Feb 13

Die Figur des Sherlock Holmes dürfte so ziemlich jedem bekannt sein. Mit dem brillianten Meisterdetektiv mit Pfeife ist es Sir Arthur Conan Doyle wirklich gelungen, einen Charakter zu erfinden, der über Jahrhunderte hinweg bekannt blieb.
Nun hat Holmes, unter Regie von Guy Ritchie, der uns sowohl mit guten als auch mit weniger guten Filmen bedacht hat, den Sprung auf die moderne Kinoleinwand geschafft – und das gar nicht mal schlecht.


Allerdings darf man nicht mit dem Anspruch in den Film gehen, einen Holmes wie in den Originalbüchern zu Gesicht zu bekommen. Wo der literarische Holmes seine Fälle eher ganz ruhig und besonnen mit Pfeife am heimischen Kamin durch scharfe Schlussfolgerungen löst, ist der Homes dieser Verfilmung eher etwas der James Bond der Jahrhundertwende. Es geht alles etwas actionreicher zur Sache, es darf sich geprügelt werden – auch mal in Fight-Club-Manier – und auch Dr. Watson ist nicht nur die analytische rechte Hand sondern darf auch mal feste hinlangen. Allerdings wurde eine gute Mischung gefunden, die gezeigte Action ist nicht total übertrieben sondern gut dosiert. Seien wir ehrlich: Holmes 90 Minuten beim Rauchen und Schlussfolgern zuzusehen wäre fürs Kino auch etwas arg langweilig geworden…

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Geschrieben von Tharos

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Apr 5

jumper David Rice hält sich für einen ganz gewöhnlichen Typen, bis er durch Zufall entdeckt, dass er ein "Jumper" ist.
Er kann sich in Sekundenschnelle nach Tokio teleportieren, direkt auf die Sphinx nach Ägypten - oder in die nächtstgelegene Bank. Alles ist möglich in seinem Leben. Doch dann heftet sich eine dunkle Geheimorganisation an seine Fersen:
Die "Paladine", angeführt von Roland, versuchen mit aller Macht, die Jumper auszulöschen und stehen kurz vor einem Durchbruch auf ihrer mehr als tausend Jahre währenden Jagd. Gemeinsam mit seiner bildhübschen Freundin und einem anderen, kampfeslustigen Jumper namens Griffin rüstet sich David zum finalen Showdown gegen die Paladine.

Jumper ist einer dieser Filme die man sich ansieht, denkt "naja, war halt so was" und sie ziemlich schnell wieder vergisst. Keine wirklichen Highlights, nicht was wirklich im Hirn haften bleiben würde.

Jumper macht einfach zu wenig auf der nicht uninteressanten Idee des "wild durch die Welt jumpens". Auch ist die Story ziemlich dünn. Warum, weshalb und wieso Jumper jumpen können bleibt unbekannt, warum die Paladine die Jumper töten (sehen wir mal von der mystischen "Nur Gott sollte solch eine Macht haben" Erklärung des Filmes mal ab) und woher diese kommen ebenfalls.

Der Film beschränkt sich eigentlich auf ein Katz und Maus Spiel von Jumper und Paladine. David versucht nicht getötet zu werden und versucht im Team mit Griffin den Paladinen an die Wäsche zu gehen. Das ist nicht gerade viel Substanz für einen Film, selbst wenn eben jener nicht mal 90 Minuten dauert.

Eins muss man Jumper aber lassen: Die Effekte des Filmes sind wirklich gut gemacht und er kann auch mit einigen schönen Panorama-Aufnahmen aufwarten – aber mehr leider auch nicht. Bestenfalls Durchschnitt und eine Notlösung wenn die Videothek sonst wirklich nichts mehr hergibt.

Geschrieben von Tharos

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Apr 4

pathfinder500 Jahre vor Columbus erreichen die Wikinger die amerikanische Küste. Doch sie kommen nicht in Frieden, sondern fallen mit barbarischen Raubzügen in das Land der indianischen Urbevölkerung ein. Es beginnt ein blutiger Kampf um Ehre und Eroberung, der viele Opfer fordert. Als ein zehnjähriger Wikingerjunge von seinem Clan zurückgelassen wird, nehmen ihn die Indianer bei sich auf. Sie geben ihm den Namen "Ghost" und ziehen ihn groß. Dann kommt der Tag, an dem die Wikinger zurück kehren und erneut die Indianerstämme bedrohen. Ghost, inzwischen ein erwachsener Krieger, muss sich entscheiden: Kehrt er zu seinem Clan zurück, oder bleibt er den Indianern treu und führt einen persönlichen Kampf gegen sein eigen Fleisch und Blut, um die brutalen und zerstörerischen Raubzüge zu stoppen - so wie es der "Pathfinder", ein mächtiger Schamane, geweissagt hat ...

In der Geschichte des Films durfte sich schon so ziemlich jeder mit jedem Prügeln: Aliens mit Predatoren, Zombies mit Wrestlern oder Freddy mit Jason. Warum also nicht mal Wikinger gegen Indianer in einem No-Brainer aufeinander hetzten? Genau dieser etwas seltsamen Kombination bedient sich Pathfinder.

So gibt es auf der einen Seite nun hünenhafte Wikinger mit Helm, Schwert und Schild die alles abmetzeln was bei drei nicht auf den Bäumen ist und ihnen gegenüber ein paar untalentierte Indianer mit Speeren, die der gepanzerten Armee nicht wirklich was entgegenzusetzen haben. So bleibt es dann an Ghost hängen die Reihen der wackeren Nordmänner zu dezimieren. Erinnert alles stark an Mel Gipsons Apocalypto, nur dass es hier keine Mayas gibt.

Der Film hält sich nicht groß mit Nebensächlichkeiten auf. Charaktertiefe? Braucht man nicht, die Wikinger bleiben hinter ihren Helmen oft sogar fast gesichtslos (Ralf Möller hätte ich auch fast nicht erkannt). Spannung? Kommt auch nicht wirklich auf. Dialoge? Sind entweder recht sinnfrei oder fehlen gänzlich – Kommunikation findet nur statt um die Handlung zum nächsten Kampf zu bringen.

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Geschrieben von Tharos

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Apr 1

ironman Tony Stark ist Milliardär, genialer Erfinder und Chef von SHark Industries, einem führenden waffenproduzierenden Unternehmen.
ALs Terroristen ihn in Afghanistan gefangen nehmen, wird er gezwungen, eine vernichtende Waffe zu entwickeln. Stark baut sich stattdessen eine High-Tech-Rüstung, die ihm eine enorm gesteigerte Kraft gibt, und mit der ihm die Flucht gelingt.

Comicverfilmung Nummer wasweißichwas, allerdings ist Iron Man bei uns in Deutschland ja nicht wirklich bekannt. Trotzdem war es meiner Meinung nach echt eine sehr gute Verfilmung, die den Vergleich mit ihren berühmten Kollegen SpiderMan und Co mehr als nur Paroli bietet.

Auch wenn nicht alles immer so sonderlich logisch erscheint (der Wandel von Stark vom Waffenproduzenten zum Samariter, die dummen Terroristen, die es nicht schaffen trotz Videoüberwachung zu merken, dass Stark keine Rakete sondern einen Anzug baut), macht Iron Man einfach Spaß.

Das liegt vor allem an der Rolle des Tony Stark (Robert Dawney Jr.), er verkörpert eine Art liebenswürdiges Ar***loch mit einem sehr trockenen Humor – so versprüht auch der Film über die ganze Laufzeit eben jenen Humor.

In Sachen Action gibt sich Iron Man etwas bedeckt. Es gibt eigentlich nur wenige längere Actionszenen, der Film nimmt sich z.B. viel Zeit zu zeigen, wie Stark langsam seinen Anzug immer mehr verbessert. Die Actionszenen die es gibt sind allerdings ziemlich gut gemacht und wissen auch in Sachen CGI zu überzeugen.

Auch die DVD Umsetzung kann sich sehen lassen: 1a Bild und ein Soundtrack, der das Zimmer bei Explosionen erzittern lässt – so haben Comicverfilmungen auszusehen ;-)

Geschrieben von Tharos

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Okt 18
Zack Snyders 300 fand ich schon im Kino nicht so wirklich prickelnd, trotzdem hab ich mir mal die DVD ausgeliehen und wollte sehen ob sich die Meinung bei erneutem betrachten ändert – hat sie aber auch nicht.
Basieren tut der Film auf einem Comic von Frank Miller, der schon die Grundlage für Sin City geliefert hat. Als Aufhängepunkt der Story dient die Schlacht bei den Thermopylen von 480 v. Chr. Dort hielten ein kleiner Trupp Griechen das Perserheer lange genug auf um die Truppen im Hinterland zu verstärken. Damit hat es sich auch schon mit der historischen Genauigkeit. Zahlenmäßig bedient sich Miller der Überlieferung Herodots: 300 Spartaner kämpfen Wacker gegen ein Millionenheer von Persern – wohl nicht historisch korrekt, aber ein super Szenario für einen „Blut, Schweiß und Tränen“ Epos.

"300 - THIS IS SPARTAAAA" vollständig lesen

Geschrieben von Tharos

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Dez 31
Hier ist er also, der zweite Teil der Ausserirdischen-Streiterei Alien vs Predator. Die Story ist recht schnell erzählt: Durch ein Alien auf einem Predator Raumschiff, werden die Predatoren des Raumschiffes getötet, es entsteht ein Alien-Predator Hybrid (das Predalien) und das Raumschiff der Predatoren stürzt auf der guten alten Mutter Erde ab. Das Notsignal des Predatorenschiffes wird auf dem Predator-Planeten gehört, und ein Predator Cleaner macht sich auf dem Weg zur Erde um die Alienbrut auszulöschen. Für die Menschen der Kleinstadt, die in die Schusslinie des Kampfes Aliens vs Predator geraten, bleibt nur um ihr Leben zu rennen.

Vor Kinostart konnte AvP2 schon mittels bescheuerten Marketings, in der Form eines "alle Gewaltszenen des Trailers werden durch schwarze Blöcke verdeckt" Trailer plus "Unzensiert im Kino!" Hinweises für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Der Versuch mit "Gewalt im Kino" zu werben hatte doch schon Pathfinder recht erfolglos unternommen.
Aber wenden wir uns dem Film zu.

Wirklich viel erwartet man von einem Film wie AvP ja nicht wirklich: Action, Action, Action, sich kloppende Aliens und Predatoren und vielleicht eine nicht total dumme Story – mehr nicht. Irgendwie schafft es AvP2 aber nicht, diese nicht wirklich hohen Anforderungen zu befriedigen.

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Geschrieben von Tharos

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Nov 10
Die Story von Die Todeskandidaten ist mehr als nur überschaubar:
Der TV-Produzent Ian Breckel möchte eine neue Show produzieren, die Millionen Menschen im Internet ansehen sollen. Zu diesen Zweck organisiert er sich zehn zum Tode verurteilte Schwerverbrecher, aus Gefängnissen auf der ganzen Welt, und setzt sie auf einer einsamen Insel aus. Die Aufgabe der Zehn ist denkbar einfach: Alle Konkurrenten umbringen, denn dem letzten Überlebenden des Spiels werden die Freiheit und viel Geld versprochen.

Bei "Die Todeskandidaten" handelt es ich wieder um ein WWE Films Machwerk, die ja schon mit The Marine zeigen, dass sie keine guten Filme produzieren können.
Diesmal darf "Stone Cold" Steve Austin zeigen, dass er besser beim Wrestlen bleibt als sich als Schauspieler zu versuchen - Statur und Mimik wie ein Kühlschrank.

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Geschrieben von Tharos

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Jun 7
Der neue Film der "Shaun of the Dead" Leute :-)

Story: Nicholas Angel ist wohl der beste Cop Londons, allerdings ist er seinen Vorgesetzten zu gut. Deshalb wird er in das Provinznest Sandford, wo eigentlich gar nichts passiert. Allerdings mehren sich tödliche Unfällen, die in Angels Augen eindeutig Morde waren. Es macht sich also daran, dass ganze genauer zu Untersuchen, obwohl er dabei nicht gerade auf viel Unterstützung stößt.

Frische, unterhaltsame Cop-Film Hommage ganz im Stil von Shaun of the Dead. Der Film schafft es Humor mit Story und ausreichender Charakterzeichnung zu verbinden. Das ganze beginnt recht dialoglastig, aber selbst hier wird genug Wortwitz im britischen Style eingestreut, um den Zuschauer sehr gut zu unterhalten. Auch sitzt fast jeder Joke - Humor funktioniert also auch ohne extreme platte Gags und Fäkalhumor. Gegen Ende bedient man sich dann dem typischen Cop-Actionfilm ala Bad Boys und lässt Angel auch mal etwas richtige Action erleben.

Zwischendrin werden noch einige Gore-Einlagen eingestreut, die Morde sind teils schon etwas blutig (vor allem die Kirchturmaktion), auch hier bleibt sich Regisseur Edgar Wright.

Fazit: Sehenswerter Film mit erfrischend anderem Humor, unbedingt ansehen wär schon bei Shaun of the Dead seinen Spaß hatte (und sich nicht am bescheuerten deutschen Zusatztitel "Zwei abgewichste Profis" stören lassen).

Geschrieben von Tharos

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