray] Cover Image
Titel:Der blutige Pfad Gottes 2 [Blu-ray]
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:117 min
Freigabe:Nicht geprüft
Amazon-Preis:EUR 9,80
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Viele Jahre ist es her, bis die Fans endlich den zweiten Teil rund um die zwei irischen "Heiligen", bzw Selbstjustizkiller, in den Händen halten durften. In dieser Zeit hat sich natürlich einiges an Erwartungshaltung aufgebaut - ob das der Film aber nun auch erfüllten kann?

Am Prinzip des Filmes hat sich nicht viel geändert. Die Heiligen, welche sich nach Teil eins mit ihrem Vater in ein Versteck abgesetzt haben, werden durch einen Mord an einem Priester wieder zurück nach Boston gelockt. Hier gehen die Zwei dann wieder dem nach, was sie am besten können: Mafiakiller und Mafiabosse unter die Erde bringen.

Im Prinzip ist es ja nicht falsch, ein erfolgreiches Rezept eines Erstlings nicht total umzukrempeln, aber im BFG2 wurde doch wirklich zu wenig neues aufgetischt.Zu großen Teilen fühlt man sich beim Anschauen wie bei einem Neuaufguss des ersten Teils, nur mit einigen ausgetauschten Schauspielern. Diese geänderten Besetzungen sind allerdings allesamt Rückschritte zum ersten Teil.


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02. 05

Death Race CoverJensen Ames ist ein Fighter. Als Ex-Speedway-Champion hat er gelernt zu überleben. Erst als er unschuldig für einen Mord in den Knast wandert, wird es eng für Jensen. Die eiskalte Gefängnisdirektorin stellt ihn vor die Wahl: Entweder gewinnt er das brutale Medien-Spektakel DEATH RACE und damit seine Freiheit oder er sitzt lebenslang. Drei Tage muss Jensen bei dieser mörderischen Jagd auf Leben und Tod gegen brutale Häftlings-Gladiatoren Gas geben. In einem Rennen ohne Regeln gibt er alles, um zu überleben...

Death Race ist ein Remake von Frankensteins Todesrennen aus dem Jahre 1975, soll allerdings außer der Figur von Frankenstein nicht wirklich etwas übernommen haben. Da ich die Vorlage nicht kenne kann ich dazu nichts sagen - wollte die Remake-Sache nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

Regie führt Paul W.S. Anderson, der nicht gerade für extrem gehaltvolle Filme steht, denn er führte z.B. bei Mortal Kombat, Resident Evil oder Alien vs Predator Regie. Allerdings ist auch Event Horizon von ihm, den ich ziemlich gut fand - seinerzeit aber ein kommerzieller Flop war. Die Hauptrolle hat "Transporter" Jason Statham übernommen, der ja schon in Crank und Transporter bewiesen konnte, dass er ein harter Hund und immer eine gute Wahl für Testosteron-Filme ist.

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13. 02

Die Figur des Sherlock Holmes dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Mit dem brillianten Meisterdetektiv mit Pfeife ist es Sir Arthur Conan Doyle wirklich gelungen, einen Charakter zu erfinden, der über Jahrhunderte hinweg bekannt blieb.
Nun hat Holmes, unter Regie von Guy Ritchie, der uns sowohl mit guten als auch mit weniger guten Filmen bedacht hat, den Sprung auf die moderne Kinoleinwand geschafft – und das gar nicht mal schlecht.

 

Allerdings darf man nicht mit dem Anspruch in den Film gehen, einen Holmes wie in den Originalbüchern zu Gesicht zu bekommen. Wo der literarische Holmes seine Fälle eher ganz ruhig und besonnen mit Pfeife am heimischen Kamin durch scharfe Schlussfolgerungen löst, ist der Homes dieser Verfilmung eher etwas der James Bond der Jahrhundertwende. Es geht alles etwas actionreicher zur Sache, es darf sich geprügelt werden – auch mal in Fight-Club-Manier – und auch Dr. Watson ist nicht nur die analytische rechte Hand sondern darf auch mal feste hinlangen. Allerdings wurde eine gute Mischung gefunden, die gezeigte Action ist nicht total übertrieben sondern gut dosiert. Seien wir ehrlich: Holmes 90 Minuten beim Rauchen und Schlussfolgern zuzusehen wäre fürs Kino auch etwas arg langweilig geworden…

 

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05. 04

jumper David Rice hält sich für einen ganz gewöhnlichen Typen, bis er durch Zufall entdeckt, dass er ein "Jumper" ist.
Er kann sich in Sekundenschnelle nach Tokio teleportieren, direkt auf die Sphinx nach Ägypten - oder in die nächtstgelegene Bank. Alles ist möglich in seinem Leben. Doch dann heftet sich eine dunkle Geheimorganisation an seine Fersen:
Die "Paladine", angeführt von Roland, versuchen mit aller Macht, die Jumper auszulöschen und stehen kurz vor einem Durchbruch auf ihrer mehr als tausend Jahre währenden Jagd. Gemeinsam mit seiner bildhübschen Freundin und einem anderen, kampfeslustigen Jumper namens Griffin rüstet sich David zum finalen Showdown gegen die Paladine.

Jumper ist einer dieser Filme die man sich ansieht, denkt "naja, war halt so was" und sie ziemlich schnell wieder vergisst. Keine wirklichen Highlights, nicht was wirklich im Hirn haften bleiben würde.

Jumper macht einfach zu wenig auf der nicht uninteressanten Idee des "wild durch die Welt jumpens". Auch ist die Story ziemlich dünn. Warum, weshalb und wieso Jumper jumpen können bleibt unbekannt, warum die Paladine die Jumper töten (sehen wir mal von der mystischen "Nur Gott sollte solch eine Macht haben" Erklärung des Filmes mal ab) und woher diese kommen ebenfalls.

Der Film beschränkt sich eigentlich auf ein Katz und Maus Spiel von Jumper und Paladine. David versucht nicht getötet zu werden und versucht im Team mit Griffin den Paladinen an die Wäsche zu gehen. Das ist nicht gerade viel Substanz für einen Film, selbst wenn eben jener nicht mal 90 Minuten dauert.

Eins muss man Jumper aber lassen: Die Effekte des Filmes sind wirklich gut gemacht und er kann auch mit einigen schönen Panorama-Aufnahmen aufwarten – aber mehr leider auch nicht. Bestenfalls Durchschnitt und eine Notlösung wenn die Videothek sonst wirklich nichts mehr hergibt.

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04. 04

pathfinder500 Jahre vor Columbus erreichen die Wikinger die amerikanische Küste. Doch sie kommen nicht in Frieden, sondern fallen mit barbarischen Raubzügen in das Land der indianischen Urbevölkerung ein. Es beginnt ein blutiger Kampf um Ehre und Eroberung, der viele Opfer fordert. Als ein zehnjähriger Wikingerjunge von seinem Clan zurückgelassen wird, nehmen ihn die Indianer bei sich auf. Sie geben ihm den Namen "Ghost" und ziehen ihn groß. Dann kommt der Tag, an dem die Wikinger zurück kehren und erneut die Indianerstämme bedrohen. Ghost, inzwischen ein erwachsener Krieger, muss sich entscheiden: Kehrt er zu seinem Clan zurück, oder bleibt er den Indianern treu und führt einen persönlichen Kampf gegen sein eigen Fleisch und Blut, um die brutalen und zerstörerischen Raubzüge zu stoppen - so wie es der "Pathfinder", ein mächtiger Schamane, geweissagt hat ...

In der Geschichte des Films durfte sich schon so ziemlich jeder mit jedem Prügeln: Aliens mit Predatoren, Zombies mit Wrestlern oder Freddy mit Jason. Warum also nicht mal Wikinger gegen Indianer in einem No-Brainer aufeinander hetzten? Genau dieser etwas seltsamen Kombination bedient sich [amazon asin="B000X3KKIG"]Pathfinder[/amazon].

So gibt es auf der einen Seite nun hünenhafte Wikinger mit Helm, Schwert und Schild die alles abmetzeln was bei drei nicht auf den Bäumen ist und ihnen gegenüber ein paar untalentierte Indianer mit Speeren, die der gepanzerten Armee nicht wirklich was entgegenzusetzen haben. So bleibt es dann an Ghost hängen die Reihen der wackeren Nordmänner zu dezimieren. Erinnert alles stark an Mel Gipsons Apocalypto, nur dass es hier keine Mayas gibt.

Der Film hält sich nicht groß mit Nebensächlichkeiten auf. Charaktertiefe? Braucht man nicht, die Wikinger bleiben hinter ihren Helmen oft sogar fast gesichtslos (Ralf Möller hätte ich auch fast nicht erkannt). Spannung? Kommt auch nicht wirklich auf. Dialoge? Sind entweder recht sinnfrei oder fehlen gänzlich – Kommunikation findet nur statt um die Handlung zum nächsten Kampf zu bringen.

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01. 04

ironman Tony Stark ist Milliardär, genialer Erfinder und Chef von SHark Industries, einem führenden waffenproduzierenden Unternehmen.
ALs Terroristen ihn in Afghanistan gefangen nehmen, wird er gezwungen, eine vernichtende Waffe zu entwickeln. Stark baut sich stattdessen eine High-Tech-Rüstung, die ihm eine enorm gesteigerte Kraft gibt, und mit der ihm die Flucht gelingt.

Comicverfilmung Nummer wasweißichwas, allerdings ist [amazon asin="B00189AYJO"]Iron Man[/amazon] bei uns in Deutschland ja nicht wirklich bekannt. Trotzdem war es meiner Meinung nach echt eine sehr gute Verfilmung, die den Vergleich mit ihren berühmten Kollegen SpiderMan und Co mehr als nur Paroli bietet.

Auch wenn nicht alles immer so sonderlich logisch erscheint (der Wandel von Stark vom Waffenproduzenten zum Samariter, die dummen Terroristen, die es nicht schaffen trotz Videoüberwachung zu merken, dass Stark keine Rakete sondern einen Anzug baut), macht Iron Man einfach Spaß.

Das liegt vor allem an der Rolle des Tony Stark (Robert Dawney Jr.), er verkörpert eine Art liebenswürdiges Ar***loch mit einem sehr trockenen Humor – so versprüht auch der Film über die ganze Laufzeit eben jenen Humor.

In Sachen Action gibt sich Iron Man etwas bedeckt. Es gibt eigentlich nur wenige längere Actionszenen, der Film nimmt sich z.B. viel Zeit zu zeigen, wie Stark langsam seinen Anzug immer mehr verbessert. Die Actionszenen die es gibt sind allerdings ziemlich gut gemacht und wissen auch in Sachen CGI zu überzeugen.

Auch die DVD Umsetzung kann sich sehen lassen: 1a Bild und ein Soundtrack, der das Zimmer bei Explosionen erzittern lässt – so haben Comicverfilmungen auszusehen ;)

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18. 10

Zack Snyders [amazon asin="22828147"]300[/amazon] fand ich schon im Kino nicht so wirklich prickelnd, trotzdem hab ich mir mal die DVD ausgeliehen und wollte sehen ob sich die Meinung bei erneutem betrachten ändert – hat sie aber auch nicht.
Basieren tut der Film auf einem Comic von Frank Miller, der schon die Grundlage für Sin City geliefert hat. Als Aufhängepunkt der Story dient die Schlacht bei den Thermopylen von 480 v. Chr. Dort hielten ein kleiner Trupp Griechen das Perserheer lange genug auf um die Truppen im Hinterland zu verstärken. Damit hat es sich auch schon mit der historischen Genauigkeit. Zahlenmäßig bedient sich Miller der Überlieferung Herodots: 300 Spartaner kämpfen Wacker gegen ein Millionenheer von Persern – wohl nicht historisch korrekt, aber ein super Szenario für einen „Blut, Schweiß und Tränen“ Epos.

"300 - THIS IS SPARTAAAA" vollständig lesen

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