31. 12

Hier ist er also, der zweite Teil der Ausserirdischen-Streiterei [ofdb film="135326"]Alien vs Predator[/ofdb]. Die Story ist recht schnell erzählt: Durch ein Alien auf einem Predator Raumschiff, werden die Predatoren des Raumschiffes getötet, es entsteht ein Alien-Predator Hybrid (das Predalien) und das Raumschiff der Predatoren stürzt auf der guten alten Mutter Erde ab. Das Notsignal des Predatorenschiffes wird auf dem Predator-Planeten gehört, und ein Predator Cleaner macht sich auf dem Weg zur Erde um die Alienbrut auszulöschen. Für die Menschen der Kleinstadt, die in die Schusslinie des Kampfes Aliens vs Predator geraten, bleibt nur um ihr Leben zu rennen.

Vor Kinostart konnte AvP2 schon mittels bescheuerten Marketings, in der Form eines "alle Gewaltszenen des Trailers werden durch schwarze Blöcke verdeckt" Trailer plus "Unzensiert im Kino!" Hinweises für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Der Versuch mit "Gewalt im Kino" zu werben hatte doch schon Pathfinder recht erfolglos unternommen.
Aber wenden wir uns dem Film zu.

Wirklich viel erwartet man von einem Film wie AvP ja nicht wirklich: Action, Action, Action, sich kloppende Aliens und Predatoren und vielleicht eine nicht total dumme Story – mehr nicht. Irgendwie schafft es AvP2 aber nicht, diese nicht wirklich hohen Anforderungen zu befriedigen.

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10. 11

Die Story von [ofdb film="111782"]Die Todeskandidaten[/ofdb] ist mehr als nur überschaubar:
Der TV-Produzent Ian Breckel möchte eine neue Show produzieren, die Millionen Menschen im Internet ansehen sollen. Zu diesen Zweck organisiert er sich zehn zum Tode verurteilte Schwerverbrecher, aus Gefängnissen auf der ganzen Welt, und setzt sie auf einer einsamen Insel aus. Die Aufgabe der Zehn ist denkbar einfach: Alle Konkurrenten umbringen, denn dem letzten Überlebenden des Spiels werden die Freiheit und viel Geld versprochen.

Bei "Die Todeskandidaten" handelt es ich wieder um ein WWE Films Machwerk, die ja schon mit The Marine zeigen, dass sie keine guten Filme produzieren können.
Diesmal darf "Stone Cold" Steve Austin zeigen, dass er besser beim Wrestlen bleibt als sich als Schauspieler zu versuchen - Statur und Mimik wie ein Kühlschrank.

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07. 06

Der neue Film der "[ofdb id="49739"]Shaun of the Dead[/ofdb]" Leute :)

Story: Nicholas Angel ist wohl der beste Cop Londons, allerdings ist er seinen Vorgesetzten zu gut. Deshalb wird er in das Provinznest Sandford, wo eigentlich gar nichts passiert. Allerdings mehren sich tödliche Unfällen, die in Angels Augen eindeutig Morde waren. Es macht sich also daran, dass ganze genauer zu Untersuchen, obwohl er dabei nicht gerade auf viel Unterstützung stößt.

Frische, unterhaltsame Cop-Film Hommage ganz im Stil von Shaun of the Dead. Der Film schafft es Humor mit Story und ausreichender Charakterzeichnung zu verbinden. Das ganze beginnt recht dialoglastig, aber selbst hier wird genug Wortwitz im britischen Style eingestreut, um den Zuschauer sehr gut zu unterhalten. Auch sitzt fast jeder Joke - Humor funktioniert also auch ohne extreme platte Gags und Fäkalhumor. Gegen Ende bedient man sich dann dem typischen Cop-Actionfilm ala Bad Boys und lässt Angel auch mal etwas richtige Action erleben.

Zwischendrin werden noch einige Gore-Einlagen eingestreut, die Morde sind teils schon etwas blutig (vor allem die Kirchturmaktion), auch hier bleibt sich Regisseur Edgar Wright.

Fazit: Sehenswerter Film mit erfrischend anderem Humor, unbedingt ansehen wär schon bei Shaun of the Dead seinen Spaß hatte (und sich nicht am bescheuerten deutschen Zusatztitel "Zwei abgewichste Profis" stören lassen).
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29. 05

Von vielen sehnsüchtig erwartet, hat nun der dritte Teil der Piraten Saga rund um Jack Sparrow seinen Weg in die deutschen Kinos gefunden, auch wenn der deutsche Verleih es diesmal unterlassen hat noch den tollen Titel "Fluch der Karibik 3" irgendwo auf das Plakat zu klatschen.
Der zweite Teil war in meinen Augen ja schon nicht so wirklich gelungen, zu lang, zu überfrachtet und irgendwann ohne richtiges Ende einfach aus. Man konnte nur hoffen, dass der dritte Teil das ganze irgendwie rund zu einem Ende führt. Am Geld sollte es nicht scheitern, angeblich wurden gute 300 Millionen für den dritten Teil ausgegeben, herausgekommen sind am Ende dann immerhin 170 Minuten Film.

Leider ist das Ergebnis mal wieder nicht wirklich überzeugend. Im Nachhinein ist die Story relativ einfach zusammenzufassen: William (Orlando Bloom), Elisabeth (Keira Knightley) und Captain Barbossa (Geoffrey Rush) segeln zum Ende der Welt um Jack Sparrow (Johnny Depp) aus Davy Jones' Reich zu befreien. Jack wird als einer der neun Piratenfürsten gebraucht, um den Rat der Piraten einzuberufen. Mit Hilfe dieses Rates will Captain Barbossa die Göttin Calypso befreien, um mit ihr endlich die verhasste East India Trading Company zu besiegen.

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24. 04

Nach einiger Zeit Pause gab es gestern mal wieder eine Sneak. Geboten wurde diesmal "Flyboys - Helden der Lüfte"

Bei der Geschichte orientierte man sich wohl lose an historischen Fakten.
Noch bevor die USA in den ersten Weltkrieg eintraten, kämpften einige amerikanische Piloten auf Seite der Franzosen, und zwar in der Lafayette Escadrille. Genau um eine solche Gruppe (heroischer) amerikanischer Piloten geht es hier.

Zu viel Realismus darf man allerdings nicht erwarten, alles wirkt arg geleckt. Teilweise fühlt man sich an den unrühmlichen Pearl Harbor erinnert. Die Hauptfigur ist der typische aalglatte Held, die deutschen (meist) Böse, der "Quotenschwarze" ist dabei und eine schnulzige Lovestory darf auch nicht fehlen.

Die Luftkämpfe sind natürlich 100% CGI - Flugzeuge aus dieser Zeit dürften nicht mehr so einfach zu finden sein ;) Größtenteils sind die Dogfights wirklich gut animiert, nur teilweise treten die CGI deutlich zu tage. Allerdings scheint der Physikbeauftragte der CGI-Firma wohl gerade Urlaub gehabt zu haben, wenn man sich die waaghalsigen Flugmanöver ansieht. Ich behaupte einfach mal, dass bei 75% der Manöver die Maschinen einfach in der Luft auseinander gebrochen wären - solche Aktionen kann man mit Holz&Stoff-Flugzeugen einfach nicht fliegen.

Was am Film stört, ist die viel zu lang und kitschig geratene Lovestory (das ging in Pearl Harbor doch auch schon schief...). Die Szenen sorgen für viel langeweile und pushen den Film auf stolze 140 Minuten Laufzeit.

Flyboys kann man sich auf DVD ruhig einmal ansehen Zwecks seichter Unterhaltung - für viel mehr ist der Film allerdings nicht zu brauchen.
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27. 03

Gestern gab es mal wieder richtigen Schund in der Sneak zu sehen: The Marine

Die Story ist sowohl banal als auch unoriginell:
Der Marine John Triton wird wegen Befehlsverweigerung während eines Irakeinsatzes aus der Army geworfen. Wieder zu Hause ist er mit seiner Frau zur falschen Zeit am falschen Ort, denn seine Frau wird von flüchtigen Diamanträubern gekidnapt. Triton macht sich auf die Verfolgung, um seine Frau zu retten.

Wow - mal ein ganz neuer Plot....
Der Film fängt schon mit einer Szene im Irak an, die Erinnerung an schlechte, hirnlose, alte Dschungel-Action-E-Movies. Wobei das billige, patriotische Filmlogo sogar für einen alten Action-Kracher schlecht wäre.
Weiter geht es mit dämlichen Dialogen, von denen ca 80% für den Film irrelevant sind. Die Story hangelt sich von Plothole zu Plothole, damit man währenddessen nicht einschläft, sorgen ab und an Explosionen für die nötige Lautstärke, um schlafende Cineasten zu wecken.
Der Regisseur scheint eh seine Freunde an Explosionen zu haben, bei denen der Hauptdarsteller sich theatralisch mittels eines Hechtsprunges retten darf. Dieses Bild bekommt man nämlich einige Male zu sehen. Noch besser scheint ihn aber das "Held läuft durch Wald/Sumpf" Thema gefallen zu haben, dass wird einem nämlich leider noch viel öfter serviert, wobei es immer gleich langweilig und sinnlos ist ;)

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28. 02

Schon wieder ein Film, wo der Trailer verdammt cool aussah und der komplette Film nachher enttäuschte.

Story: Mafioso Buddy "Aces" Israel hat einen Deal mit dem FBI ausgehandelt: Er liefert seine Mafiakollegen rund um Boss Sparazza aus und wird im Gegenzug ins Zeugenschutzprogramm des FBI aufgenommen. Das passt Sparazza natürlich nicht so ganz und er setzt ein hohes Kopfgeld auf Israels Kopf aus. Dieses Kopfgeld führt dazu, dass sich gleich eine Horde von Söldner auf den Weg zu Buddy Israel macht, um das Kopfgeld zu kassieren. Das FBI versucht dies zu verhindert und seinerseits Buddy Israel zuerst in die Finger zu bekommen.

Der Trailer verspricht stylische Gangsteraction in der Art von Snatch, Bube Dame König Gras oder diversen Tarantinos. Was letzten Endes bei herausgekommen ist, ist von allem etwas aber nichts richtig.
Der Beginn ist schon ziemlich zäh. Es werden in epischer Breite unzählige Charaktere eingeführt, die teilweise ziemlich direkt nach der Einführung schon ins Gras beißen - tolle Wurst.

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25. 10


Diesmal lief mal etwas ganz anderes in der Sneak: das japanische Actiondrama [ofdb film="93040"]Shinobi: Heart under Blade[/ofdb].
Die Shinobi sind besondere Ninja-Krieger: Menschen mit speziellen Fähigkeiten, die im Japan vergangener Tage für ihre Fürsten kämpften. Als allerdings Frieden in das Land einkehrt, werden die Shinobi als Waffen nutzlos und stellen eine Gefahr für den Shogun dar. Aus diesem Grunde überlegt er sich einen Plan, um die Krieger der verfeindeten Shinobi-Clans Koga und Iga gegeneinander auszuspielen.
Er verpflichtet die Clans, ihre jeweils fünf besten Krieger gegeneinander antreten zu lassen. Abhängig vom Sieger wird entweder der eine oder der andere Sohn des Shoguns zum neuen Shogun. Während die besten Krieger beider Clans mit kämpfen beschäftigt sind, möchte der Shogun die Gelegenheit nutzen und die nun schutzlosen Dörfer beider Clans zerstören. Was die ganze Sache verkompliziert ist die Tatsache, dass Oboro, Enkelin der Anführerin der Igas und Gennosuke, Sohn des Anführeres der Kogas, ineinander verliebt sind.


Ein typischer Vertreter des Eastern-Kinos ganz im Stil von "House of Flying Daggers" und ähnlichem. Auch wenn ein Großteil des Sneakpublikum mit dem Film gar nichts anfangen konnte, hat er mir sehr gut gefallen.
Das ganze ist eine etwas seltsame Mischung aus einer Lovestory im Romeo und Julia Style und X-Men Superhelden. Die Kräfte der Shinobi hätten wirklich gut in einen Film des X-Men Universe gepasst. Die Bandbreite jener Fähigkeiten war ziemlich groß: Gestaltenwandel, (beinahe) Unsterblichkeit, tötlicher Atem, Verlangsamung der Zeit (Bullettime für Ninjas *g) und weitere. Die Fähigkeiten kamen in den gut choreografierten Kämpfen natürlich zum Einsatz, umgesetzt durch solide CGI Effekte.
Auch sonst war die optische Umsetzung 1a, die für japanisches Kino typischen überzeugenden Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten konnte man auch hier bewundert. Auch erwähnen sollte man den orchestralen Soundtrack, der wirklich sehr gut zum Film gepasst hat.

Deutscher Kinostart ist, obwohl der Film schon von 2005 ist, erst am 14.12.2006. Freunde des eher ruhigen asiatischen Kinos sollten sich definitiv einen Kinobesuch gönnen.
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